Aalens Andreas Schön im Interview

"Würde nicht Nein zu Hoffenheim sagen"

Von Kevin Bublitz / Mark Heinemann
Freitag, 04.02.2011 | 10:08 Uhr
Andreas Schön (r.) spielt seit 2009 beim VfR Aalen und kämpft in der 3. Liga um den Klassenerhalt
© Imago
Advertisement
Bundesliga
SaJetzt
Alle Samstags-Highlights: BVB-RB, Bayern, HSV & S04
J2 League
Live
FC Machida Zelvia -
Zweigen Kanazawa
Primera División
Live
Eibar -
La Coruna
Serie A
Florenz -
Udinese
Championship
Derby County -
Nottingham
Premier League
Brighton -
Everton
Super Liga
Radnik -
Partizan
Ligue 1
Bordeaux -
Nantes
Serie A
Bologna -
SPAL
Serie A
Cagliari -
Genua
Serie A
Crotone -
FC Turin
Serie A
Sampdoria -
Atalanta
Serie A
Sassuolo -
Chievo Verona
Primera División
Girona -
Villarreal
Ligue 1
Montpellier -
Nizza
Premier League
Southampton -
Newcastle
Premier League
Zenit -
Tula
First Division A
Oostende -
Brügge
Primera División
Malaga -
Leganes
Primera División
Real Betis -
Valencia
Serie A
Inter Mailand -
AC Mailand
Ligue 1
Straßburg -
Marseille
Superliga
River Plate -
Tucuman
Serie A
Hellas Verona -
Benevento
Premier League
Leicester -
West Bromwich
Primera División
Las Palmas -
Celta Vigo
Serie A
Corinthians -
Gremio
Ligue 1
Saint-Etienne -
Montpellier
Premier League
West Ham -
Brighton
J1 League
Kobe -
Tosu
A-League
Sydney FC -
Sydney Wanderers
Primera División
Levante -
Getafe
Premier League
Chelsea – Watford
Premier League
Huddersfield -
Man United
Primera División
Real Betis -
Alaves
Ligue 1
Monaco -
Caen
Serie A
Sampdoria -
Crotone
Premier League
Southampton -
West Brom
Primera División
Valencia -
Sevilla
1. HNL
Hajduk -
Dinamo Zagreb
Ligue 1
Amiens -
Bordeaux
Ligue 1
Angers -
Toulouse
Ligue 1
Metz -
Dijon
Ligue 1
Nantes -
Guingamp
Ligue 1
Rennes -
Lille
Premier League
Man City -
Burnley (DELAYED)
Primera División
Barcelona -
Malaga
Serie A
Neapel -
Inter
Primeira Liga
Porto -
Pacos de Ferreira
Premier League
Stoke -
Bournemouth (DELAYED)
Premier League
Swansea -
Leicester (DELAYED)
Premier League
Newcastle -
Crystal Palace (Delayed)
Primera División
Villarreal -
Las Palmas
Eredivisie
PSV – Heracles
Serie A
Chievo Verona -
Hellas Verona
Championship
Ipswich -
Norwich
CSL
Evergrande -
Guizhou
Eredivisie
Feyenoord -
Ajax
Premier League
Everton -
Arsenal
Ligue 1
Nizza -
Strassburg
Serie A
Atalanta -
Bologna
Serie A
Benevento -
Fiorentina
Serie A
Milan -
Genua
Serie A
Ferrara -
Sassuolo
Serie A
FC Turin -
AS Rom
Premier League
ZSKA Moskau -
Zenit St Petersburg
Primera División
Celta Vigo -
Atletico Madrid
Ligue 1
Troyes -
Lyon
Premier League
Tottenham -
Liverpool
First Division A
Anderlecht -
Genk
Serie A
Udinese -
Juventus
Premier League
Dynamo Kiew -
Schachtjor Donezk
Primera División
Leganes -
Bilbao
Primera División
Real Madrid -
Eibar
Serie A
Lazio -
Cagliari
Ligue 1
Marseille -
PSG
Allsvenskan
Malmö -
AIK
Primera División
Real Sociedad -
Espanyol
Primera División
La Coruna -
Girona
Copa del Rey
Saragossa -
Valencia
Serie A
Inter -
Sampdoria
League Cup
Arsenal -
Norwich
League Cup
Leicester -
Leeds
League Cup
Swansea -
Man United
League Cup
Man City -
Wolves
Copa del Rey
Murcia -
Barcelona
Copa Libertadores
River Plate -
Lanus
Serie A
Atalanta -
Hellas Verona
First Division A
Genk -
Brügge
Serie A
Bologna -
Lazio
Serie A
Cagliari -
Benevento
Serie A
Chievo -
Milan
Serie A
Florenz -
FC Turin
Serie A
Genua -
Neapel
Serie A
Juventus -
SPAL
Serie A
AS Rom -
Crotone
Serie A
Sassuolo -
Udinese
Premiership
Aberdeen -
Celtic
League Cup
Chelsea -
Everton
League Cup
Tottenham -
West Ham
Coupe de la Ligue
Strasbourg -
Saint-Etienne
Copa del Rey
Elche -
Atletico Madrid
Copa Libertadores
Barcelona SC -
Gremio
Copa Sudamericana
Fluminense -
Flamengo
Copa del Rey
Fuenlabrada -
Real Madrid
Ligue 1
PSG -
Nice
Championship
Leeds -
Sheff Utd
A-League
Adelaide Udt – Melbourne City
Primera División
Alaves -
Valencia
Premier League
Man Utd -
Tottenham
Premiership
Hearts -
Rangers
1. HNL
Dinamo Zagreb -
Rijeka
Premier League
Arsenal v
Swansea
Premier League
Liverpool -
Huddersfield
Championship
Cardiff -
Millwall
Primera División
Sevilla -
Leganes
Ligue 1
Bordeaux -
Monaco
Premier League
Bournemouth -
Chelsea
Championship
Hull -
Nottingham
Ligue 1
Caen -
Troyes
Ligue 1
Dijon -
Nantes
Ligue 1
Guingamp -
Amiens
Ligue 1
Montpellier -
Rennes
Ligue 1
Strasbourg -
Angers
Premier League
Arsenal -
Swansea (DELAYED)
Primera División
Bilbao -
Barcelona
Primeira Liga
Boavista -
Porto
Premier League
Watford -
Stoke
Premier League
West Bromwich – Man City (DELAYED)
Premier League
Crystal Palace -
West Ham

