Vor dem Spiel gegen die Ukraine

Frankreich sucht die Spaßbremse

SID
Donnerstag, 14.06.2012 | 18:53 Uhr
Die Franzosen um Franck Ribery (M.) wollen ihre ersten drei Punkte dieser EM
© Getty
Advertisement
International
So17:00
Topspiel am Sonntag: Tottenham - Liverpool
Serie A
Corinthians -
Gremio
Ligue 1
St. Etienne -
Montpellier
Premier League
West Ham -
Brighton
J1 League
Kobe -
Tosu
A-League
FC Sydney -
Sydney Wanderers
Primera División
Levante -
Getafe
Premier League
Chelsea -
Watford
Premier League
Huddersfield -
Man United
Primera División
Real Betis -
Alaves
Ligue 1
Monaco -
Caen
Serie A
Sampdoria -
Crotone
Premier League
Southampton -
West Bromwich
Primera División
Valencia -
Sevilla
1. HNL
Hajduk Split -
Dinamo Zagreb
Ligue 1
Amiens -
Bordeaux
Ligue 1
Angers -
Toulouse
Ligue 1
Metz -
Dijon
Ligue 1
Nantes -
Guingamp
Ligue 1
Rennes -
Lille
Premier League
Man City -
Burnley (DELAYED)
Primera División
Barcelona -
Malaga
Serie A
Neapel -
Inter Mailand
Primeira Liga
Porto -
Pacos Ferreira
Premier League
Stoke -
Bournemouth (DELAYED)
Premier League
Swansea -
Leicester (DELAYED)
Premier League
Newcastle -
Crystal Palace (Delayed)
Primera División
Villarreal -
Las Palmas
Eredivisie
PSV – Heracles
Serie A
Chievo Verona -
Hellas Verona
Championship
Ipswich -
Norwich
CSL
Evergrande -
Guizhou
Eredivisie
Feyenoord -
Ajax
Premier League
Everton -
Arsenal
Ligue 1
Nizza -
Strassburg
Serie A
Atalanta -
Bologna
Serie A
Benevento -
Florenz
Serie A
AC Mailand -
Genua
Serie A
SPAL -
Sassuolo
Serie A
FC Turin -
AS Rom
Premier League
ZSKA Moskau -
Zenit
Primera División
Celta Vigo -
Atletico Madrid
Ligue 1
Troyes -
Lyon
Premier League
Tottenham -
Liverpool
First Division A
Anderlecht -
Genk
Serie A
Udinese -
Juventus
Premier League
Dynamo Kiew -
Schachtjor Donezk
Primera División
Leganes -
Bilbao
Super Liga
Roter Stern Belgrad -
Lucani
Primera División
Real Madrid -
Eibar
Serie A
Lazio -
Cagliari
Serie A
São Paulo -
Flamengo
Ligue 1
Marseille -
PSG
Allsvenskan
Malmö -
AIK
Primera División
Real Sociedad -
Espanyol
Primera División
La Coruna -
Girona
Copa del Rey
Saragossa -
Valencia
Serie A
Inter Mailand -
Sampdoria
League Cup
Arsenal -
Norwich
League Cup
Leicester -
Leeds
League Cup
Swansea -
Man United
League Cup
Man City -
Wolverhampton
Copa del Rey
Murcia -
Barcelona
Copa Libertadores
River Plate -
Lanus
Serie A
