Montag, 03.05.2010

DFB-Team

Impfstatus der Nationalspieler wird kontrolliert

DFB-Mannschaftsarzt Prof. Dr. Tim Meyer wird im Vorfeld der WM in Südafrika einen besonderen Blick auf die Impfpässe der Spieler werfen und noch fehlende Impfungen nachholen.

DFB-Mannschaftsarzt Prof. Dr. Tim Meyer überprüft den Impfstatus der Nationalspieler
© sid
DFB-Mannschaftsarzt Prof. Dr. Tim Meyer überprüft den Impfstatus der Nationalspieler

Prof. Dr. Tim Meyer, Mannschaftsarzt der deutschen Nationalmannschaft, wird im Vorfeld der WM-Endrunde in Südafrika (11. Juni bis 11. Juli) den Impfstatus der DFB-Stars kontrollieren.

"Die Spieler werden natürlich in ihren Vereinen medizinisch betreut. Wir überprüfen daher den Impfstatus, z.B. gegen Hepatitis, und werden gegebenenfalls noch fehlende Impfungen nachholen", sagte Meyer, ärztlicher Direktor am Institut für Sport- und Präventivmedizin an der Universität des Saarlandes in Saarbrücken.

Schutz gegen Gelbsucht und Masern

In Bezug auf Impfungen empfehlen die Experten vor allem den Schutz gegen Gelbsucht und Masern.

"Hepatitis A ist in Afrika immer ein Thema - diese Impfung sollten alle Südafrika-Reisenden unbedingt haben. Seit Anfang des Jahres grassieren im südlichen Afrika die Masern. Wer diese noch nicht durchgemacht hat und keinen Impfschutz hat, sollte die Impfung nachholen. Diese so genannte Kinderkrankheit verläuft bei Erwachsenen mit mehr Komplikationen als bei Kindern und ist nicht zu unterschätzen", sagte Dr. Sebastian Dieckmann, Leiter der reisemedizinischen Ambulanz am Tropeninstitut in Berlin.

Für die Fußball-Profis wie für Fans gilt, dass Impfungen noch kurzfristig vor Reisebeginn durchgeführt werden können. "Sowohl die Impfungen gegen Hepatitis A als auch die gegen Masern sind noch kurz vor dem Abflug nach Südafrika sinnvoll. Die Immunität baut sich bereits nach wenigen Tagen auf. Wer seine Reise bereits gebucht hat, sollte spätestens zehn Tage vor Reisebeginn zum Arzt gehen, dann ist man auf der sicheren Seite", sagte Dieckmann.

Empfehlung: Standby-Medikation

Der Berufsverband Deutscher Internisten (BDI) rät WM-Teilnehmern, Fans und Journalisten zu einigen Vorsichtsmaßnahmen, die generell für Reisen ins südliche Afrika empfohlen werden. In den Wintermonaten (Juni bis September) gibt es in Südafrika kein hohes Malaria-Risiko.

Lediglich beim Besuch der Wildtier-Reservate im Osten (Krüger-Nationalpark) und Nordosten (Tembe- und Ndumu-Nationalpark) ist eine so genannte Standby-Medikation empfohlen - man sollte also die entsprechenden Malaria-Medikamente dabei haben.

"Mückenstiche vermeidet man am besten durch das Tragen von langärmliger Kleidung. Bei Durchschnittstemperaturen von etwa 18 Grad Celsius am Tag und sieben Grad in der Nacht werden das die meisten Touristen sowieso tun. Wer neben den Fußballspielen auch die Nationalparks besucht, sollte sich zusätzlich mit Mückensprays oder Cremes vor den Moskitostichen schützen", rät Dieckmann.

Fan BanhCard 25 zur WM 2010

WM-Stadien: Sky-Walk und afrikanische Erde
Oktober 2009: Das 200-Millionen-Euro-Wahrzeichen der WM ist fast fertig. Soccer City in Johannesburg. Die Farben der Hülle symbolisieren die afrikanische Erde
© Getty
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Oktober 2009: Das 200-Millionen-Euro-Wahrzeichen der WM ist fast fertig. Soccer City in Johannesburg. Die Farben der Hülle symbolisieren die afrikanische Erde
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94.700 Fans können im Johannesburger Soccer City Stadion das Eröffnungsspiel und das Finale der WM live mitverfolgen. Soccer City: die Heimat des südafrikanischen Fußballs
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Der Ellis Park ist eines der beiden Johannesburger WM-Stadien. Bereits 1982 erbaut, wurde es für die WM 2010 auf 62.000 Plätze erweitert
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Der Ellis Park ist eines der beiden Johannesburger WM-Stadien. Bereits 1982 erbaut, wurde es für die WM 2010 auf 62.000 Plätze erweitert
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Der Ellis Park nach dem Umbau: Das so genannte Coca-Cola Park ist eine moderne Fußballarena mitten in Johannesburg
© Getty
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Juli 2008: Der Neubau des Moses Mabhida Stadions in Durban wird mit einer Kapazität von 70.000 Sitzplätzen das zweitgrößte Stadion der WM. Ein Halbfinale wird hier ausgetragen
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Die Bögen des Moses Mabhida Stadions in Durban symbolisieren südafrikansiche Einheit. Der 106 Meter hohe Sky Walk ist begehbar
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Das Free State Stadion in Bloemfontein wurde bereits 1952 erbaut und wird für die WM modernisiert und aufgestockt. 45.000 Fans finden hier Platz
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März 2009: Das Green Point Stadion im Kapstadt besticht durch seine herrliche Lage direkt am Atlantik. Seine Wellenform erhält eine spezielle Dachkonstruktion aus Glas
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Kapstadts Perle: Im Green Point Stadion findet eines der beiden Halbfinals statt. 68.000 Zuschauer haben Platz. Nach der WM wird das Stadion eine reine Rugby-Arena
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Januar 2008: Das Nelson Mandela Bay Stadion in Port Elizabeth mit seiner außergewöhnlichen Dachkonstruktion. 43.000 Zuschauer haben hier später Platz
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Ein architektonisches Meisterwerk für 70 Millionen Euro: Das Nelson Mandela Bay Stadion ist bereits fertig. Hier findet das Spiel um Platz drei statt
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Juni 2008: Das Mbombela Stadion in Nelspruit wird extra für die WM gebaut. Hier entsteht auch das neue Medienzentrum
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Oktober 2009: Das Mbombela Stadion in Nelspruit fasst 46.000 Zuschauer. Die Pfeiler sind der Form von Giraffenköpfen nachempfunden
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Juli 2008: Das Peter Mokaba Stadion in Polokwane wurde für 112 Millionen Euro extra für die WM 2010 gebaut. Polokwane ist die nördlichste Spielstätte
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Das Peter Mokaba Stadion in Polokwane fasst 45.000 Zuschauer. Es wurde nach einem berühmten Gegner des Apartheit-Regimes benannt
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Mit 42.000 Sitzplätzen ist der Royal Bafokeng Sports Palace in Rustenburg das kleinste Stadion der WM in Südafrika
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Der Royal Bafokeng Sports Palace in Rustenburg nord-westlich der Hauptstadt Johannesburg wurde 1999 für 33 Millionen Euro umgebaut
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Im alt-ehrwürdigen Loftus Versfeld Stadion in Südafrikas Hauptstadt Pretoria haben 50.000 Zuschauer Platz. "Loftus" ist eines des ältesten Stadien in Südafrika
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