Starkes Comeback von Wiese

Von SPOX
Montag, 09.03.2009 | 19:41 Uhr
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Am 11. Juni 2010 findet in Südafrika das Eröffnungsspiel der Weltmeisterschaft statt. Die deutsche Nationalmannschaft befindet sich in der Qualifikationsgruppe 4 auf einem guten Weg zum nächsten großen Fußball-Event.

Zahlreiche deutsche Profis machen sich Hoffnungen auf eine Teilnahme an den Welttitelkämpfen, jedoch dürfen nur 23 Spieler mit nach Südafrika. Wer darf mit, wer bleibt zuhause? Bis zum Endturnier auf dem schwarzen Kontinent bewertet SPOX wöchentlich die Chancen der 38 potenziellen Kandidaten.

 

Wie kommt die Bewertung zustande? Hier geht's zur Erklärung!

 

 

Rene Adler: Hielt im Pokal gegen die Bayern gut, leitete mit seinem Aussetzer vor dem 1:3 von Lucio (72.) aber die Beinahe-Wende der Bayern ein. Zuvor wenig geprüft, außer beim Kopfball von Klose, den er stark entschärfte (66.). Machte gegen Bochum zu Beginn bei hohen Bällen erneut eine unsichere Figur. Strahlte danach aber Sicherheit aus, war immer aufmerksam und spielte gut mit.

Fazit: Hat weiterhin mit Unsicherheiten zu kämpfen und immer wieder einen Bock drin. Als Torhüter ein klares Manko. Es bleibt ein ganz enger Kampf im DFB-Tor. 

 

Robert Enke: Bitterer Tag für den 96-Keeper in der Allianz Arena: War bei den fünf Gegentoren nahezu machtlos und verhinderte mit einigen Paraden Schlimmeres. Jedoch fielen vier Treffer nach hohen Flanken, und fünf Buden sind zuviel für einen Nationaltorhüter.

Fazit: Enke leidet. Und zwar an seinen Vorderleuten bei Hannover 96. Bekam von allen Bundesliga-Torhütern die meisten Gegentreffer, was für seine Position im Gerangel um die Nummer eins sicherlich nicht förderlich ist.

 

Timo Hildebrand: Die neue Nummer eins der Hoffenheimer plagt sich seit seinem Wechsel in die Bundesliga mit zahlreichen Verletzungen herum. Steigt aufgrund muskulärer Probleme erst in dieser Woche wieder ins Mannschaftstraining ein.

Fazit: Steht hinter den fünf anderen Kandidaten ganz klar zurück. Derzeit kein Anwärter für das Trikot mit dem Adler auf der Brust.

 

Manuel Neuer: Wurde sowohl im Pokal als auch in der Liga gegen Köln wenig geprüft. Machte das Spiel gegen die Domstädter mit seinen Abwürfen immer wieder schnell und hielt den Schalker Sieg mit seiner Parade gegen Mohamad in der Schlussminute fest.

Fazit: Seine Abwürfe sind eine Waffe. Diese Spielweise ist genau diejenige, auf die Löw steht. Momentan der beständigste deutsche Keeper.

 

Michael Rensing: Seine Kritiker bekamen gegen Leverkusen trotz vier Gegentoren keine neue Nahrung. Im Gegenteil: Rensing hielt sein Team mit guten Paraden sogar lange im Spiel. Bei Ecken manchmal noch zu zögerlich, auf der Linie jedoch eine Klasse für sich. Hatte gegen Hannover seine arbeitsintensivste Szene, als er den Ball nach dem Gegentreffer aus dem Netz fischen musste. Ansonsten mangels 96-Chancen beschäftigungslos.

Fazit: Muss sich in jedem Spiel gewaltig strecken, um näher an die Nationalmannschaft heran zu kommen. Kann mittelfristig noch nicht mit einer Nominierung rechnen.

 

Tim Wiese: Kehrte nach seiner Verletzung in Hoffenheim wieder zwischen die Werder-Pfosten zurück und war ein sicherer Rückhalt. Ausgezeichnetes Timing beim Herauslaufen, starke Paraden, gutes Eins-gegen-Eins-Verhalten: Wiese war gleich drei Mal Retter in höchster Not.

Fazit: Präsentiert sich nach dem Muskelfaserriss gleich wieder in guter Form und sammelt mit der Vorstellung beim Herbstmeister wichtige Pluspunkte im Kampf um das DFB-Tor.

 

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