Cottbus - Mönchengladbach 3:0

Fohlen schlagen sich selbst k.o.

SID
Dienstag, 23.09.2008 | 21:34 Uhr
cottbus, gladbach, mönchengladbach
© Imago
Advertisement
Boxen
So27 Aug
Mayweather vs. McGregor - AUF DAZN!
Bundesliga
Fr23:00
Die Highlights des Eröffnungsspiels: FCB-B04
Primera División
Leganes -
Alaves
First Division A
Lüttich -
Zulte Waregem
Ligue 1
Metz -
Monaco
Championship
Burton Albion -
Birmingham
Primera División
Valencia -
Las Palmas
J1 League
Gamba -
Kashiwa
Championship
Sheffield Utd -
Barnsley
Premier League
Swansea -
Man United
CSL
Shanghai Shenua -
Guangzhou Evergrande
Premier League
Liverpool -
Crystal Palace
Ligue 1
Lyon -
Bordeaux
Serie A
Juventus -
Cagliari
Primera División
Celta Vigo -
Real Sociedad
Premier League
Stoke -
Arsenal
Championship
Sunderland -
Leeds
Ligue 1
Troyes -
Nantes
Primera División
Girona -
Atletico Madrid
Premier League
Leicester -
Brighton (Delayed)
Serie A
Hellas Verona -
Neapel
Primeira Liga
Benfica -
Belenenses
Primera División
Sevilla -
Espanyol
Premier League
Burnley -
West Bromwich (DELAYED)
Premier League
Bournemouth -
Watford (Delayed)
Premier League
West Ham -
FC Southampton
J1 League
Kobe -
Yokohama
Eredivisie
Excelsior -
Feyenoord
CSL
Guangzhou -
Shandong Luneng
Eredivisie
Ajax -
Groningen
Premier League
Huddersfield -
Newcastle
Ligue 1
Lille -
Caen
Ligue 1
Marseille -
Angers
Premier League
Tottenham -
Chelsea
Serie A
Atalanta -
AS Rom
Primera División
Bilbao -
Getafe
Primeira Liga
Porto -
Moreirense
Primera División
Barcelona -
Betis
Serie A
Bologna -
FC Turin
Serie A
Crotone -
AC Mailand
Serie A
Inter Mailand -
Florenz
Serie A
Lazio -
Ferrara
Serie A
Sampdoria -
Benevento
Serie A
Sassuolo -
Genua
Serie A
Udinese -
Chievo
Ligue 1
PSG -
Toulouse
Primera División
Deportivo -
Real Madrid
Serie A
Palmeiras -
Chapecoense
Primera División
Levante -
Villarreal
Premier League
Manchester City -
Everton
Primera División
Malaga -
Eibar
League Cup
Sheffield Utd -
Leicester
League Cup
Blackburn -
Burnley
League Cup
Cheltenham -
West Ham
Ligue 1
PSG -
Saint-Étienne
Championship
Bristol City -
Aston Villa
J1 League
Iwata -
Kobe
J1 League
Cerezo Osaka -
Kashima
Premier League
Bournemouth -
Manchester City
Championship
Burton -
Sheffield Wednesday
Ligue 1
Nantes -
Lyon
Serie A
Benevento -
Bologna
Serie A
Genua -
Juventus
Primera División
Alaves -
Barcelona
Premier League
Manchester United -
Leicester
Championship
Nottingham -
Leeds
Ligue 1
Amiens -
Nizza
Ligue 1
Bordeaux -
Troyes
Ligue 1
Caen -
Metz
Ligue 1
Dijon -
Montpellier
Ligue 1
Toulouse -
Rennes
Premier League
Huddersfield -
Southampton (Delayed)
Serie A
AS Rom -
Inter Mailand
Primeira Liga
Rio Ave -
Benfica
Eredivisie
Feyenoord -
Willem II
Premier League
Chelsea -
Everton
Ligue 1
Guingamp -
Strasbourg
Premiership
Ross County -
Rangers
Ligue 1
Angers -
Lille
Premier League
Liverpool -
Arsenal
Allsvenskan
Malmö -
Göteborg
First Division A
Gent -
Anderlecht
Serie A
Turin -
Sassuolo
Premier League
Zenit -
Rostow
Serie A
Chievo Verona -
Lazio
Serie A
Crotone -
Hellas Verona
Serie A
Florenz -
Genua
Serie A
AC Mailand- Cagliari
Serie A
Neapel -
Atalanta
Serie A
Spal -
Udinese
Ligue 1
Monaco -
Marseille
Primeira Liga
Braga -
Porto
Primera División
Real Madrid -
Valencia

Zwölf Jahre nach dem Sensations-Durchmarsch bis ins Endspiel steht Energie Cottbus wieder in einem DFB-Pokal-Achtelfinale.

Das Bundesliga-Schlusslicht kämpfte in der zweiten Runde des nationalen Cup-Wettbewerbes durch gleich drei Elfmeter-Tore Borussia Mönchengladbach mit 3:0 (1:0) nieder - und darf nun nochmals von einem Wunder wie in der Saison 1996/97 träumen.

Damals waren die Lausitzer als Drittligist erst im Finale am VfB Stuttgart gescheitert. Mit drei äußerst ungeschickt verursachten Elfmetern setzten sich die Gäste praktisch selbst k.o.: Der Bulgare Dimitar Rangelow (42.) und der Albaner Ervin Skela (73., 89.) ließen sich die Einladung vom Punkt nicht entgehen.

"Das war Drittliga-Niveau", schimpfte Gladbachs Kapitän Oliver Neuville.

Borussia baut auf Konter

Vor nur 9805 Zuschauern im Cottbuser Stadion der Freundschaft war beiden Bundesliga-Kellerkinder das mangelnde Selbstbewusstsein nach dem schwachen Meisterschafts-Start in vielen Szenen anzusehen.

Die Borussia, in der Liga auswärts noch ohne jeden Punktgewinn, zog sich weit in die eigene Hälfte zurück und hoffte auf Konterchancen durch Marko Marin und Oliver Neuville.

Doch bis auf zwei zaghafte Schuss-Versuche der beiden Nationalspieler brachte der dreifache DFB-Pokalsieger so gut wie nichts zustande. Energie bestimmte die Partie, obwohl auch das Spiel der Cottbuser durch Fehlpässe und Ballverluste immer wieder ins Stocken kam.

Prasnikar lässt rotieren

Energie-Trainer Bojan Prasnikar hatte im Vergleich zum jüngsten 1:1 in der Liga auf drei Positionen seine Startelf verändert, auch Kollege Jos Luhukay brachte nach dem 0:1 gegen Hertha drei neue Kräfte. Einer der neuen Cottbuser war dann auch an der Führung maßgeblich beteiligt.

Nach Pass von Ervin Skela, der trotz einer Leisten-Blessur spielen konnte und mit einem Freistoß das erste Achtungszeichen setzte (17.), stoppte Gladbachs Tobias Levels mit einem dummen Foul Ivica Iliev. Ranglow ließ sich die Chance vom Elfmeterpunkt nicht nehmen.

Callsen-Bracker leitet Pleite ein

Nach der Pause mussten die Gäste ihr Defensiv-Konzept aufgeben - und die Partie gewann an Fahrt und Spannung. Elfmeter-"Vorbereiter" Iliev, im Sommer nach mehreren Monaten Fußball-Pause nach Cottbus geholt, zielte aus 13 Metern genau auf Torhüter Christofer Heimeroth.

Auf der Gegenseite köpfte Sascha Rösler für die insgesamt vor allem in der Offensive viel zu harmlosen Gäste über das Energie-Tor.

Den K.o. versetzten sich die Gladbacher dann selbst: Jan-Ingwer Callsen-Bracker verlor erst den Ball an Rangelow und verursachte dann ungeschickt auch noch einen weiteren Elfmeter, den Skela sicher verwandelte.

Und als Heimeroth nochmals den durchgebrochenen Rangelow foulte, ließ der Albaner sein zweites Tor folgen.

Alle Daten und Fakten zum Spiel

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung