DFB-Gegner sucht Trainer

"Die Türkei ist sich mit Hiddink fast einig!"

Von Fatih Demireli
Dienstag, 09.02.2010 | 12:26 Uhr
Guus Hiddink verpasste mit Russland die Teilnahme an der WM 2010 in Südafrika
© spox
Advertisement
Boxen
So03:00
Mayweather vs. McGregor - AUF DAZN!
Premier League
So17:00
Kracher am Sonntag: Liverpool-Arsenal
League Cup
Blackburn -
Burnley
League Cup
Cheltenham -
West Ham
Copa do Brasil
Flamengo -
Botafogo
Copa do Brasil
Cruzeiro -
Gremio
Copa Sudamericana
Nacional -
Estudiantes
UEFA Europa League
Fenerbahce -
Skopje
Primera División
Real Sociedad -
Villarreal
Ligue 1
PSG -
St. Etienne
Championship
Bristol City -
Aston Villa
Primera División
Betis -
Celta Vigo
J1 League
Iwata -
Kobe
J1 League
Cerezo Osaka -
Kashima
Premier League
Bournemouth -
Manchester City
Championship
Burton -
Sheffield Wednesday
Ligue 1
Nantes -
Lyon
Serie A
Benevento -
Bologna
Serie A
Genua -
Juventus
Primera División
Alaves -
Barcelona
Premier League
Manchester United -
Leicester
Championship
Nottingham -
Leeds
Ligue 1
Amiens -
Nizza
Ligue 1
Bordeaux -
Troyes
Ligue 1
Caen -
Metz
Ligue 1
Dijon -
Montpellier
Ligue 1
Toulouse -
Rennes
Primera División
Levante -
La Coruna
Primera División
Girona -
Malaga
Premier League
Huddersfield -
Southampton (Delayed)
Serie A
AS Rom -
Inter Mailand
Primeira Liga
Rio Ave -
Benfica
Premier League
Newcastle -
West Ham
Premier League
Crystal palace -
Swansea
Eredivisie
Feyenoord -
Willem II
Eredivisie
Venlo -
Ajax
Premier League
Chelsea -
Everton
Ligue 1
Guingamp -
Strasbourg
Premiership
Ross County -
Rangers
Ligue 1
Angers -
Lille
Premier League
Liverpool -
Arsenal
Allsvenskan
Malmö -
Göteborg
First Division A
Gent -
Anderlecht
Serie A
Turin -
Sassuolo
Primera División
Espanyol -
Leganes
Premier League
Zenit -
Rostow
Serie A
Chievo Verona -
Lazio
Serie A
Crotone -
Hellas Verona
Serie A
Florenz -
Genua
Serie A
AC Mailand- Cagliari
Serie A
Neapel -
Atalanta
Serie A
Spal -
Udinese
Ligue 1
Monaco -
Marseille
Primeira Liga
Braga -
Porto
Primera División
Real Madrid -
Valencia
WC Qualification South America
Venezuela -
Colombia
WC Qualification South America
Chile -
Paraguay
WC Qualification South America
Uruguay -
Argentinien
WC Qualification South America
Brasilien -
Ecuador
WC Qualification South America
Peru -
Bolivien
WC Qualification Europe
Dänemark -
Polen
WC Qualification Europe
Slowakei -
Slowenien
WC Qualification Europe
Tschechien -
Deutschland
WC Qualification Europe
Georgien -
Irland
WC Qualification Europe
Serbien -
Moldawien
WC Qualification Europe
Isreal -
Mazedonien
WC Qualification Europe
Spanien -
Italien
WC Qualification Europe
Färöer Inseln -
Andorra
WC Qualification Europe
Weißrussland -
Schweden
WC Qualification Europe
Estland -
Zypern
WC Qualification Europe
Griechenland -
Belgien
WC Qualification South America
Bolivien -
Chile

Seit Oktober 2009 sucht die Türkei einen Nachfolger für Fatih Terim. Offenbar hat die Türkei die angedachte "große Lösung" gefunden. Ex-Nationalspieler und TV-Experte Mustafa Dogan verrät bei SPOX, dass Guus Hiddink vor einen Engangement am Bosporus steht. Auch andere prominente Namen waren im Gespräch.

