VfL besiegt Stuttgarter Kickers

Osnabrück schließt zum KSC auf

SID
Sonntag, 10.02.2013 | 21:16 Uhr
Der VfL Osnabrück zieht dank 3:1-Erfolg gegen die Stuttgarter Kickers mit dem KSC gleich
© Getty
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Das Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen dem Karlsruher SC und dem VfL Osnabrück geht weiter. Am Sonntag gewannen die Niedersachsen 3:1 (2:1) gegen die Stuttgarter Kickers. Der KSC gewann bereits am Freitag in Aachen.

Am Sonntag zogen die Niedersachsen durch ein 3:1 (2:1) gegen die Stuttgarter Kickers nach Punkten mit Tabellenführer KSC (beide 50 Punkte) gleich, allerdings spricht die bessere Tordifferenz für die Badener.

Karlsruhe hatte schon am Freitag 4:0 (1:0) beim Insolvenz-Klub Alemannia Aachen gewonnen.

Tim Staffeldt (10.), Daniel Nagy (32.) und Simon Zoller (63.) trafen für Osnabrück. Julian Leist (24.) hatte zwischenzeitlich zum 1:1 getroffen. Der VfL zog durch den Dreier an Preußen Münster (47 Zähler) vorbei.

Die Preußen hatten im Aufstiegskampf einen Rückschlag kassiert. Der bisherige Tabellenzweite unterlag bei Verfolger 1. FC Heidenheim 1:3 (0:2) und muss nun um den direkten Aufstiegsplatz bangen.

Heidenheim weiter erfolgreich

Bei Heidenheims fünftem Sieg in Folge sorgten Florian Niederlechner (12.) und Robert Strauß (30.) in der Anfangsphase für klare Verhältnisse. Dennis Grote (65.) brachte die Preußen noch einmal heran, doch Alper Bagceci (90.+3) stellte den alten Abstand wieder her.

Der FCH rückte damit bis auf einen Punkt an die unterlegenen Münsteraner heran. Die Torschützen bei Arminias 13. Saisonsieg waren Sebastian Hille (23.) und Tom Schütz (72.).

"Wir hatten in der ersten Hälfte viele Unstimmigkeiten in der Abwehr, was zu den ersten beiden Gegentoren geführt hat. In der Pause haben wir verschiedene Dinge korrigiert und daran geglaubt, noch etwas holen zu können. Heidenheim konnte sich dann kaum noch befreien. Ich bin trotzdem mit der Leistung meiner Mannschaft zufrieden. Sie hat den Willen gezeigt, noch gewinnen zu können. Wir werden zurückkommen", betonte Preußen-Coach Pawel Dotschew

KSC nach der Pause in einem Lauf

Der KSC liegt nun drei Punkte vor Münster. "Aachen hat uns das Leben in der ersten Halbzeit sehr schwer gemacht. Gerade im Offensivspiel haben wir zu umständlich agiert. Dennoch gehen wir noch vor dem Seitenwechsel nach schöner Kombination mit 1:0 in Führung", kommentierte KSC-Trainer Markus Kauczinski.

"Nach der Pause hatten wir einen richtigen Lauf und konnten innerhalb weniger Minuten die Partie entscheiden."

Durch ein 2:0 (1:0) gegen Rot-Weiß Erfurt verkürzte Arminia Bielefeld den Rückstand auf Münster auf einen Punkt, hat zudem ein Spiel weniger bestritten.

Hallesche FC setzt sich ab

Im Abstiegskampf verschaffte sich der Hallesche FC am Samstag durch ein 1:0 (1:0) gegen den SV Babelsberg weiter Luft. Nico Kanitz (30.) das Tor des Tages, Babelsbergs Matthias Kühne sah wegen wiederholten Foulspiels die Rote Karte (47.).

Wacker Burghausen gelang nach fünf Spielen ohne Sieg mit dem 2:1 (1:0) gegen den 1. FC Saarbrücken ein Befreiungsschlag. Beim ersten Burghausener Sieg seit dem 17. November trafen Josef Cinar (31.) und Maximilian Thiel (60.), Tim Stegerer (53.) erzielte den zwischenzeitlichen Ausgleich.

Das Duell zwischen Hansa Rostock und Darmstadt 98 fiel aus.

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