Samstag, 09.08.2008

DFB-Pokal

Frankfurt spaziert in zweite DFB-Pokalrunde

Pfullendorf - Eintracht Frankfurt ist problemlos in die zweite Hauptrunde des DFB-Pokals spaziert. Der Bundesligist erledigte die Pflichtaufgabe beim Regionalligisten SC Pfullendorf souverän mit 3:0 (2:0).

© DPA

Chris mit einem Doppelpack (2./52. Minute) und Nikos Liberopoulus (19.) erzielten vor 7500 Zuschauern in der ausverkauften Alno-Arena die Tore für die Hessen.

 Der viermalige Pokalsieger überstand damit zum achten Mal in Serie die erste Aufgabe und kann auf ein weiteres erfolgreiches Abschneiden in dem Wettbewerb hoffen. Dabei musste die Eintracht nach der Gelb- Roten Karte für Marco Russ (45.) eine Hälfte in Unterzahl spielen.

Schnelle Führung

Acht Tage vor der ersten Bundesligapartie gegen Hertha BSC Berlin wollte der Favorit von Beginn an für klare Verhältnisse sorgen und erwischte den gewünschten Blitzstart. Nach einer Freistoß-Flanke von Faton Toski köpfte Defensivakteur Chris ungedeckt bereits nach zwei Minuten zur Führung ein.

Nur vier Minuten später wiederholte sich der Spielzug, doch der 29 Jahre alte Chris traf nur die Latte. Nach einer Kombination zweier Neuzugänge fiel das 2:0: Markus Steinhöfer flankte in den Strafraum, der Grieche Liberopoulos drückte den Ball mit seinem ersten Pflichtspieltreffer für den Favoriten über die Linie.

Russ fliegt vom Platz

Die unterlegenen Pfullendorfer, in der letzten Saison 17. der Regionalliga Süd, ließen sich trotz des frühen Rückstands nicht einschüchtern und kamen zu einigen Chancen. Die beste vergab Patrick Hagg, der nach einem Fehler von Russ den Pfosten traf (10.). Der Frankfurter Verteidiger musste kurz vor der Halbzeit vom Platz, nachdem er für ein Handspiel seine zweite Gelbe Karte erhalten hatte.

Die Mannschaft von Friedhelm Funkel, der den Erstligisten 2006 ins Finale und 2007 ins Halbfinale geführt hatte, erhöhte nur sieben Minuten nach dem Wechsel durch das zweite Kopfballtor von Chris auf 3:0. Damit war die Partie endgültig entschieden und die Frankfurter schonten in der Folge ihre Kräfte. Aydemir Demir verpasste den Ehrentreffer für den südbadischen Viertligisten (72.).


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