EM 2012

Spiele nur in Kiew und Donezk

SID
Montag, 10.05.2010 | 12:44 Uhr
UEFA-Präsident Michel Platini hatte vor einigen Wochen selbst die Reise in die Ukraine angetreten
© sid
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Die EM-Partien 2012 werden in der Ukraine nur in zwei (Kiew und Donezk) statt in vier Stadien ausgetragen. Das berichtet das Fachblatt "kicker".

Nach Informationen des Fachblattes "kicker" wird die Europameisterschaft 2012 nur in zwei Städten (Kiew und Donezk) statt den vier geplanten ausgetragen. Charkow und Lemberg sind offenbar nicht in der Lage, die Forderungen der Europäischen Fußball-Union (UEFA) zu erfüllen. Co-Gastgeber Polen hat indes keines Schwierigkeiten mit seinen vier EM-Austragungsstädten Warschau, Danzig, Breslau und Posen.

UEFA-Präsident Michel Platini hatte vor sechs Wochen der Ukraine nochmals persönlich einen Besuch abgestattet. Dabei hatte er sich selbst einen Eindruck davon gemacht, in welchen Bereichen Defizite vorhanden sind. Ein Einspringen Deutschlands durch Berlin und Leipzig als potenzielle EM-Austragungsstätten scheint hingegen vom Tisch.

Platini: "Im Notfall werden wir einen anderen Weg finden"

"Wir als UEFA haben darüber nie nachgedacht. Wir haben keinen Plan B. Das würde nämlich bedeuten, wir vertrauen nicht in Plan A. Aber das heißt auch nicht, dass wir nicht mehr reagieren können. Wenn es in der Ukraine weiterhin logistische Probleme gibt, dann werden wir einen anderen Weg finden. Dann wird das Exekutivkomitee beraten und eine Entscheidung treffen", sagte Platini auf dfb.de.

Aus Kreisen der UEFA hatte es wiederholt Anzeichen gegeben, dass die UEFA Berlin und Leipzig als Ersatz-Spielorte in Betracht gezogen hat. Platini äußerte sich auch zu den Problemen in der Ukraine: "Es wäre sicher eine Option, sechs Spielorte in Polen zu bestimmen. Vielleicht fragt die UEFA aber auch Ungarn oder Deutschland an, ob sie mit zwei Stadien einspringen wollen und können. Aber ich möchte noch einmal betonen: Darüber denken wir aktuell nicht mal nach. Wir vertrauen darauf, dass die Ukraine alle notwendigen Arbeiten fristgerecht abschließen und die EURO 2012 wie geplant stattfinden wird."

EM 2016: Platini favorisiert Frankreich

Wenn man auf eine Wand zulaufe, so Platini, müsse man irgendwann die Richtung ändern. Es bringe nichts, die Entscheidung über einen Richtungswechsel immer weiter nach hinten zu schieben, denn irgendwann sei es zu spät, "und du kommst nicht mehr an der Wand vorbei, sondern rennst dagegen", sagte der UEFA-Boss, der im Hinblick auf die EM 2016 sein Heimatland favorisiert.

Platini: "Ich bin Franzose. Ich würde mich schämen, wenn Frankreich nicht der Favorit meines Herzens wäre. Aber ich entscheide nicht allein, deshalb ist das Rennen offen."

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