DFB stellt Agenda 2024 vor

Heim-EM und Ordnung in der FIFA

SID
Dienstag, 16.12.2014 | 13:37 Uhr
Oliver Bierhoff und Wolfgang Niersbach hatten in Frankfurt gut Lachen
© getty
Advertisement
Boxen
So27 Aug
Mayweather vs. McGregor - AUF DAZN!
Bundesliga
FrJetzt
Bayern-Bayer: Die Highlights des Eröffnungsspiels
J1 League
Gamba Osaka -
Kashiwa
Championship
Sheffield Utd -
Barnsley
Premier League
Swansea -
Man United
CSL
Shanghai Shenua -
Guangzhou Evergrande
Premier League
Liverpool -
Crystal Palace
Ligue 1
Lyon -
Bordeaux
Serie A
Juventus -
Cagliari
Primera División
Celta Vigo -
Real Sociedad
Premier League
Stoke -
Arsenal
Championship
Sunderland -
Leeds
Ligue 1
Troyes -
Nantes
Primera División
Girona -
Atletico Madrid
Premier League
Leicester -
Brighton (Delayed)
Serie A
Hellas Verona -
Neapel
Primeira Liga
Benfica -
Belenenses
Primera División
Sevilla -
Espanyol
Premier League
Burnley -
West Brom (DELAYED)
Premier League
Bournemouth -
Watford (Delayed)
Premier League
Southampton -
West Ham (Delayed)
J1 League
Kobe -
Yokohama
Eredivisie
Excelsior -
Feyenoord
CSL
Guangzhou R&F -
Shandong Luneng
Eredivisie
Ajax -
Groningen
Premier League
Huddersfield -
Newcastle
Ligue 1
Lille -
Caen
Ligue 1
Marseille -
Angers
Premier League
Tottenham -
Chelsea
Serie A
Atalanta -
AS Rom
Primera División
Bilbao -
Getafe
Primeira Liga
Porto -
Moreirense
Primera División
Barcelona -
Betis
Serie A
Bologna -
FC Turin
Serie A
Crotone -
AC Mailand
Serie A
Inter Mailand -
Florenz
Serie A
Lazio -
Ferrara
Serie A
Sampdoria -
Benevento
Serie A
Sassuolo -
Genua
Serie A
Udinese -
Chievo
Ligue 1
PSG -
Toulouse
Primera División
La Coruna -
Real Madrid
Serie A
Palmeiras -
Chapecoense
Primera División
Levante -
Villarreal
Premier League
Manchester City -
Everton
Primera División
Malaga -
Eibar
League Cup
Sheffield Utd -
Leicester
League Cup
Blackburn -
Burnley
League Cup
Cheltenham -
West Ham
Ligue 1
PSG -
Saint-Étienne
Championship
Bristol City -
Aston Villa
J1 League
Iwata -
Kobe
J1 League
Cerezo Osaka -
Kashima
Premier League
Bournemouth -
Manchester City
Championship
Burton -
Sheffield Wednesday
Ligue 1
Nantes -
Lyon
Serie A
Benevento -
Bologna
Serie A
Genua -
Juventus
Primera División
Alaves -
Barcelona
Premier League
Manchester United -
Leicester
Championship
Nottingham -
Leeds
Ligue 1
Amiens -
Nizza
Ligue 1
Bordeaux -
Troyes
Ligue 1
Caen -
Metz
Ligue 1
Dijon -
Montpellier
Ligue 1
Toulouse -
Rennes
Premier League
Huddersfield -
Southampton (Delayed)
Serie A
AS Rom -
Inter Mailand
Primeira Liga
Rio Ave -
Benfica
Premier League
Newcastle -
West Ham
Premier League
Crystal palace -
Swansea
Eredivisie
Feyenoord -
Willem II
Premier League
Chelsea -
Everton
Ligue 1
Guingamp -
Strasbourg
Premiership
Ross County -
Rangers
Ligue 1
Angers -
Lille
Premier League
Liverpool -
Arsenal
Allsvenskan
Malmö -
Göteborg
First Division A
Gent -
Anderlecht
Serie A
Turin -
Sassuolo
Premier League
Zenit -
Rostow
Serie A
Chievo Verona -
Lazio
Serie A
Crotone -
Hellas Verona
Serie A
Florenz -
Genua
Serie A
AC Mailand- Cagliari
Serie A
Neapel -
Atalanta
Serie A
Spal -
Udinese
Ligue 1
Monaco -
Marseille
Primeira Liga
Braga -
Porto
Primera División
Real Madrid -
Valencia
WC Qualification South America
Venezuela -
Colombia

Bei der EM 2024 für neue Maßstäbe und bei der FIFA wieder für Ordnung sorgen - dazu das Mammutprojekt Leistungszentrum stemmen und sportliche Triumphe garantieren: Fünf Monate nach dem WM-Titelgewinn hat sich der DFB unter dem Motto "DFB 2024" die größtmöglichen Ziele für das kommende Jahrzehnt gesetzt.

