Dienstag, 03.12.2013

Union Berlin - 1. FC Kaiserlautern 0:3

Souveräner Lautern-Sieg

Der 1. FC Kaiserslautern hat erstmals seit drei Jahren wieder das Viertelfinale im DFB-Pokal erreicht. Die Pfälzer gewannen das Zweitliga-Duell bei Union Berlin verdient mit 3:0 (2:0) und dürfen sich über Zusatzeinnahmen von rund einer Millionen Euro freuen.

Kaiserslautern ließ Union Berlin, wie schon in der Liga, mit 3:0 das Nachsehen
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Kaiserslautern ließ Union Berlin, wie schon in der Liga, mit 3:0 das Nachsehen
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Willi Orban (18.), Simon Zoller (45.+1) und der eingewechselte Marcel Gaus (83.) erzielten die Tore für die "Roten Teufel".

Union Berlin setzte derweil seinen Negativtrend fort. Die Mannschaft von Trainer Uwe Neuhaus hatte in den vergangenen vier Liga-Spielen nur einen mickrigen Punkt geholt und vor zehn Tagen in Kaiserslautern bereits das erste Aufeinandertreffen mit 0:3 verloren.

Letztmals hatten die "Eisernen" vor 13 Jahren ein Viertelfinale im DFB-Pokal erreicht. Damals scheiterten die Köpenicker erst im Finale an Schalke 04.

Vor 21.717 Zuschauern im rappelvollen Stadion an der Alten Försterei waren beide Teams sofort auf Betriebstemperatur. Die Gäste aus der Pfalz agierten dabei einen Tick cleverer und erspielten sich in der Offensive immer wieder Freiräume.

Standardsituation führt zum Erfolg

Zur Führung benötigte der Tabellendritte der 2. Liga jedoch eine Standardsituation. Nach einer gefühlvollen Hereingabe von Enis Alushi im Anschluss an eine Ecke verlängerte Orban per Kopf zum 1:0.


In der Folgezeit blieben die Gäste am Drücker und zwangen den Gegner durch druckvolles Spiel zu Fehlern. Olivier Occean und Alushi hätten schon frühzeitig auf 2:0 erhöhen können.

Besonders bei hohen Bällen agierte die Union-Abwehr zunehmend nervöser. Kurz vor der Pause nutzte Zoller eine solche Unsicherheit aus kurzer Distanz zum vorentscheidenden 2:0.

Abseitstreffer von Terrode

Union hatte lange Zeit Mühe, sich vom Druck der Gäste zu befreien. Kapitän Torsten Mattuschka war im Spielaufbau um Ordnung bemüht, doch seine Ideen zündeten nicht. Spätestens im gegnerischen Strafraum versandeten die Angriffsbemühungen.

In der 55. Minute war Trainer Neuhaus mit seiner Geduld am Ende und brachte in Simon Terodde einen weiteren Stürmer. Kurz darauf hatte Terodde zweimal die Chance zum Anschluss, doch der Angreifer scheiterte jeweils allein vor Lauterns Keeper Tobias Sippel.

In der Schlussphase erzielte Terodde noch einen Treffer, doch Schiedsrichter Peter Sippel entschied zum Ärger der Union-Fans auf Abseits. Gaus sorgte dann bei einem Konter für die Entscheidung.

1. FC Union Berlin - 1. FC Kaiserslautern: Zahlen und Fakten zum Spiel

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