DFB-Sprecher weist Vorwürfe zurück

"Es gibt keine Wettbewerbsverzerrung"

Von Kevin Bublitz / Mark Heinemann
Dienstag, 03.03.2009 | 17:50 Uhr
DFB-Sprecher Stephan Brause hält den "Ruf nach Wettbewerbsverzerrung" für unberechtigt
© Getty
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Exklusiv Seit Beginn der Rückserie sind in der 3. Liga wetterbedingt bereits 18 Spiele ausgefallen. Somit steht nahezu jeder Verein vor mindestens einer englischen Woche. Klubs wie Wacker Burghausen, der VfR Aalen und die Reserve von Werder Bremen haben bis zu sieben Spiele innerhalb von drei Wochen vor der Brust. SPOX hat bei den Betroffenen nachgefragt.

Werder-Trainer Thomas Wolter wirkte zuletzt nur noch genervt von der Situation: "Wir haben nur trainiert, die Aggressivität ist derzeit dementsprechend hoch. Meine Jungs wollen Dampf ablassen", so Wolter.

Gelogen hat Wolter nicht, denn die Elf von der Weser schlug Erfurt am Wochenende mit 2:1. Dennoch warten auf die abstiegsbedrohten Bremer harte englische Wochen.

Auch in Aalen liegen die Nerven blank. Petrik Sander platzte nach der jüngsten Spielabsage der Partie gegen Kickers Emden der Kragen: "Vielleicht sollte man den Spielplan überdenken. Einige Teams konnten spielen, einige noch nicht. Das ist fast schon Wettbewerbsverzerrung."

Brause kontra Sander

Die Stimmung bei den Trainern, Spielern und den Verantwortlichen der Vereine ist angespannt. DFB-Sprecher Stephan Brause bleibt trotzdem relativ entspannt: "Auch wir sind über die vielen Ausfälle nicht erfreut, aber an den Witterungsbedingungen lässt sich nichts ändern. Der Ruf nach Wettbewerbsverzerrung ist allerdings unberechtigt", weist er Sanders Vorwurf entschieden zurück.

Natürlich sei das Tabellenbild derzeit in Schieflage geraten, doch der DFB sei bemüht, die ausgefallenen Spiele schnellstmöglich nachzuholen.

Die Wünsche der Vereine sollen dabei so weit es geht berücksichtigt werden. Allerdings müssten bei der Terminierung auch die Sicherheitsvorgaben und die Anforderungen der Fernsehanstalten berücksichtigen werden.

Keine Mitschuld der Vereine

Der DFB-Sprecher wies zudem Kritik an der langen Hinrunde bis Dezember und dem frühen Start im Februar zurück: "Die Gestaltung des Spielplans ist in Absprache mit den Vereinen erfolgt. Die meisten Klubvertreter waren dafür. Darüber hinaus ist der DFB bei der Spielplangestaltung auch an andere Dinge, wie beispielsweise die Verzahnung zu den Bundesligen, gebunden."

Davon, den künftigen Rahmenterminkalender neu zu überdenken, hält der DFB-Funktionär nichts: "Der Plan und somit auch die kommende Winterpause sind bereits verabschiedet. Es wäre auch nicht richtig, jetzt alles über den Haufen zu werfen. In unseren Breitengraden ist eben jeder Winter anders", meint Brause und gibt zu bedenken: "Was wäre, wenn wir nun beschließen würden, die nächste Winterpause deutlich auszudehnen und der kommende Winter wäre, wie des Öfteren, sehr mild? Dann würde darüber diskutiert, warum wir bei diesen doch eigentlich idealen Fußball-Bedingungen nicht spielen."

Eine Mitschuld der Vereine, die auf Grund fehlender Rasenheizungen ihren Platz nicht von Schnee und Eis befreien können, sieht er nicht: "Davon sprechen wir nicht, auch wenn eine Rasenheizung in jedem Stadion wünschenswert wäre, da so sicherlich weniger Spiele ausfallen würden."

Rasenheizung soll keine Pflicht werden

Dennoch ist dieses Problem nicht von der Hand zu weisen. Da die Verfügbarkeit einer Rasenheizung nicht in den Lizenzauflagen des DFB geführt wird und somit nicht verpflichtend ist, liegt es "im Ermessen der Klubs beziehungsweise der Kommunen, ob eine Beheizung des Spielfeldes wirtschaftlich sinnvoll und machbar ist", so Brause.

Die Vereine brauchen mit Blick auf die anstehenden Lizenzierungsentscheidungen auch nicht zu befürchten, dass eine Rasenheizung zur Pflicht wird: "Wir wissen, dass sowohl die Anschaffung als auch die Unterhaltung einer solchen Anlage für die Vereine und Kommunen sehr kostspielig sind."

Der Zuschauerschnitt aller Drittligisten im Überblick

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