Fussball

Özil fordert mehr Unterstützung für Manuel Neuer

Von Jan Schultz
Manuel Neuer (l.) und Mesut Özil (r.) spielen schon seit vielen Jahren gemeinsam für Deutschland
© getty

Real Madrids Mittelfeldspieler Mesut Özil hat die deutschen Fans zu mehr Unterstützung für Nationaltorhüter Manuel Neuer aufgefordert. Gleichzeitig bedankte er sich bei den Anhängern für die erneute Wahl zum Nationalspieler des Jahres.

Der 24-Jährige schrieb in einem Beitrag im "kicker", die Reaktion des Publikums infolge des Fehlers von Manuel Neuer habe ihn "überrascht".

Der Bayern-Keeper habe so etwas "nicht verdient", befand Özil mit Verweis auf dessen bisherige Leistungen: "Wo ich auch hinkomme, auf der ganzen Welt wird anerkannt, was für einen starken Torhüter wir haben. Manuel hat seine Klasse oft gezeigt und uns mit seiner offensiven Spielweise auch schon oft geholfen."

Der Mann von Real Madrid resümierte deshalb, dass es Neuer verdient habe, "in solchen Momenten mehr Unterstützung zu spüren."

Özil zum zweiten Mal Nationalspieler des Jahres

Dennoch hatte Özil auch dankende Worte für die Fans übrig. Diese wählten ihn zum zweiten Mal in Folge zum Nationalspieler des Jahres: "Ich möchte mich persönlich bei den deutschen Fans bedanken. Es bedeutet mir wirklich viel, dass meine Art, Fußball zu spielen, so gut ankommt."

Vor allem, da die Qualität im Team so hoch sei und er selbst im Ausland spiele, sei dies "keine Selbstverständlichkeit".

"Nie leicht, Weltmeister zu werden"

Auch über das derzeit vieldiskutierte System ohne echten Mittelstürmer äußerte sich Deutschlands Nummer acht. "Es ist einfach wichtig, einen Plan B zu haben, wenn Miro Klose oder Mario Gomez mal nicht dabei sein können", ist er überzeugt. Mit Blick auf die Weltmeisterschaft 2014 könne dies auch "ein wichtiges taktisches Mittel" sein, schließlich sei man somit "unberechenbar".

Auf die Aussage von Teammanager Oliver Bierhoff, ein Triumph bei der WM 2014 sei "ein Ding der Unmöglichkeit", reagierte Özil mit einem Anflug von Humor: "Es ist nie leicht, Weltmeister zu werden."

Mesut Özil im Steckbrief

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