Andreas Schön wurde aufgrund seiner Spielübersicht schon mit Uwe Bein verglichen. In der U-17-Nationalelf kickte der Sohn des ehemaligen Fußballprofis Alfred Schön mit Marko Marin und Toni Kroos. Trotzdem reichte es für das Spielmachertalent nicht zum Sprung in den Profikader von 1899 Hoffenheim. Daher schloss sich der 21-Jährige im Jahr 2009 dem VfR Aalen an und kämpft derzeit um den Klassenerhalt in der 3. Liga.

Sein Vater (180 BL-Spiele für Waldhof Mannheim) ist mittlerweile Chefscout in Hoffenheim. Eine Rückkehr des Sohnes ist aber noch nicht in Sicht. Im Interview mit SPOX spricht Schön über seine Familie, die Wahl zwischen Schule und Profifußball und seinen großen Traum.

SPOX: Herr Schön, der VfR ist nun sechs Spiele ohne Sieg. Wie ist die Stimmung im Team?

Andreas Schön: Die Stimmung ist trotz allem gut. Wir wissen um den Ernst der Lage und müssen am Samstag in Unterhaching endlich wieder dreifach punkten.

SPOX: In den kommenden Wochen treffen Sie auf unmittelbare Konkurrenten. Würden Sie von den entscheidenden Wochen sprechen?

Schön: Nicht unbedingt. Zu Beginn der Saison hatten wir eine ähnliche Phase mit nur zwei Punkten aus fünf Spielen und haben dann gegen die etwas größeren Mannschaften die Punkte geholt. Aber es ist doch völlig klar, dass wir gegen unsere unmittelbaren Konkurrenten unbedingt punkten müssen.

SPOX: Als Aalen das letzte Mal in der 3. Liga gespielt hat, waren die Ambitionen sehr groß. Als dann die Ergebnisse nicht gestimmt haben, war jede Menge Unruhe da. Wie erleben Sie das Umfeld in diesen Tagen?

Schön: Die Zuschauer wissen schon, dass es um den Abstieg geht. Natürlich sehnt man sich hier seit Jahren nach gutem Fußball. Aber den großen Druck, den es vor zwei Jahren gab, gibt es in der Form nicht mehr.

SPOX: Druck ist das Stichwort. Wie lebt es sich als Sohn eines ehemaligen Bundesligaprofis?

Schön: Es lebt sich relativ normal, seitdem ich in Aalen bin. Als ich noch für Hoffenheim gespielt habe, war mein Vater dort Trainer. Es gab schon Leute, die der Meinung waren, dass ich nur wegen meines Vaters dort spiele. Deswegen war der Wechsel auch der richtige Schritt.

SPOX: Ihr Vater ist mittlerweile Chefscout bei der TSG. Zieht er andere vor, oder warum holt er Sie nicht zurück?

Schön: (lacht) Es wäre komisch, wenn mein Vater mich der TSG anbieten würde, zumal er das ja nicht alleine entscheidet. Wenn ich jetzt eine oder zwei überragende Saisons spielen würde, wäre das vielleicht etwas anderes. Der Beigeschmack würde trotzdem immer bleiben.

