"Individuell die beste Mannschaft seit langem"

SID
Dienstag, 30.06.2009 | 14:16 Uhr
Joachim Löw ist seit dem 1. August 2006 Bundestrainer der deutschen Nationalmannschaft
© Getty
Advertisement
Primera División
Live
Girona -
Espanyol
Serie A
Live
Cagliari -
Bologna
Premier League
Arsenal -
West Ham
Ligue 1
Nizza -
Montpellier
Serie A
Udinese -
Crotone
Serie A
Chievo Verona -
Inter Mailand
Serie A
Lazio -
Sampdoria
Serie A
Atalanta -
FC Turin
Premier League
ZSKA Moskau -
FK Krasnodar
Primera División
Malaga -
Real Sociedad
1. HNL
Hajduk Split -
Dinamo Zagreb
Ligue 1
St. Etienne -
Troyes
Premier League
Man City -
Swansea
First Division A
Brügge -
Lüttich
Primera División
Las Palmas -
Alaves
Premier League
Stoke -
Burnley (Delayed)
Primera División
Atletico Madrid -
Real Betis
Serie A
Juventus -
Neapel
Ligue 1
Bordeaux -
PSG
Superliga
Boca Juniors -
Newell's Old Boys
Serie A
CFC Genua -
Hellas Verona
Premier League
Everton -
Newcastle
Primera División
Bilbao -
Levante
Primeira Liga
FC Porto -
Setubal
J1 League
Kashima -
Kobe
Super Liga
Roter Stern -
Cukaricki
DBU Pokalen
Bröndby -
Midtjylland
Copa Libertadores
Cruzeiro -
Univ Chile
First Division A
Genk -
Brügge
Championship
Fulham -
Sunderland
Ligue 1
Montpellier -
St. Etienne
Primera División
Levante -
FC Sevilla
J1 League
Kobe -
Kawasaki
Primera División
Espanyol -
Las Palmas
Premier League
Liverpool -
Stoke
CSL
Guangzhou Evergrande -
Jiangsu
Championship
Aston Villa -
Derby County
Premier League
Huddersfield -
Everton
Primera División
Real Sociedad -
Bilbao
1. HNL
Dinamo Zagreb -
Rijeka
Ligue 1
Lyon -
Nantes
Serie A
AS Rom -
Chievo Verona
Championship
Middlesbrough -
Millwall
Premier League
Swansea -
Chelsea
Primera División
Real Madrid -
Leganes
Primeira Liga
Benfica -
Tondela
Ligue 1
Bordeaux -
Dijon
Ligue 1
Lille -
Metz
Ligue 1
Monaco -
Amiens
Ligue 1
Strassburg -
Nizza
Ligue 1
Troyes -
Caen
Premier League
Crystal Palace -
Leicester (Delayed)
Primera División
Villarreal -
Celta Vigo
Serie A
Inter Mailand -
Juventus
Premier League
Southampton -
Bournemouth (DELAYED)
Premier League
Newcastle -
West Bromwich (Delayed)
Premier League
Burnley -
Brighton (Delayed)
Primera División
Getafe -
Girona
Serie A
Crotone -
Sassuolo
Premiership
Celtic -
Rangers
Eredivisie
Feyenoord -
Sparta
Ligue 1
Rennes -
Toulouse
Serie A
Sampdoria -
Cagliari
Serie A
Atalanta -
CFC Genua
Serie A
Bologna -
AC Mailand
Serie A
Hellas Verona -
SPAL
Serie A
Benevento -
Udinese
Premier League
West Ham -
Man City
Primera División
Alaves -
Atletico Madrid
Ligue 1
Angers -
Marseille
Premier League
Man United -
Arsenal
Superliga
Bröndby -
Nordsjälland
Serie A
Florenz -
Neapel
Primera División
Valencia -
Eibar
Primeira Liga
Maritimo -
FC Porto
Primera División
La Coruna -
FC Barcelona
Serie A
FC Turin -
Lazio
Ligue 1
PSG -
Guingamp
Premier League
FK Krasnodar -
Lok Moskau
Premier League
Tottenham -
Watford
Primera División
Real Betis -
Malaga
Copa Libertadores
Nacional -
Santos
J1 League
Kobe -
Tokyo
Premier League
Brighton -
Man United
Primera División
FC Sevilla -
Real Sociedad
Primera División
Girona -
Eibar
Premier League
Stoke -
Crystal Palace
CSL
Guangzhou R&F -
Shanghai Shenhua
Serie A
AC Mailand -
Hellas Verona
Premier League
Everton -
Southampton
Premier League
Leicester -
West Ham (DELAYED)
Serie A
Juventus -
Bologna
Premier League
Bournemouth -
Swansea (Delayed)
Premier League
Watford -
Newcastle (Delayed)

Bundestrainer Joachim Löw lobt die frischgebackenen U-21-Europameister in höchsten Tönen. Einigen Spielern räumt er Chancen auf die WM in Südafrika ein.

Den Finalsieg der deutschen U 21 sah Bundestrainer Joachim Löw live im Stadion. Nach dem Erfolg spricht er über seine Einschätzungen zum Turnier und die Chancen der frischgebackenen Europameister in der A-Nationalmannschaft.

Frage: Herr Löw, die deutsche U 21 ist zum ersten Mal Europameister. Wie beurteilen Sie diesen Erfolg?

Joachim Löw: Wir freuen uns riesig. Das gibt unserem gesamten Fußball Aufrieb. Und den jungen Spielern werden diese Erfahrungen und dieses Selbstbewusstsein sehr helfen in den nächsten Jahren.

Frage: Wie beurteilen Sie die Leistung der Mannschaft?

Löw: Die ersten Spiele waren fußballerisch sicher nicht das Maß aller Dinge, aber die Mannschaft hat sich gesteigert. Sie ist sehr diszipliniert aufgetreten. Und individuell war das die beste Mannschaft seit langem. Ich war ja einige Tage vor Ort und habe gemerkt, wie fokussiert diese Mannschaft auf das Turnier war. Deshalb hatte ich von Anfang an ein gutes Gefühl. Aber wie sie im Finale die Engländer erst niedergekämpft und dann niedergespielt hat, das war schon toll.

Frage: Welchen Anteil an diesem Erfolg hat Trainer Horst Hrubesch?

Löw: Das war eine Klasseleistung von ihm. Schließlich hat er vor einem Dreivierteljahr eine Mannschaft übernommen, die sich erst in letzter Sekunde qualifiziert hatte. Er hat eine sehr gute Ansprache an die Spieler, sagt klar und deutlich, was er will und geht diszipliniert voran. Er hat den Spielern die Siegermentalität eingeimpft und ihnen den Glauben an sich selbst vermittelt.

Frage: Sie haben Hrubesch vor dem Turnier alle Unterstützung zugesagt und fünf A-Nationalspieler abgestellt. Sehen Sie sich bestätigt?

Löw: Es war für uns von Anfang an klar, dass dieses Turnier eine ganz andere Priorität besitzt als die Asienreise der Nationalmannschaft. Ich wusste, wir riskieren, dass es Kritik gibt. Aber für die jungen Spieler war solch ein Turnier viel wichtiger als diese Reise.

Frage: Mesut Özil war der überragende Spieler im Finale. Wird er sich sehr bald im A-Team festspielen?

Löw: Wenn Mesut sein Potenzial ausschöpft, ist er einfach genial. An solch guten Tagen tut er Dinge, die nur wenige Spieler können. Dann ist er bei jeder Aktion effizient. Seine Pässe in die Tiefe sind genau getimt, besser kann man sie nicht spielen. Er ist noch ein junger Spieler, aber er kann sicher einmal ein Topspieler werden.

Frage: Manuel Neuer hat ein großartiges Turnier gespielt. Sind seine Chance im Vierkampf um das deutsche Tor weiter gestiegen?

Löw: Wir haben uns früh festgelegt, dass er dazugehört. Wir stellen keine Rangfolge auf, aber Manuel gehört die Zukunft. Und in den letzten zwei Monaten ist sein Wert sicher noch einmal gestiegen. Er hat schon bei seinem Debüt bei der Asienreise super gehalten und im Training einen guten Eindruck gemacht. Und was er bei diesem Turnier gehalten hat, war phänomenal. Er war fast unüberwindbar. Außerdem ist er eine starke Persönlichkeit. Er strahlt Ruhe und Kraft aus und das überträgt sich auf die gesamte Mannschaft.

Frage: Nach dem Gewinn der U-19- und der U-17-EM ist der DFB nun im Besitz aller Kontinental-Titel im Juniorenbereich. Wann wird sich dies für das A-Team auszahlen?

Löw: Das ist natürlich ein sehr guter Trend. Aber es gibt auch noch Probleme. Die Mannschaft hat dieses Turnier fast ohne Stürmer bestritten. Und wenn man die U 20 oder die U 19 sieht, da kommt auch nicht viel Qualität und Quantität im Sturm nach. Man müsste es schaffen, dass jedes Jahr Podolskis oder ein Mario Gomez nachrücken.

Frage: Wie viele Spieler dieser U 21 werden wir 2010 bei der A-WM in Südafrika sehen?

Löw: Sie brauchen sicher noch ein bisschen, bis sie beim A-Team entscheidende Rollen spielen können. Diese EM hatte ein gutes Niveau, aber es gab schon noch einen Unterschied zu einer A-EM, vor allem in Bezug auf Tempo und die Intensität. Manche wie Andreas Beck oder Özil haben schon bei uns gespielt, einige andere kommen noch hinzu. Und einige haben sicher noch die Chance, kurzfristig auf den WM-Zug aufzuspringen.

Frage: Wie stehen die Chancen der Innenverteidiger Benedikt Höwedes und Jerome Boateng, die ein überragendes Turnier gespielt haben?

Löw: Beide waren richtig gut. Höwedes steht bei uns ja schon länger unter Beobachtung. Wir hatten einmal eine schwere Phase, da hatten wir in der Innenverteidigung den älteren Christian Wörns und den jungen Per Mertesacker. Nun haben wir Arne Friedrich, Heiko Westermann, Serdar Tasci, Höwedes oder Boateng. Und auch Mats Hummels kann das spielen.

Hrubesch: "Manu hat absolutes Spitzenformat in Europa"

Werbung
Werbung
Dunkest - The American Fantasy Basketball by SPOX.com
Werbung
Werbung