Atalanta -
Hellas Verona
First Division A
Genk -
Brügge
Serie A
Bologna -
Lazio
Serie A
Cagliari -
Benevento
Serie A
Chievo -
Milan
Serie A
Florenz -
FC Turin
Serie A
Genua -
Neapel
Serie A
Juventus -
SPAL
Serie A
AS Rom -
Crotone
Serie A
Sassuolo -
Udinese
Premiership
Aberdeen -
Celtic
League Cup
Chelsea -
Everton
League Cup
Tottenham -
West Ham
Coupe de la Ligue
Strasbourg -
Saint-Etienne
Copa del Rey
Elche -
Atletico Madrid
Copa Libertadores
Barcelona SC -
Gremio
Copa Sudamericana
Fluminense -
Flamengo
Copa del Rey
Fuenlabrada -
Real Madrid
Ligue 1
PSG -
Nizza
Championship
Leeds -
Sheffield Utd
A-League
Adelaide Udt – Melbourne City
Primera División
Alaves -
Valencia
Premier League
Man Utd -
Tottenham
Premiership
Hearts -
Rangers
1. HNL
Dinamo Zagreb -
Rijeka
Premier League
Liverpool -
Huddersfield
Championship
Cardiff -
Millwall
Primera División
Sevilla -
Leganes
Ligue 1
Bordeaux -
Monaco
Serie A
Milan -
Juventus
Premier League
Bournemouth -
Chelsea
Primera División
Atletico Madrid -
Villarreal
Championship
Hull -
Nottingham
Ligue 1
Caen -
Troyes
Ligue 1
Dijon -
Nantes
Ligue 1
Guingamp -
Amiens
Ligue 1
Montpellier -
Rennes
Ligue 1
Strasbourg -
Angers
Premier League
Arsenal -
Swansea (DELAYED)
Primera División
Bilbao -
Barcelona
Serie A
AS Rom -
Bologna
Primeira Liga
Boavista -
Porto
Premier League
Watford -
Stoke (Delayed)
Premier League
West Bromwich – Man City (DELAYED)
Premier League
Crystal Palace -
West Ham (Delayed)
CSL
Hebei -
Guangzhou Evergrande
J1 League
Kofu -
Kobe
Primera División
Getafe -
Real Sociedad
Eredivisie
Vitesse -
PSV
Serie A
Benevento -
Lazio
Championship
Birmingham -
Aston Villa
Premier League
Zenit -
Lok Moskau
First Division A
Brügge -
Sint-Truiden
Premier League
Brighton -
Southampton
Ligue 1
Lyon -
Metz
Serie A
Crotone- Florenz
Serie A
Neapel -
Sassuolo
Serie A
Sampdoria -
Chievo Verona
Serie A
SPAL -
Genua
Serie A
Udinese -
Atalanta
Primera División
Girona -
Real Madrid
Ligue 1
Toulouse -
St. Etienne
Premier League
Leicester -
Everton
Primera División
Eibar -
Levante
Serie A
Ponte Preta -
Corinthians
Primera División
Malaga -
Celta Vigo
Serie A
FC Turin -
Cagliari
Ligue 1
Lille -
Marseille
Superliga
Boca Juniors -
Belgrano
Serie A
Hellas Verona – Inter Mailand
Premier League
Burnley -
Newcastle
Primera División
Espanyol -
Real Betis
Primera División
Las Palmas -
La Coruna

