DFB-Team

Ballack will sich zu Lahm-Attacken nicht äußern

SID
Mittwoch, 07.07.2010 | 14:04 Uhr
Michael Ballack (M.) ist nach einem Kurzbesuch bereits aus dem Lager des DFB-Teams abgereist
© Getty
Advertisement
Boxen
So27 Aug
Mayweather vs. McGregor - AUF DAZN!
Bundesliga
SoJetzt
Alle Highlights des Spieltags mit Gladbach-Köln
Primeira Liga
Live
Porto -
Moreirense
Primera División
Live
Barcelona -
Betis
Serie A
Live
Bologna -
FC Turin
Serie A
Live
Crotone -
AC Mailand
Serie A
Live
Inter Mailand -
Florenz
Serie A
Live
Lazio -
Ferrara
Serie A
Live
Sampdoria -
Benevento
Serie A
Live
Sassuolo -
Genua
Serie A
Live
Udinese -
Chievo
Ligue 1
Live
PSG -
Toulouse
Primera División
La Coruna -
Real Madrid
Serie A
Palmeiras -
Chapecoense
Primera División
Levante -
Villarreal
Ligue 2
Chateauroux -
Nimes
Premier League
Manchester City -
Everton
Primera División
Malaga -
Eibar
League Cup
Sheffield Utd -
Leicester
League Cup
Blackburn -
Burnley
League Cup
Cheltenham -
West Ham
Ligue 1
PSG -
Saint-Étienne
Championship
Bristol City -
Aston Villa
Primera División
Real Betis -
Celta Vigo
J1 League
Iwata -
Kobe
J1 League
Cerezo Osaka -
Kashima
Premier League
Bournemouth -
Manchester City
Championship
Burton -
Sheffield Wednesday
Ligue 1
Nantes -
Lyon
Serie A
Benevento -
Bologna
Serie A
Genua -
Juventus
Primera División
Alaves -
Barcelona
Premier League
Manchester United -
Leicester
Championship
Nottingham -
Leeds
Ligue 1
Amiens -
Nizza
Ligue 1
Bordeaux -
Troyes
Ligue 1
Caen -
Metz
Ligue 1
Dijon -
Montpellier
Ligue 1
Toulouse -
Rennes
Primera División
Levante -
La Coruna
Primera División
Girona -
Malaga
Premier League
Huddersfield -
Southampton (Delayed)
Serie A
AS Rom -
Inter Mailand
Primeira Liga
Rio Ave -
Benfica
Premier League
Newcastle -
West Ham
Premier League
Crystal palace -
Swansea
Eredivisie
Feyenoord -
Willem II
Premier League
Chelsea -
Everton
Ligue 1
Guingamp -
Strasbourg
Premiership
Ross County -
Rangers
Ligue 1
Angers -
Lille
Premier League
Liverpool -
Arsenal
Allsvenskan
Malmö -
Göteborg
First Division A
Gent -
Anderlecht
Serie A
Turin -
Sassuolo
Primera División
Espanyol -
Leganes
Premier League
Zenit -
Rostow
Serie A
Chievo Verona -
Lazio
Serie A
Crotone -
Hellas Verona
Serie A
Florenz -
Genua
Serie A
AC Mailand- Cagliari
Serie A
Neapel -
Atalanta
Serie A
Spal -
Udinese
Ligue 1
Monaco -
Marseille
Primeira Liga
Braga -
Porto
Primera División
Real Madrid -
Valencia
WC Qualification South America
Venezuela -
Colombia
WC Qualification South America
Chile -
Paraguay
WC Qualification South America
Uruguay -
Argentinien
WC Qualification South America
Brasilien -
Ecuador
WC Qualification Europe
Slowakei -
Slowenien

Michael Ballack lässt der von Philipp Lahm angezettelte Machtkampf um die Kapitänsbinde beim DFB kalt. "Ich will mich zu diesem Thema nicht äußern", sagt der 33-Jährige.

Der von Philipp Lahm angezettelte Machtkampf um die Kapitänsbinde bei der deutschen Nationalmannschaft lässt Michael Ballack kalt.

"Ich will mich zu diesem Thema nicht äußern", sagte der 33 Jahre alte Mittelfeldspieler von Bayer Leverkusen der luxemburgischen Tageszeitung "l'essentiel". Für Ballack ist klar, dass er nach der WM in Südafrika weiter Kapitän der Auswahl des DFB bleibt.

WM-Spielführer Lahm hatte nach dem Einzug in das Halbfinale der WM eine nach Angaben von DFB-Teammanager Oliver Bierhoff völlig "unnötige" Diskussion über das Kapitänsamt vom Zaun gebrochen.

Kahn: "Das hat Lahm nicht nötig"

"Die Rolle des Kapitäns macht mir sehr viel Spaß. Ich habe Freude daran. Wieso sollte ich das Amt dann freiwillig abgeben?", so Lahm in diversen Interviews.

Der 26 Jahre alte Münchner Verteidiger, der im vergangenen Jahr bereits unbedingt Bayern-Kapitän werden wollte, wurde für seinen Putschversuch allerdings nicht nur von Bierhoff schwer gerüffelt.

"Ich halte die Äußerung von Philipp für mehr als fragwürdig", sagte auch "ZDF"-Experte Oliver Kahn: "Das hat Lahm doch gar nicht nötig, das entspricht auch nicht den Werten, die er für sich selbst reklamiert. Damit hätte man gut bis nach der WM warten können."

Völler spricht sich für Ballack aus

Kaiser Franz Beckenbauer schrieb in seiner "Bild"-Kolumne, der von Lahm angezettelte Machtkampf mit Ballack komme zur absoluten "Unzeit." Ohnehin sei es egal, ob Ballack die Binde trage, oder nicht. "Ob er Kapitän bleibt oder nicht, ist unwichtig. Große Spieler sind auch Persönlichkeiten, wenn sie kein Stück Stoff am Arm tragen. Große Spieler brauchen keine Binden", meinte Beckenbauer.

Sportchef Rudi Völler von Ballacks neuem Klub Leverkusen meinte: "Er ist noch immer der torgefährlichste Mittelfeldspieler der Welt. Er kann jedem Team helfen, auch Deutschland. Und es gibt keinen Grund, dass er als Kapitän aufhört."

Löw verzichtet auf Kritik

Dagegen hatte Bundestrainer Joachim Löw interessanterweise darauf verzichtet, Lahm zu rügen. "Natürlich macht es ihm Spaß, Verantwortung zu übernehmen, und natürlich würde er sie gerne auch weiter übernehmen. Jeder kann hier seine Meinung sagen, und das ist die Meinung von Philipp", sagte Löw.

Allerdings stellte der Bundestrainer auch klar: "Natürlich weiß Philipp, dass der Trainer diese Entscheidung übernehmen wird, und das wird nach der WM geschehen."

Doch Ballack scheint das derzeit alles kaum zu tangieren. Vielmehr arbeitet der Mittelfeldspieler mit Hochdruck daran, nach seinem Anriss der Syndesmose schnellstmöglich wieder auf den Fußballplatz zurückzukehren.

Nach der plötzlichen Abreise aus dem deutschen WM-Camp in Südafrika setzt Ballack seine Rehabilitation in Luxemburg fort.

DFB-Team: Ballack glaubt an WM-Titel

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung