Mittwoch, 29.10.2014
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DFB-Pokal - 2. Runde

Mehmedi schießt Löwen ab

Der SC Freiburg hat den Krisen-Gipfel bei 1860 München dank Admir Mehmedi für sich entschieden und zum dritten Mal in Folge das Achtelfinale im DFB-Pokal erreicht. Die Mannschaft von Trainer Christian Streich, in der Bundesliga Vorletzter und noch ohne Sieg, hatte beim 5:2 (1:1) gegen das Zweitliga-Schlusslicht allerdings einige Mühe und Glück, um vor der richtungweisenden Partie am Samstag in Köln zumindest ein kleines Erfolgserlebnis zu verbuchen.

Admir Mehmedi (2.v.l.) steuerte drei Treffer zum Sieg der Freiburger bei
© getty
Admir Mehmedi (2.v.l.) steuerte drei Treffer zum Sieg der Freiburger bei

Die Löwen setzten dagegen mit der vierten Pflichtspiel-Niederlage in Folge ihre Talfahrt fort und können sich nun voll auf den Abstiegskampf in der zweiten Liga konzentrieren. Am Sonntag gastieren die Sechziger in Bochum.

Valdet Rama brachte die Münchner in der 15. Minute in Führung. Sebastian Freis glich in einer spannenden, über weite Strecken aber niveauarmen Partie in der 25. Minute aus. Der Schweizer WM-Teilnehmer Mehmedi sorgte mit einem Doppelschlag in der 59. und 64. Minute für die Vorentscheidung. Das 2:3 durch Rubin Okotie (69.) kam zu spät. Der kurz zuvor eingewechselte Jonathan Schmid (84.) und Mehmedi mit seinem dritten Treffer (89.) machten alles klar. Freiburg, Halbfinalist von 2013, hat damit 540.000 Euro Pokaleinnahmen schon sicher. Sechzig kann sich mit 250.000 Euro trösten.

Streich hatte seiner Mannschaft nach dem 0:2 in Augsburg die Bundesliga-Tauglichkeit abgesprochen und Wechsel angekündigt. Gesagt, getan: Der SC-Coach brachte in Sebastian Mielitz, Sascha Riether, Stefan Mitrovic, Nicolas Höfler, Sebastian Kerk und Sebastian Freis für Roman Bürki, Oliver Sorg, Pavel Krmas, Julian Schuster, Jonathan Schmid und Maximilian Philipp sechs neue Akteure.

SC mit nervösem Beginn

Am Spiel der Breisgauer änderte sich erst einmal wenig. Die Verunsicherung der letzten Wochen war auch in München zu spüren. Die Sechziger konnten ihre Probleme ebenfalls kaum abschütteln.

Dennoch gelang den Löwen die Führung, als die Freiburger Abwehr bei einem langen Ball zu weit aufgerückt war und Rama den Konter mit einem gezielten Linksschuss eiskalt abschloss. Ein Freistoß von Kerk, den Freis ins Tor spitzelte, führte dann zum Ausgleich.

Der war durchaus verdient, weil Freiburg ein leichtes Übergewicht verzeichnen konnte. Die beste Chance für den SC vor der Pause vergab Marc Torrejan (34.). Die Münchner hatten Pech, dass Martin Angha nur den Pfosten traf (37.).

Auch nach dem Wechsel hatten die Sechziger den besseren Start. Doch Okotie hob den Ball freistehend über das Freibruger Gehäuse (51.). Zudem traf Daniel Adlung nur die Latte (57.), den Abpraller vergab Rama.

Dies sollte sich rächen, als Freiburg erstmals einen Konter clever zu Ende spielte. Nach Pass von Vladimir Darida ließ Mehmedi Löwen-Torwart Stefan Ortega mit einem Flachschuss keine Chance. Kurz darauf war der Schweizer mit dem Kopf nach Freis-Flanke zur Stelle.

1860 München - Freiburg im Überblick


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