SPOX: Wie kritisch ist er Ihnen gegenüber?

Schön: Mittlerweile hat er kaum noch Zeit, Spiele von mir zu verfolgen. Als er die noch hatte, war er schon sehr kritisch. Er sagt mir klar, was ich besser machen kann, aber davon kann ich ja auch profitieren. Es ist kein Problem für mich, wenn er am Spielfeldrand steht.

SPOX: Ihre Schwester spielt im Frauenteam der TSG. Wie stolz sind Sie?

Schön: Da bin ich sehr stolz drauf. Wenn ich die Zeit hab, was leider nicht oft der Fall ist, gucke ich ihr gerne zu. Sie ist aber öfter bei meinen Spielen.

SPOX: Wer gewinnt Ihre direkten Privatduelle?

Schön: Ich muss zugeben, dass sie bis zur C-Jugend besser als ich war. Aber ich glaube, das hat sich irgendwann geändert. (lacht) Sie ist aber auch heute immer dabei, wenn ich daheim mit Freunden kicken gehe. Und sie hält sehr gut mit.

SPOX: Sie waren Kapitän in der B- und A-Jugend der TSG. Wieso ist Ihnen der Sprung ins Profiteam nicht vollends geglückt?

Schön: In der A-Jugend durfte ich bereits mit den Profis ins Trainingslager fahren und auch am regulären Training teilnehmen, wenn die Zeit da war. Der Verein legt aber enorm großen Wert darauf, dass die schulische Ausbildung vorhanden ist. Ich war damals erst in der elften Klasse und da war es für den Klub klar, dass ich die Schule erfolgreich beenden soll.

SPOX: Würden Sie im Nachhinein sagen, dass die Schule für Sie hinderlich war?

Schön: Aus meiner Sicht ist es gut so, wie es gelaufen ist. Klar, wer weiß schon, was passiert wäre, wenn ich die Schule abgebrochen und jeden Tag mittrainiert hätte. Aber insgesamt bin ich der Meinung, dass man die Schule nicht abbrechen sollte.

SPOX: Führt Ihr Weg irgendwann zurück nach Hoffenheim?

Schön: Ich antworte mal mit der Phrase: 'Im Fußball kann alles passieren.' Ich hatte dort schöne Zeiten und hätte auch kein Problem, dorthin zurückzukehren. Ich habe jetzt über zwei Jahre meine Erfahrung woanders gemacht und wer weiß, wie lange ich hier noch bleibe. Klar ist für mich aber, dass ich mir irgendwann höhere Ziele stecken muss. Ich will eines Tages in der Bundesliga spielen. Ganz ehrlich: Wenn die TSG mich fragen würde, ob ich zurückkommen will, würde ich nicht nein sagen.

SPOX: Ihr Vertrag läuft aus. Haben Sie die Absicht, Aalen bereits nach diesem Jahr zu verlassen?

Schön: Wichtig ist, dass wir den Klassenerhalt schaffen. Diesem Ziel widme ich meine volle Konzentration. Es ist ja auch der Verein, der den ersten Schritt gehen muss. Wenn sie verlängern wollen, höre ich mir das natürlich an. Momentan gibt es aber keine Gespräche.

SPOX: Sie haben in der U-17 unter anderem mit Toni Kroos und Marko Marin zusammengespielt und danach von einer besonderen Ehre gesprochen.

Schön: Das war einfach eine schöne Erfahrung. Man hat damals schon gesehen, welche Qualitäten die beiden haben. Für mich war von vorneherein klar, dass es die beiden in den Profibereich schaffen. Dass es ihnen so früh gelingt, ist umso mehr eine Bestätigung. Marko und Toni spielen in der Bundesliga, ich in der 3. Liga. Mit anderen Worten: die haben das erreicht, was ich noch schaffen will. Das spornt mich zusätzlich an.

SPOX: Sie werden aufgrund Ihrer Übersicht und Ihrer Art und Weise, die Stürmer in Szene zu setzen, unter anderem mit Uwe Bein verglichen. Ein Kompliment oder mögen Sie Vergleiche nicht?

Schön: Natürlich ist das ein Kompliment, wenn man mit einem ehemaligen Fußballprofi verglichen wird. Ich muss aber dazu sagen, dass ich Uwe Bein damals nicht so verfolgen konnte. Da war ich noch zu jung.

SPOX: Wer ist denn Ihr Vorbild, wenn Sie überhaupt eines haben?

Schön: In meiner Jugendspielzeit war es immer Zinedine Zidane. Mittlerweile ist es Xavi Hernandez. Ein Riesen-Fußballer, der eher meine Spielweise verkörpert. Aber der Allergrößte ist für mich Lionel Messi.

LIVE-SCORE: Alle Spieler der 3. Liga live verfolgen

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung