Boateng über Buffon

"Ich kann nicht um die Ecke gucken"

Donnerstag, 30.06.2016 | 14:03 Uhr
Jerome Boateng hat Wertigkeit des Singens der Hymne heruntergespielt
© getty
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Die Diskussion um die große italienische Leidenschaft beim Spielen der Nationalhymne hat Jerome Boateng am Donnerstag auf der Pressekonferenz des DFB in Evian schmunzelnd ad acta gelegt. Ohnehin verstanden er und Teamkollege Toni Kroos die Aufregung um den Gegner nicht.

Auf Gianluigi Buffon angesprochen, der die italienische Hymne vor den Spielen immer besonders lautstark singt, sagte Boateng mit einem Schmunzeln: "Ich kriege das nicht so mit. Ich kann ja nicht um die Ecke gucken."

Generell wolle er sich nicht permanent mit dem Gegner beschäftigen: "Ich mache mir nicht Tag und Nacht Gedanken über Italien. Ich denke, da gibt es Schlimmeres, an das man denken kann."

Kroos und Boateng machten ohnehin klar, dass sie die Historie gegen den vermeintlichen Angstgegner nicht belaste: "Die Vergangenheit hat für mich keine besondere Bedeutung", sagte Kroos, der die Frage zurückgab: "Erklären Sie mir mal, warum ich ein Italien-Trauma haben soll. So oft habe ich doch noch gar nicht gegen sie gespielt."

Schweinsteiger ist fit

Oliver Bierhoff sieht es dagegen an der Zeit, etwas am Italien-Fluch zu ändern: "Es ist Zeit, dass wir eine neue Geschichte schreiben", so der Team-Manager, der trotzdem warnte: "Italien ist der schwerste Brocken. Sie sind sehr stark."

Dass seine Spieler mit zu großer Leidenschaft agieren werden, befürchte er aber nicht: "Die Spieler sind heiß auf das Spiel. Ich sehe aber keine Gefahr, dass jemand überdreht oder übernervös ist", lautet Bierhoffs Einschätzung.

Boateng betonte aber auch, dass er nicht mit angezogener Handbremse spielen werde - auch nicht vor dem Hintergrund, dass er bei einer weiteren Gelben Karte für das Halbfinale gesperrt wäre: "Ich werde nicht an die Gelbe Karte denken. Ich werde reingehen wie immer."

Wie die Mannschaft am Wochenende genau aussehe, wollte noch niemand verraten: "Es wird noch einiges zu spekulieren geben", sagte Bierhoff, der die Personalie Schweinsteiger aber weiter anheizte: "Bastian ist soweit, er ist fit."

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