Die Ausrichtung der EM-Endrunde 2024 steht dabei über allem. "Unsere Stadionlandschaft ist exzellent, sodass wir total optimistisch sind", sagte Niersbach, dessen Verband 18 Jahre nach dem WM-Sommermärchen wieder in die Gastgeber-Rolle schlüpfen möchte. Die Entscheidung der UEFA über die Vergabe fällt spätestens 2018.

Für das Turnier, an dem zum dritten Mal 24 Mannschaften teilnehmen werden, plant der DFB mit zehn Stadien. "Wir sind der klaren Meinung, dass keine Neubauten nötig sind", äußerte Niersbach. Einen Konflikt mit der möglichen deutschen Olympiabewerbung sieht der 64-Jährige nicht: "Wir begleiten die Bewerbung des Deutschen Olympischen Sportbundes mit Sympathie und Respekt."

Niersbach: Respekt vor der FIFA wiederherstellen

Auch den Respekt vor dem Weltverband FIFA möchte Niersbach wiederherstellen. "Wir brauchen eine Institution, die für Glaubwürdigkeit, Seriosität und Integrität steht", sagte der DFB-Chef. Im Falle seiner Wahl ins FIFA-Exekutivkomitee will Niersbach dabei aktiv mithelfen.

"Das Hauptziel für jeden Neuen muss sein, sich so einzubringen, dass sich das Image der FIFA wieder zum Positiven ändert", sagte Niersbach, der im Mai 2015 den Platz seines DFB-Vorgängers Theo Zwanziger in der "Regierung des Weltfußballs" einnehmen könnte: "Man muss objektiv feststellen, dass das durch verschiedene Ereignisse in der Vergangenheit nicht gelungen ist."

Gelingen soll der Bau des neuen Leistungszentrums, in dem eine Akademie, ein Verwaltungstrakt und ein Ausrüstungs-Depot integriert wird. "Das ist die größte Investition in der Geschichte des DFB. Wir stehen voll dahinter. Das ist der DFB der Zukunft", sagte Niersbach.

89 Millionen Euro muss der Verband für den Bau in die Hand nehmen, von der FIFA und der UEFA gibt es einen Zuschuss in Höhe von 7,6 Millionen Euro. 2016 sollen die Bagger rollen, Ende 2018 möchte der Verband umziehen. Ob es ein Bürgerbegehren gegen den Bau geben wird, ist noch offen.

Bierhoff: "Wollen kein Imperium aufbauen"

Nationalmannschafts-Manager Oliver Bierhoff ("Wir dürfen nicht dieselben Fehler wie nach dem WM-Gewinn 1990 machen und Entwicklungen verschlafen") beruhigte die Kritiker. "Wir wollen kein Imperium aufbauen", sagte der 46-Jährige, der im kommenden Jahr mit Sportdirektor Hansi Flick auf Leistungszentrum-Anschauungsreise in die USA fliegen wird: "Wir wollen die Kompetenz im Fußball sein. Und wir träumen natürlich davon, dass wenn jemand etwas im Fußball wissen will, er zu uns kommt."

Träume gibt es auch bereits mit Blick auf das nächste Jahr. Die U21 soll am 30. Juni den zweiten EM-Titel nach 2009 und die erste Olympiateilnahme nach 28 Jahren holen. "Wir wollen um den Titel mitspielen", sagte Coach Horst Hrubesch.

Das gilt auch für die DFB-Frauen, die fast zeitgleich bei der WM-Endrunde in Kanada antreten. Der zweimalige Welt- und achtmalige Europameister würde bei einem Triumph am 6. Juli 2015 zum alleinigen Rekord-Weltmeister aufsteigen. "Unser Traum und unsere Vision ist klar", äußerte Bundestrainerin Silvia Neid: "Wir fahren dahin, um Weltmeister zu werden."

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung