Dienstag, 15.11.2016
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Italien - Deutschland: Das DFB-Team in der Einzelkritik

Das Herz am falschen Fleck

Das DFB-Team beendet das Länderspieljahr 2016 mit einem torlosen Remis in Italien. Über weite Strecken ist die Partie wenig aussagekräftig, jedoch wird deutlich: Das Zentrum braucht den Taktgeber auf der Sechs. Thomas Müller dagegen fastet weiter.

Bernd Leno: Stand bei den Flanken der Italiener gut, musste sonst nur wenige Male eingreifen - dann war er aber immer hellwach zur Stelle. Wählte im Zweifel die sichere Variante. Am Boden bemüht, Neuer-esk die Bälle zu verteilen, was meist auch ganz ruhig und sicher klappte. Note 2,5

Benedikt Höwedes: Erinnerte Italien in der ersten Hälfte an das EM-Viertelfinale zurück, als er als resoluter Zweikämpfer keine Kompromisse einging. In der Rückwärtsbewegung schaffte aber auch er es nicht, die Lücken zwischen der Halbposition und Mustafi immer zu schließen. Verlor nach der Pause einige Zweikämpfe gegen Immobile, was seine Bewertung letztlich doch wieder nach unten drückte. Note 3,5

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Shkodran Mustafi: Zentralster Verteidiger und damit verantwortlich für die defensive Ordnung seiner Neben- und Vorderleute. Anfangs etwas überfordert mit dem Multitasking aus Kommunikation und Stellungsspiel, biss sich aber stark in die Partie und war im Strafraum überall unterwegs. Gewann mehrere wichtige Zweikämpfe, wurde allerdings auch zweimal auf dem falschen Fuß erwischt, was unglücklich aussah. Note 3

Mats Hummels: Spielte in der Abwehr-Dreierkette auf der halblinken Position, von wo aus er nicht so sehr am Spielaufbau beteiligt war wie sonst. Nachdem er sich eigenen Aussagen zufolge gerade erst an das Spiel des FC Bayern gewöhnt hat, wirkte er gerade im Ballbesitz als äußerster Defensivspieler etwas verwirrt. Die Absprachen mit Mustafi stimmten nicht immer, allerdings zeigte er vor der Pause einige gute Zweikampfaktionen. Note 3,5

Deutschland - Italien: Der Klassiker in Bildern
Zwei große Fußball-Nationen treffen aufeinander: Bis zum 1. Januar 1923 reicht die Länderspiel-Historie des Klassikers zwischen Deutschland und Italien zurück. Damals fand das erste Freundschaftsspiel zwischen beiden Nationen statt
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Zwei große Fußball-Nationen treffen aufeinander: Bis zum 1. Januar 1923 reicht die Länderspiel-Historie des Klassikers zwischen Deutschland und Italien zurück. Damals fand das erste Freundschaftsspiel zwischen beiden Nationen statt
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31. Mai 1962 (WM in Chile, Gruppenspiel): Das erste Pflichtspiel zwischen dem DFB und der Squadra Azzurra. Im Estadio Nacional de Chile in Santiago trennten sich Uwe Seeler (r.) und Lorenzo Buffon (2.v.r.; Cousin eines Großvaters von Gianluigi Buffon) 0:0
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31. Mai 1962 (WM in Chile, Gruppenspiel): Das erste Pflichtspiel zwischen dem DFB und der Squadra Azzurra. Im Estadio Nacional de Chile in Santiago trennten sich Uwe Seeler (r.) und Lorenzo Buffon (2.v.r.; Cousin eines Großvaters von Gianluigi Buffon) 0:0
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17. Juni 1970 (WM in Mexiko, Halbfinale): Im Aztekenstadion in Mexiko-City folgte eines der ersten großen Dramen der deutschen WM-Historie. Das aus deutscher Sicht bittere 3:4 n.V. ging als "Jahrhundertspiel" in die Geschichte ein
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17. Juni 1970 (WM in Mexiko, Halbfinale): Im Aztekenstadion in Mexiko-City folgte eines der ersten großen Dramen der deutschen WM-Historie. Das aus deutscher Sicht bittere 3:4 n.V. ging als "Jahrhundertspiel" in die Geschichte ein
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Nachdem die Italiener früh in Führung gegangen waren, erzielte die DFB-Elf - angetrieben von Franz Beckenbauer - in der Nachspielzeit durch Abwehrspieler Karl-Heinz Schnellinger (der damals für den AC Milan kickte) das 1:1
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Nachdem die Italiener früh in Führung gegangen waren, erzielte die DFB-Elf - angetrieben von Franz Beckenbauer - in der Nachspielzeit durch Abwehrspieler Karl-Heinz Schnellinger (der damals für den AC Milan kickte) das 1:1
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In der anschließenden Verlängerung ging es hoch her, die Verteidigungen lösten sich auf: Zwei Tore von Gerd Müller reichten Deutschland aber nicht...
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In der anschließenden Verlängerung ging es hoch her, die Verteidigungen lösten sich auf: Zwei Tore von Gerd Müller reichten Deutschland aber nicht...
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...denn die Italiener setzten dem Wahnsinn die Krone auf: In der 112. Minute traf Gianni Rivera zum 4:3. Fernsehkommentator Ernst Huberty: "Ein Spiel, ein Kampf. Alle Höhen und Tiefen der Freude und Enttäuschung, die man nur durchleben kann."
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...denn die Italiener setzten dem Wahnsinn die Krone auf: In der 112. Minute traf Gianni Rivera zum 4:3. Fernsehkommentator Ernst Huberty: "Ein Spiel, ein Kampf. Alle Höhen und Tiefen der Freude und Enttäuschung, die man nur durchleben kann."
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14. Juni 1978 (WM in Argentinien, Zwischenrunden-Gruppenspiel): Wieder so ein 0:0! Schuld daran war aber nicht der verflixte Catenaccio, sondern Deutschlands unüberwindbarer Rückhalt: Sepp Maier. Wenige Tage später folgte aber die "Schmach von Cordoba"
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14. Juni 1978 (WM in Argentinien, Zwischenrunden-Gruppenspiel): Wieder so ein 0:0! Schuld daran war aber nicht der verflixte Catenaccio, sondern Deutschlands unüberwindbarer Rückhalt: Sepp Maier. Wenige Tage später folgte aber die "Schmach von Cordoba"
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11. Juli 1982 (WM in Spanien, Finale): Nur einmal traf der DFB in einem WM-Finale auf Italien - und die Partie spiegelt Deutschlands Bilanz gegen die Squadra Azzurra gut wieder: 1:3 lautete schlussendlich das Ergebnis
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11. Juli 1982 (WM in Spanien, Finale): Nur einmal traf der DFB in einem WM-Finale auf Italien - und die Partie spiegelt Deutschlands Bilanz gegen die Squadra Azzurra gut wieder: 1:3 lautete schlussendlich das Ergebnis
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Harald "Toni" Schumacher hielt den DFB lange im Spiel. Spätestens mit dem 0:2 war das Spiel aber entschieden. Die gesamte Fußballwelt freute sich über Italiens Triumph: Die DFB-Elf hatte sich zuvor im Turnier ein negatives Image erarbeitet
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Harald "Toni" Schumacher hielt den DFB lange im Spiel. Spätestens mit dem 0:2 war das Spiel aber entschieden. Die gesamte Fußballwelt freute sich über Italiens Triumph: Die DFB-Elf hatte sich zuvor im Turnier ein negatives Image erarbeitet
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10. Juni 1988 (EM in Deutschland, Gruppenspiel): Im Eröffnungsspiel in Düsseldorf schafft es Deutschland wieder nicht, Italien bei einem Turnier zu besiegen. 1:1 trennten sich die Mannschaften von Franz Beckenbauer und Azeglio Vicini
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10. Juni 1988 (EM in Deutschland, Gruppenspiel): Im Eröffnungsspiel in Düsseldorf schafft es Deutschland wieder nicht, Italien bei einem Turnier zu besiegen. 1:1 trennten sich die Mannschaften von Franz Beckenbauer und Azeglio Vicini
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Das bedeutet aber nicht, dass die Partie nicht umkämpft war - im Gegenteil: Hier hat Giuseppe Bergomi ein Problem mit Olaf Thon. Auch Carlo Ancelotti (r.) scheint nicht ganz einverstanden zu sein...
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Das bedeutet aber nicht, dass die Partie nicht umkämpft war - im Gegenteil: Hier hat Giuseppe Bergomi ein Problem mit Olaf Thon. Auch Carlo Ancelotti (r.) scheint nicht ganz einverstanden zu sein...
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21. Juni 1995 (Freundschaftsspiel in Zürich): Der bislang letzte deutsche Erfolg der deutschen Nationalmannschaft in einem Länderspiel gegen Italien liegt schon über 20 Jahre zurück. Jörg Heinrich und Co. siegten 2:0
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21. Juni 1995 (Freundschaftsspiel in Zürich): Der bislang letzte deutsche Erfolg der deutschen Nationalmannschaft in einem Länderspiel gegen Italien liegt schon über 20 Jahre zurück. Jörg Heinrich und Co. siegten 2:0
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19. Juni 1996 (EM in England, Gruppenspiel): Das nächste 0:0 zwischen Deutschland und Italien in der legendären Reihe. An Einsatz mangelte es Fredi Bobic und Paolo Maldini in Manchester aber nicht
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19. Juni 1996 (EM in England, Gruppenspiel): Das nächste 0:0 zwischen Deutschland und Italien in der legendären Reihe. An Einsatz mangelte es Fredi Bobic und Paolo Maldini in Manchester aber nicht
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Mann des Spiels war aber Andreas Köpke, der einen Elfmeter von Gianfranco Zola hielt. Später wurde Deutschland im Londoner Wembley Stadium Europameister
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Mann des Spiels war aber Andreas Köpke, der einen Elfmeter von Gianfranco Zola hielt. Später wurde Deutschland im Londoner Wembley Stadium Europameister
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4. Juli 2006 (WM in Deutschland, Halbfinale): Gut zehn Jahre nach dem letzten Pflichtspiel-Aufeinandertreffen brachten die Azzurri das deutsche Sommermärchen in Dortmund zum Platzen
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4. Juli 2006 (WM in Deutschland, Halbfinale): Gut zehn Jahre nach dem letzten Pflichtspiel-Aufeinandertreffen brachten die Azzurri das deutsche Sommermärchen in Dortmund zum Platzen
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Lange Zeit drückte Jürgen Klinsmanns Team auf den Sieg, selbst in der Verlängerung hatte die DFB-Elf Chancen. Doch dann tauchte in der 119. Minute Fabio Grosso rechts im Strafraum auf...
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Lange Zeit drückte Jürgen Klinsmanns Team auf den Sieg, selbst in der Verlängerung hatte die DFB-Elf Chancen. Doch dann tauchte in der 119. Minute Fabio Grosso rechts im Strafraum auf...
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...und schlenzte den Ball tief hinein ins deutsche Herz
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...und schlenzte den Ball tief hinein ins deutsche Herz
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Alessandro Del Piero beendete alle Rest-Hoffnungen der deutschen Mannschaft nur eine Minute später
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Alessandro Del Piero beendete alle Rest-Hoffnungen der deutschen Mannschaft nur eine Minute später
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Ganz Deutschland hatte Tränen in den Augen - die Spieler vorneweg
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Ganz Deutschland hatte Tränen in den Augen - die Spieler vorneweg
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Und die Italiener? Gigi Buffon und Co. zogen ins Finale ein und holten am 9. Juli gegen Frankreich den Titel
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Und die Italiener? Gigi Buffon und Co. zogen ins Finale ein und holten am 9. Juli gegen Frankreich den Titel
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28. Juni 2012 (EM in Polen/Ukraine, Halbfinale): Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Deutschlands Italien-Fluch hielt an und hatte an diesem Tag einen Namen: Mario Balotelli
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Gleich doppelt überwand der umstrittene Stürmer Manuel Neuer in der ersten Halbzeit
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Gleich doppelt überwand der umstrittene Stürmer Manuel Neuer in der ersten Halbzeit
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Die Squadra Azzurra hatte ihren neuen Helden...
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Die Squadra Azzurra hatte ihren neuen Helden...
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...und versaute dem DFB-Team abermals den Final-Einzug. Dort unterlag Italien Spanien aber deutlich (0:4)
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...und versaute dem DFB-Team abermals den Final-Einzug. Dort unterlag Italien Spanien aber deutlich (0:4)
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29. März 2012 (Freundschaftsspiel in München): Endlich gelang der DFB-Elf der erste Sieg seit dem 21. Juni 1995 gegen die Italiener
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29. März 2012 (Freundschaftsspiel in München): Endlich gelang der DFB-Elf der erste Sieg seit dem 21. Juni 1995 gegen die Italiener
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Der Fluch war endlich gebrochen: Am Ende stand ein hochverdienter 4:1-Sieg für die Deutschen zu Buche
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Der Fluch war endlich gebrochen: Am Ende stand ein hochverdienter 4:1-Sieg für die Deutschen zu Buche
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2. Juli 2016 (EM in Frankreich, Viertelfinale): Das EM-Match war das bisher letzte Aufeinandertreffen der beiden großen Fußballnationen. Nach 120 Minuten stand es aber nur 1:1 und ein Elfmeterschießen musste her
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Jögi Löw schwörte sein Team noch ein letztes Mal ein. Die Anspannung war auf beiden Seiten enorm
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Jögi Löw schwörte sein Team noch ein letztes Mal ein. Die Anspannung war auf beiden Seiten enorm
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Am Ende konnte das DFB-Team die Lotterie glücklich für sich entscheiden und das erste Pflichtspiel überhaupt gegen die Italiener gewinnen. Nach der riesigen Anspannung war der Jubel natürlich grenzenlos
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Am Ende konnte das DFB-Team die Lotterie glücklich für sich entscheiden und das erste Pflichtspiel überhaupt gegen die Italiener gewinnen. Nach der riesigen Anspannung war der Jubel natürlich grenzenlos
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Im altehrwürdigen San Siro treffen die Rivalen am Dienstag erneut auf einander. Können die Deutschen den dritten Sieg in Folge gegen die Squadra Azzurra einfahren? Das gab es zuvor noch nie!
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Im altehrwürdigen San Siro treffen die Rivalen am Dienstag erneut auf einander. Können die Deutschen den dritten Sieg in Folge gegen die Squadra Azzurra einfahren? Das gab es zuvor noch nie!
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Joshua Kimmich: Bewies, dass auch er nicht immer Wunderkind ist. Kam auf der rechten Seite nicht wirklich in Offensivaktionen und konnte in der Rückwärtsbewegung nicht immer mit aushelfen. Lieferte sich in der ersten Hälfte einen kleinen Privatkampf mit Immobile, was ihn etwas vom eigentlichen Spiel ablenkte. Die Zweikämpfe, die er führte, gewann er immerhin meist (69,2 Prozent). Note 4

Sebastian Rudy: Hat seine Bestimmung bei der TSG Hoffenheim gefunden, in der Nationalmannschaft allerdings noch nicht. Erwischte einen durchaus schwierigen Start, lief im Bemühen, das Zentrum zu stopfen, etwas wild umher. Dann mehr um den Spielaufbau bemüht, holte sich dadurch etwas Sicherheit. In seinem erst elften Spiel schaffte er es als der "erfahrene" Sechser jedoch nicht, dem deutschen Spiel im Zentrum eine Struktur zu verpassen. Note 4

Julian Weigl: Zwei Dinge prägten Weigls Partie - sein erster Startelfeinsatz und die Tuchel'sche Schule: Schien in der Anfngsphase des Prestige-Duells etwas nervös, fand aber immer besser zu seinem sauberen Kurzpassspiel, was ihm auch die Ruhe am Ball zurückgab. Fügte sich in der Zentrale so sehr ordentlich ein und bemühte sich um die Seitenverlagerung, die Nebenmann Rudy gelegentlich verpasste. Wirkte in seiner Spielanlage somit schon reifer als der fünf Jahre ältere Hoffenheimer. Note 3

Yannick Gerhardt: Ordentliches Debüt. Arbeitete gut nach hinten mit und versuchte, sich immer wieder auch in der Offensive einzuschalten. Dadurch, dass das deutsche Spiel aber nicht sehr häufig über links lief, kam er nicht wirklich in Aktionen. Note 3,5

Leon Goretzka: Frecher Auftritt in seinem erst zweiten Startelf-Einsatz in der A-Nationalmannschaft. Wirkte im rechten Halbraum offensiv sehr dynamisch, stieß immer wieder im Sprint in die Lücken zwischen den italienischen Verteidigern und hatte die erste große Chance im Spiel. Räumte nach einer Stunde seinen Platz. Note 3

Ilkay Gündogan: Starke Spieleröffnungen, wie beispielsweise in der 12. Minute, als er Goretzka perfekt in der Schnittstelle steil schickte. Schaltete sich immer wieder in die Spitze ein. Entwickelte sich zum Herz des deutschen Spiels, konnte so weit vorne allerdings nicht so einen großen Einfluss nehmen, wie es sonst Kroos tut - auch, weil hinter ihm zunächst ein bisschen die Stabilität fehlte. Auf der Sechs hätte sich Gündogan wohl noch besser einbringen können. Note 2,5

Thomas Müller: Kapitän und dienstältester Nationalspieler im deutschen Team, allerdings gezeichnet von der Torflaute der letzten Wochen. Versuchte erst die einfachen Dinge. Ließ sich nicht auf Spielchen ein - leitete den Ball oft mit dem ersten Kontakt weiter oder ließ als Wandspieler auf die Sechser abklatschen. Kam so aber nur selten in die gefährliche Zone. Wenn er abschloss, dann so glücklos wie schon in den letzten Wochen. Seine persönliche Tor-Fastenzeit dauert schon fast einen Monat an. Machte nach einer Stunde Platz für Volland. Note 4

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Jonathan Tah: Kam in der Pause für Hummels. Erstmals äuffällig, als er nach 55 Minuten im letzten Moment stark gegen Belotti klärte. Sah keine fünf Minuten später zurecht Gelb, weil er Eder rustikal abräumte. Muss sich künftig noch daran gewöhnen, dass das Niveau in der Nationalmannschaft phasenweise deutlich höher ist als im Verein. Note 3,5

Serge Gnabry: Kam in der 60. Minute für Goretzka. Suchte die Bälle und rückte dafür immer wieder ins Zentrum, um sich als Anspielstation anzubieten. Blieb allerdings ohne Ausrufezeichen - weder positiv, noch negativ. Note 3,5

Kevin Volland: Kam ebenfalls nach einer Stunde für Müller. Erzielte kurz nach seiner Einwechslung die vermeintliche Führung, stand aber knapp im Abseits. Bildete den zuvor fehlenden Strafraumstürmer und wirkte so gefährlicher im Abschluss als sein Vorgänger. Note 3

Mario Götze: Ersetzte in der 70. Minute Weigl. Konnte keine Akzente mehr setzen - auch, weil seine Position im offensiven Zentrum nicht mehr wirklich definiert war. Note 3,5

Italien - Deutschland: Daten zum Spiel

Benedikt Treuer

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Benedikt Treuer(Redaktion)

Benedikt Treuer, Jahrgang 1992, kam 2014 zu SPOX. Aufgewachsen in Mainz, zog es ihn nach dem Publizistikstudium in die bayerische Landeshauptstadt. Ist seit August 2015 festes Mitglied der Redaktion, hauptsächlich im Fußball-Ressort tätig. Mit der Nationalmannschaft war er 2016 bei der EM in Frankreich vor Ort. Verantwortlich für das DFB-Team, den FC Bayern, den VfL Wolfsburg und Mainz 05. Zudem im Tennis und Golf zuhause.


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