Was das 1:1 der gegen England wert ist, wird sich erst am Freitag im Spiel gegen die Ukraine (Fr., 17.45 Uhr im LIVE-TICKER) zeigen. Samir Nasri steht dabei unter besonderer Beobachtung.

Ukrainische Schnellstraßen haben einen praktischen Vorzug. Nach wichtigen Abzweigungen haben die Planer in die Mittelstreifen Wendemöglichkeiten eingebaut. Verpasst man einmal die richtige Abfahrt, besteht die Möglichkeit zur schnellen Kurskorrektur per U-Turn.

Es ist derzeit noch nicht ganz klar, ob der französische Mannschaftsbus bereits am Montag an der ersten möglichen Rampe mit der Aufschrift "Viertelfinale" vorbeigeschlichen ist. Was das 1:1 gegen England wert ist, wird sich erst am Freitag gegen die Ukraine zeigen. Klar ist: Die zweite Ausfahrt sollten die Franzosen besser nehmen.

Denn nur mit einem Sieg in Donezk schiebt sich die blau-weiß-rote Fahrgemeinschaft vor dem letzten Gruppenspiel gegen Schweden an dem Partybus der grölenden Gastgeber vorbei.

"Nicht Opfer unserer Euphorie werden"

Die wollen nach dem 2:1-Auftaktsieg gegen Schweden die landesweite Euphorie in geordnete Bahnen lenken. "Wir haben eine wirklich gute Chance, es aus der Gruppe heraus zu schaffen. Aber wir dürfen jetzt nicht Opfer unserer Euphorie werden", warnte der neue, alte Nationalheld Andrej Schewtschenko, der beide Treffer gegen die Schweden erzielte.

Der Respekt vor der blitzschnellen französischen Offensive um Franck Ribery verbietet blindes Anrennen.

Während Frankreich gegen die gebeutelten Engländer nicht gewinnen konnte, hat sich die Wahrnehmung der Ukrainer durch den Auftaktsieg gewandelt. "Es wird hart nach dem Sieg der Ukraine gegen Schweden und nach den zwei Toren des ukrainischen Idols", sagte Frankreichs Trainer Laurent Blanc, der in aller Form vor Schewtschenko warnte: "Große Spieler zeigen sich bei großen Turnieren. Er hat einem ganzen Land Hoffnung gegeben." Wiederholt der 35 Jahre alte Stürmer von Dynamo Kiew sein Kunststück, hat er 50 Treffer für sein Land erzielt.

Nasri unter besonderer Beobachtung

Dass aus seinem eigenen Kader ein derartiger Held erwächst, darauf wartet Blanc noch. Kann Franck Ribery nach bemühter, aber wenig glanzvoller Vorstellung gegen England die große Form der Vorbereitung wiederfinden? Wird Karim Benzema von Real Madrid einschlagen - oder trifft erneut Samir Nasri, der nach seiner umstrittenen Jubelgeste unter besonderer Beobachtung steht?

"Unsere Spieler müssen die Initiative übernehmen. Ein berühmter Trainer sagte mir mal: 'Spiel dein Spiel, und spiel mehr als dein Spiel!'", erzählte Blanc auf der Abschlusskonferenz am Donnerstag. Offenbar spielte er auf Weltmeister-Coach Aime Jacquet an.

Entspannte Franzosen

Im französischen Lager in Kirscha vor den Toren von Donezk herrschte zwischen den beiden Spielen Ruhe. Die gusseisernen Tore mit dem großen Wappen von Schachtjor Donezk schlossen sich für die Öffentlichkeit. Der Verband transportierte über seine Webseite am 32. Geburtstag von Florent Malouda eine entspannte Atmosphäre bei etwas Angelei sowie Boule- und Kicker-Turnieren. Mit der Ruhe wird es dann am Freitag in der Donbass Arena auf jeden Fall vorbei sein, wo sich Blancs Equipe mit 50.000 entfesselten Ukrainern auseinandersetzen darf.

So ganz recht ist den Gelb-Blauen der Spielort dabei gar nicht, denn von drei Spielen haben sie in diesem Stadion keines gewonnen. Vor einem Jahr verlor die Ukrainer hier 1:4 gegen Frankreich. "Vielleicht reden wir gleich noch über Sachen, die vor 20 Jahren passiert sind", sagte Blochin am Donnerstag süffisant. "Von der damaligen Elf sind doch nur drei Spieler im Kader." Es werde ein völlig anderes Spiel.

Der ukrainische Coach warnte seine Elf außerdem eindringlich davor, sich bei der erwarteten Hitze zu schnell zu verausgaben. Für den Spieltag sind zwar erneut Temperaturen jenseits der 30-Grad-Marke angesagt, aber auch eine 50-prozentige Chance auf ein kühlendes Gewitter. Eine kalte Dusche für den Gegner kann jedoch auch anderweitig herbeigeführt werden, wie Andrej Woronin weiß: "Eine Chance kann das Spiel entscheiden."

Die Gruppe D im Überblick

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung