EM-Revolution: Europaweites Turnier 2020

SID
Donnerstag, 06.12.2012 | 18:23 Uhr
2020 soll während der EM in gleich 13 europäischen Ländern der Ball rollen
© Getty
Advertisement
Fed Cup Women National Team
Sa21.04.
Halbfinale! Kerber, Görges und Co. gegen Tschechien
Ligue 1
Nantes -
Rennes
Championship
Millwall -
Fulham
Ligue 1
Dijon -
Lyon
Primera División
Leganes -
La Coruna
J1 League
Kobe -
Nagoya
Primera División
Eibar -
Getafe
Premiership
Hibernian -
Celtic
Premier League
West Bromwich -
Liverpool
CSL
Guangzhou R&F -
Shandong Luneng
Serie A
SPAL -
AS Rom
Championship
Ipswich -
Aston Villa
Premier League
Watford -
Crystal Palace
Primera División
Celta Vigo -
Valencia
Ligue 1
Marseille -
Lille
Serie A
Sassuolo -
Florenz
Super Liga
Radnicki Nis -
Roter Stern
Ligue 1
Amiens -
Straßburg
Ligue 1
Guingamp -
Monaco
Ligue 1
Metz -
Caen
Ligue 1
Toulouse -
Angers
Championship
Cardiff -
Nottingham
Serie A
AC Mailand -
Benevento
Copa del Rey
FC Sevilla -
FC Barcelona
Primeira Liga
Estoril -
Benfica
Primera División
Girona -
Espanyol
Serie A
Cagliari -
Bologna
Premier League
Arsenal -
West Ham
Ligue 1
Nizza -
Montpellier
Serie A
Udinese -
Crotone
Serie A
Chievo Verona -
Inter Mailand
Serie A
Lazio -
Sampdoria
Serie A
Atalanta -
FC Turin
Premier League
ZSKA Moskau -
FK Krasnodar
Primera División
Malaga -
Real Sociedad
1. HNL
Hajduk Split -
Dinamo Zagreb
Ligue 1
St. Etienne -
Troyes
Premier League
Man City -
Swansea
First Division A
Brügge -
Lüttich
Primera División
Las Palmas -
Alaves
Premier League
Stoke -
Burnley (Delayed)
Primera División
Atletico Madrid -
Real Betis
Serie A
Juventus -
Neapel
Ligue 1
Bordeaux -
PSG
Superliga
Boca Juniors -
Newell's Old Boys
Serie A
CFC Genua -
Hellas Verona
Premier League
Everton -
Newcastle
Primera División
Bilbao -
Levante
Primeira Liga
FC Porto -
Setubal
J1 League
Kashima -
Kobe
Super Liga
Roter Stern -
Cukaricki
DBU Pokalen
Bröndby -
Midtjylland
Copa Libertadores
Cruzeiro -
Univ Chile
First Division A
Genk -
Brügge
Championship
Fulham -
Sunderland
Ligue 1
Montpellier -
St. Etienne
Primera División
Levante -
FC Sevilla
J1 League
Kobe -
Kawasaki
Primera División
Espanyol -
Las Palmas
Premier League
Liverpool -
Stoke
CSL
Guangzhou Evergrande -
Jiangsu
Championship
Aston Villa -
Derby County
Premier League
Huddersfield -
Everton
Primera División
Real Sociedad -
Bilbao
1. HNL
Dinamo Zagreb -
Rijeka
Ligue 1
Lyon -
Nantes
Serie A
AS Rom -
Chievo Verona
Championship
Middlesbrough -
Millwall
Premier League
Swansea -
Chelsea
Primera División
Real Madrid -
Leganes
Primeira Liga
Benfica -
Tondela
Ligue 1
Bordeaux -
Dijon
Ligue 1
Lille -
Metz
Ligue 1
Monaco -
Amiens
Ligue 1
Strassburg -
Nizza
Ligue 1
Troyes -
Caen
Premier League
Crystal Palace -
Leicester (Delayed)
Primera División
Villarreal -
Celta Vigo
Serie A
Inter Mailand -
Juventus
Premier League
Southampton -
Bournemouth (DELAYED)
Premier League
Newcastle -
West Bromwich (Delayed)
Premier League
Burnley -
Brighton (Delayed)
Primera División
Getafe -
Girona
Serie A
Crotone -
Sassuolo
Premiership
Celtic -
Rangers
Eredivisie
Feyenoord -
Sparta
Ligue 1
Rennes -
Toulouse
Serie A
Sampdoria -
Cagliari
Serie A
Atalanta -
CFC Genua
Serie A
Bologna -
AC Mailand
Serie A
Hellas Verona -
SPAL
Serie A
Benevento -
Udinese
Premier League
West Ham -
Man City
Primera División
Alaves -
Atletico Madrid
Ligue 1
Angers -
Marseille
Premier League
Man United -
Arsenal
Superliga
Bröndby -
Nordsjälland
Serie A
Florenz -
Neapel
Primera División
Valencia -
Eibar
Primeira Liga
Maritimo -
FC Porto
Primera División
La Coruna -
FC Barcelona
Serie A
FC Turin -
Lazio
Ligue 1
PSG -
Guingamp
Premier League
FK Krasnodar -
Lok Moskau
Premier League
Tottenham -
Watford
Primera División
Real Betis -
Malaga
Copa Libertadores
Nacional -
Santos
J1 League
Kobe -
Tokyo

Die EM 2020 findet in mehreren Metropolen Europas statt. Die UEFA verspricht sich davon eine riesige Fußball-Party, auch Deutschland könnte davon profitieren. Zugleich löst der Kontinentalverband damit ein Dilemma.

Die Fußball-Revolution ist perfekt: Die EM 2020 wird erstmals zu einem europaweiten Turnier. Das Exekutivkomitee der UEFA entschied am Donnerstag auf seiner Sitzung in Lausanne, die Europameisterschaft bei ihrem 60. Jubiläum in acht Jahren unter dem Motto "Euro for Europe" in "verschiedenen Großstädten" Europas auszutragen und damit vom bisherigen System mit einem oder maximal zwei Ausrichtern abzuweichen. Deutschland will sich definitiv als Mit-Gastgeber bewerben, als möglicher Kandidat gilt Berlin.

"Wir werden bei der EM 2020 die größte Party feiern, die je bei einer Europameisterschaft gefeiert wurde", sagte UEFA-Generalsekretär Gianni Infantino nach dem Meeting.

Niersbach erfreut

Der anfangs als sportpolitische Nebelkerze bezeichnete Plan von UEFA-Präsident Michel Platini wird damit schneller umgesetzt als erwartet.

14 Jahre nach dem Sommermärchen bei der Weltmeisterschaft 2006 kann sich damit auch Deutschland wieder berechtigte Hoffnungen auf wichtige Turnierspiele in der Heimat machen.

"Wir haben die Entscheidung des Exko so erwartet und bewerten sie absolut positiv", sagte Wolfgang Niersbach, der Chef des Deutschen Fußball-Bundes und kündigte an, der DFB wolle sich "auf jeden Fall mit einer deutschen Stadt bewerben".

Rummenigge bringt München ins Gespräch

Bayern Münchens Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge wurde konkreter und brachte auf "SID"-Anfrage München als möglichen Spielort ins Spiel: "Ich halte diese Entscheidung in Zeiten eines vereinten Europas für gut. Ich hoffe und wünsche mir, dass München als einer dieser Austragungsorte nominiert wird", sagte der 57-Jährige.

Ex-Präsident Theo Zwanziger, Mitglied der UEFA-Exekutive, wollte sich zunächst nicht zur Entscheidung äußern.

In wie vielen Ländern die EM in acht Jahren tatsächlich ausgetragen wird, steht noch nicht fest. Im Gespräch waren zuletzt 13 Länder und Metropolen wie Madrid, Rom oder London.

Die Wettbewerbskommission der UEFA soll nun die genauen Details der Mammut-Veranstaltung ausarbeiten. Eine Entscheidung darüber wird dann sehr wahrscheinlich im März 2013 auf der übernächsten Sitzung der UEFA-Exekutive fallen.

Türkei enttäuscht

"Wir wollen so vielen Ländern wie möglich die Chance geben, Teil einer Europameisterschaft zu sein", sagte Infantino. Die UEFA verspricht sich davon einen "großen Schub" für den Fußball in diesen Nationen.

Zudem will sie in Zeiten der Wirtschaftskrise in Europa keinem Land allein die Kosten für den Bau von Stadien, Flughäfen und Infrastruktur auflasten. Hinzu kommt, dass Platini mit den Bewerbern Türkei, Georgien zusammen mit Aserbaidschan sowie dem Gemeinschaftstrio Schottland, Irland und Wales nicht glücklich war.

Der türkische Vertreter in der Exekutive, Şenes Erzik, war daher auch der einzige, der gegen das Vorhaben stimmte. "Die Türkei war natürlich etwas enttäuscht, das kann ich verstehen. Von allen anderen 52 Mitgliedsverbänden haben wir aber überaus positive Reaktionen bekommen", sagte Infantino.

Endspiel in Istanbul?

DFB-Präsident Niersbach und -Generalsekretär Helmut Sandrock waren von Platini Ende November bei einem Treffern in Brüssel ausführlich informiert worden. Die Türkei könnte in sofern entschädigt werden, dass die Halbfinals und das Endspiel in Istanbul stattfinden. Sicher ist das aber noch nicht.

Die Partien müssen nicht zwangsläufig in der Hauptstadt des jeweiligen Landes stattfinden. Auch andere Metropolen sind denkbar. Sobald die UEFA-Exekutive von der Wettbewerbskommission die Details erhalten und darüber abgestimmt hat, können sich alle Mitgliedsverbände um eine Teilausrichtung des Turniers bewerben.

Er sei zuversichtlich, dass es "einen gute Mix aus Ländern, die noch nie eine EM hatten, und denen, die schon einmal ein solches Turniers ausgetragen haben", geben werde, sagte Infantino. Die Kritik, mit dieser Entscheidung gehe das besondere Flair eines Turniers verloren, wies Infantino zurück. "Sie werden ihre Meinung ändern."

Werbung
Werbung
Dunkest - The American Fantasy Basketball by SPOX.com
Werbung
Werbung