Gerade war die Auslosung im Kulturpalast Warschaus beendet. Die Qualifikationsgruppen der EURO 2012 standen fest. Alle Trainer geben reihum ihr Statement ab und sprechen über das Los.

Deutschland-Trainer Joachim Löw, Spanien-Trainer Vicente del Bosque, England-Trainer Fabio Capello, selbst Fußballzwerg Kasachstan kommt in Person von Bernd Storck zu Wort. Nur der Trainer der Nationalelf der Türkei spricht aus gutem Grund nicht: es gibt ihn noch nicht.

Gespräche mit Hiddink

Und das schon seit Oktober 2009. Seitdem Fatih Terim nach der verpassten Qualifikation zur WM 2010 in Südafrika zurückgetreten ist, sucht der türkische Fußballverband nach einem Nachfolger für den "Imperator". Offenbar ist die Suche inzwischen beendet.

"Ich habe gehört, dass sie sich mit Guus Hiddink fast einig sind. In diesem oder nächsten Monat soll der neue Trainer kommen", sagt Deutschlands Ex-Nationalspieler und heutiger TV-Experte Mustafa Dogan bei SPOX. Mit dem Niederländer, der derzeit noch in Russland unter Vertrag steht, dauern die Gespräche schon länger an.

"Eine große Lösung"

Spekuliert wurde auch über Namen wie Giovanni Trapattoni, Joachim Löw oder zuletzt Mark Hughes. Genclerbirligi-Trainer Thomas Doll dagegen brachte Fenerbahces Christoph Daum ins Spiel: "Ein Nationaltrainer muss den Charakter eines Landes kennen. Vielleicht kann Christoph Daum diesen Job übernehmen. Er kann das vielleicht in einer Doppelfunktion machen." Der Verband favorisiert allerdings von Beginn an Hiddink. "Wir werden einen international anerkannten Mann verpflichten", sagt Verbandschef Mahmut Özgener.

Auch dessen Generalsekretär, Lütfi Aribogan, umriss am Montag das Profil des neuen Mannes genau: "Wir wollen mit einer Weltmarke arbeiten. Jemand, der die türkische Mannschaft mit seiner Klasse führen kann. Wir arbeiten in jeder Angelegenheit sehr penibel und machen das auch bei der Trainerwahl. Das wird eine große Lösung. Es wird nicht mehr lange dauern!"

"Hiddink wird sich in der Türkei wohl fühlen"

Alle deutet nun auf Hiddink hin. Für den Niederländer wäre es eine Rückkehr an den Bosporus. Zwischen 1990 und 1991 arbeitete der 63-Jährige für Fenerbahce, musste aber damals wegen Erfolglosigkeit schnell wieder gehen.

Türkei-Experte Dogan glaubt an eine erfolgreiche Ära Hiddink. "Er wird sich in der Türkei wohl fühlen. Istanbul ist eine sehr schöne Stadt. Der türkische Verband hat hier auch seinen Sitz. Jetzt ist er noch erfahrener und noch reifer. Er kann dem türkischen Fußball sehr helfen!"

Pläne mit Cetin und Tugay

Die erste Aufgabe des neuen Mannes wird es sein, wieder Ordnung in die zuletzt etwas außer Kontrolle geratene Nationalmannschaft zu bringen und sie auf die Qualifikation zur EURO 2012 vorzubereiten. "Die Türkei hat sehr gute Einzelspieler, aber Terim musste in der WM-Qualifikation ständig durchwechseln, weil es so viele Verletzte gab", sagt Dogan. "Für die Zukunft bin ich allerdings sehr zuversichtlich!"

Bei der EURO-Quali traut er der Türkei viel zu, sieht die deutsche Mannschaft aber im Vorteil: "Wir brauchen nicht erwähnen, dass Deutschland der Favorit ist. Die Türkei kann zuhause alle Gegner schlagen und hat gute Chancen, Zweiter zu werden. Die Türkei wird darüber hinaus viele Heimspiele haben, weil in Deutschland, Österreich und in Belgien zahlreiche Türken leben." Guus Hiddink wird's mit Wohlwollen aufnehmen...

Der Türkei-Twitter von SPOX

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung