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Italien - Deutschland: Das DFB-Team in der Einzelkritik

Das Herz am falschen Fleck

Dienstag, 15.11.2016 | 22:40 Uhr
Ilkay Gündogan spielte gegen Italien offensiver als zuletzt
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Das DFB-Team beendet das Länderspieljahr 2016 mit einem torlosen Remis in Italien. Über weite Strecken ist die Partie wenig aussagekräftig, jedoch wird deutlich: Das Zentrum braucht den Taktgeber auf der Sechs. Thomas Müller dagegen fastet weiter.

Bernd Leno: Stand bei den Flanken der Italiener gut, musste sonst nur wenige Male eingreifen - dann war er aber immer hellwach zur Stelle. Wählte im Zweifel die sichere Variante. Am Boden bemüht, Neuer-esk die Bälle zu verteilen, was meist auch ganz ruhig und sicher klappte. Note 2,5

Benedikt Höwedes: Erinnerte Italien in der ersten Hälfte an das EM-Viertelfinale zurück, als er als resoluter Zweikämpfer keine Kompromisse einging. In der Rückwärtsbewegung schaffte aber auch er es nicht, die Lücken zwischen der Halbposition und Mustafi immer zu schließen. Verlor nach der Pause einige Zweikämpfe gegen Immobile, was seine Bewertung letztlich doch wieder nach unten drückte. Note 3,5

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Shkodran Mustafi: Zentralster Verteidiger und damit verantwortlich für die defensive Ordnung seiner Neben- und Vorderleute. Anfangs etwas überfordert mit dem Multitasking aus Kommunikation und Stellungsspiel, biss sich aber stark in die Partie und war im Strafraum überall unterwegs. Gewann mehrere wichtige Zweikämpfe, wurde allerdings auch zweimal auf dem falschen Fuß erwischt, was unglücklich aussah. Note 3

Mats Hummels: Spielte in der Abwehr-Dreierkette auf der halblinken Position, von wo aus er nicht so sehr am Spielaufbau beteiligt war wie sonst. Nachdem er sich eigenen Aussagen zufolge gerade erst an das Spiel des FC Bayern gewöhnt hat, wirkte er gerade im Ballbesitz als äußerster Defensivspieler etwas verwirrt. Die Absprachen mit Mustafi stimmten nicht immer, allerdings zeigte er vor der Pause einige gute Zweikampfaktionen. Note 3,5

Joshua Kimmich: Bewies, dass auch er nicht immer Wunderkind ist. Kam auf der rechten Seite nicht wirklich in Offensivaktionen und konnte in der Rückwärtsbewegung nicht immer mit aushelfen. Lieferte sich in der ersten Hälfte einen kleinen Privatkampf mit Immobile, was ihn etwas vom eigentlichen Spiel ablenkte. Die Zweikämpfe, die er führte, gewann er immerhin meist (69,2 Prozent). Note 4

Sebastian Rudy: Hat seine Bestimmung bei der TSG Hoffenheim gefunden, in der Nationalmannschaft allerdings noch nicht. Erwischte einen durchaus schwierigen Start, lief im Bemühen, das Zentrum zu stopfen, etwas wild umher. Dann mehr um den Spielaufbau bemüht, holte sich dadurch etwas Sicherheit. In seinem erst elften Spiel schaffte er es als der "erfahrene" Sechser jedoch nicht, dem deutschen Spiel im Zentrum eine Struktur zu verpassen. Note 4

Julian Weigl: Zwei Dinge prägten Weigls Partie - sein erster Startelfeinsatz und die Tuchel'sche Schule: Schien in der Anfngsphase des Prestige-Duells etwas nervös, fand aber immer besser zu seinem sauberen Kurzpassspiel, was ihm auch die Ruhe am Ball zurückgab. Fügte sich in der Zentrale so sehr ordentlich ein und bemühte sich um die Seitenverlagerung, die Nebenmann Rudy gelegentlich verpasste. Wirkte in seiner Spielanlage somit schon reifer als der fünf Jahre ältere Hoffenheimer. Note 3

Yannick Gerhardt: Ordentliches Debüt. Arbeitete gut nach hinten mit und versuchte, sich immer wieder auch in der Offensive einzuschalten. Dadurch, dass das deutsche Spiel aber nicht sehr häufig über links lief, kam er nicht wirklich in Aktionen. Note 3,5

Leon Goretzka: Frecher Auftritt in seinem erst zweiten Startelf-Einsatz in der A-Nationalmannschaft. Wirkte im rechten Halbraum offensiv sehr dynamisch, stieß immer wieder im Sprint in die Lücken zwischen den italienischen Verteidigern und hatte die erste große Chance im Spiel. Räumte nach einer Stunde seinen Platz. Note 3

Ilkay Gündogan: Starke Spieleröffnungen, wie beispielsweise in der 12. Minute, als er Goretzka perfekt in der Schnittstelle steil schickte. Schaltete sich immer wieder in die Spitze ein. Entwickelte sich zum Herz des deutschen Spiels, konnte so weit vorne allerdings nicht so einen großen Einfluss nehmen, wie es sonst Kroos tut - auch, weil hinter ihm zunächst ein bisschen die Stabilität fehlte. Auf der Sechs hätte sich Gündogan wohl noch besser einbringen können. Note 2,5

Thomas Müller: Kapitän und dienstältester Nationalspieler im deutschen Team, allerdings gezeichnet von der Torflaute der letzten Wochen. Versuchte erst die einfachen Dinge. Ließ sich nicht auf Spielchen ein - leitete den Ball oft mit dem ersten Kontakt weiter oder ließ als Wandspieler auf die Sechser abklatschen. Kam so aber nur selten in die gefährliche Zone. Wenn er abschloss, dann so glücklos wie schon in den letzten Wochen. Seine persönliche Tor-Fastenzeit dauert schon fast einen Monat an. Machte nach einer Stunde Platz für Volland. Note 4

Jonathan Tah: Kam in der Pause für Hummels. Erstmals äuffällig, als er nach 55 Minuten im letzten Moment stark gegen Belotti klärte. Sah keine fünf Minuten später zurecht Gelb, weil er Eder rustikal abräumte. Muss sich künftig noch daran gewöhnen, dass das Niveau in der Nationalmannschaft phasenweise deutlich höher ist als im Verein. Note 3,5

Serge Gnabry: Kam in der 60. Minute für Goretzka. Suchte die Bälle und rückte dafür immer wieder ins Zentrum, um sich als Anspielstation anzubieten. Blieb allerdings ohne Ausrufezeichen - weder positiv, noch negativ. Note 3,5

Kevin Volland: Kam ebenfalls nach einer Stunde für Müller. Erzielte kurz nach seiner Einwechslung die vermeintliche Führung, stand aber knapp im Abseits. Bildete den zuvor fehlenden Strafraumstürmer und wirkte so gefährlicher im Abschluss als sein Vorgänger. Note 3

Mario Götze: Ersetzte in der 70. Minute Weigl. Konnte keine Akzente mehr setzen - auch, weil seine Position im offensiven Zentrum nicht mehr wirklich definiert war. Note 3,5

Italien - Deutschland: Daten zum Spiel

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