Robin Dutt zum Mitsingen der Nationalhymne: "Das muss aus Überzeugung kommen"
Robin Dutt zum Mitsingen der Nationalhymne: "Das muss aus Überzeugung kommen"
© Getty

"Im A-Bereich ist es dafür zu spät"

Mittwoch, 25.07.2012

Dutt will Nachwuchs für Hymne sensibilisieren

Der neue DFB-Sportdirektor Robin Dutt will deutsche Nachwuchsspieler schon früh für ein Mitsingen der Nationalhymne sensibilisieren. "Das ist ein interessantes Thema. Wenn man es erst im A-Bereich thematisiert, ist es aber grundsätzlich zu spät", sagte Dutt bei seiner Vorstellung am Mittwoch in der DFB-Zentrale in Frankfurt am Main.

So will der 47-Jährige den aktuellen Nationalspielern das gemeinschaftliche Singen vor Länderspielen auch künftig freistellen.

"Das muss aus Überzeugung kommen. Wenn man Sportler zu etwas zwingt, wird nie das herauskommen, was man erreichen will", sagte Dutt und betonte, selbst singen zu wollen: "Ich habe damit überhaupt kein Problem und werde es aus Überzeugung tun."

DFB-Ehrenpräsident Gerhard Mayer-Vorfelder hatte zuletzt eine öffentliche Debatte entfacht, indem er forderte, das Mitsingen zur Pflicht zu machen und Verweigerer gar aus der Nationalmannschaft zu verbannen. DFB-Präsident Wolfgang Niersbach wies dies jedoch zurück.

Robin Dutt im Steckbrief

Das DFB-Trikot für die EM 2012
 


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