Zwanziger vor Wahl ins UEFA-Exekutivkomitee

SID
Mittwoch, 25.03.2009 | 10:04 Uhr
Theo Zwanziger ist seit 2006 alleiniger DFB-Präsident
© Getty
Advertisement
League Cup
So25.02.
Bohnen-Alarm! Rocket Beans kommentieren das Finale
Indian Super League
Live
Mumbai CIty -
NorthEast Utd
J1 League
Tosu -
Kobe
Ligue 1
Straßburg -
Montpellier
Championship
Hull -
Sheffield Utd
Primera División
La Coruna -
Espanyol
Primera División
Celta Vigo -
Eibar
Premier League
Leicester -
Stoke
Premier League
Liverpool -
West Ham
Championship
Preston -
Ipswich
Primera División
Real Madrid -
Alaves
Ligue 1
Toulouse -
Monaco
Serie A
Bologna -
CFC Genua
Premier League
Watford -
Everton
Primera División
Leganes -
Las Palmas
Championship
Fulham -
Wolverhampton
Ligue 1
Dijon -
Caen
Ligue 1
Guingamp -
Metz
Ligue 1
Lille -
Angers
Ligue 1
Nantes -
Amiens
Ligue 1
Rennes -
Troyes
Premier League
West Bromwich -
Huddersfield (DELAYED)
Primera División
FC Barcelona -
Girona
Serie A
Inter Mailand -
Benevento
Primeira Liga
Pacos Ferreira -
Benfica
Premier League
Bournemouth -
Newcastle (DELAYED)
Premier League
Brighton -
Swansea (DELAYED)
Premier League
Burnley -
Southampton (DELAYED)
J2 League
Fukuoka -
Gifu
A-League
FC Sydney -
Sydney Wanderers
Primera División
Villarreal -
Getafe
Eredivisie
Ajax -
Den Haag
Serie A
Crotone -
SPAL
Premier League
Crystal Palace -
Tottenham
Eredivisie
Feyenoord -
PSV
Premiership
Aberdeen -
Celtic
Super Liga
Partizan -
Zemun
Ligue 1
Bordeaux -
Nizza
Serie A
Florenz -
Chievo Verona
Serie A
Sassuolo -
Lazio
Serie A
Hellas Verona -
FC Turin
Serie A
Sampdoria -
Udinese
Premier League
Man United -
Chelsea
Primera División
Bilbao -
Malaga
1. HNL
Rijeka -
Dinamo Zagreb
Ligue 1
Lyon -
St. Etienne
League Cup
Arsenal -
Man City
League Cup
Arsenal -
Man City (Rocket Beans)
First Division A
Lüttich -
Brügge
Serie A
Juventus -
Atalanta
Superliga
Kopenhagen -
Odense
Primera División
Valencia -
Real Sociedad
Primera División
FC Sevilla -
Atletico Madrid
Serie A
AS Rom -
AC Mailand
Ligue 1
PSG -
Marseille
Primeira Liga
Portimonense -
FC Porto
Superliga
Union SF -
Colon
Serie A
Cagliari -
Neapel
Primera División
Levante -
Real Betis
Cup
Akhisar -
Galatasaray
Cup
Akhisar -
Galatasaray (Türkischer Kommentar)
Primera División
Espanyol -
Real Madrid
Coupe de France
Les Herbiers -
Lens
Primera División
Girona -
Celta Vigo
Copa Libertadores
Montevideo -
Gremio
Super Liga
Radnicki Nis -
Partizan
Coppa Italia
Juventus -
Atalanta
Coupe de France
Chambly -
Straßburg
Primera División
Getafe -
La Coruna
Primera División
Bilbao -
Valencia
Primera División
Malaga -
FC Sevilla
Coppa Italia
Lazio -
AC Mailand
Coupe de France
PSG -
Marseille
Primera División
Atletico Madrid -
Leganes
Primera División
Eibar -
Villarreal
Indian Super League
Bengaluru -
Kerala
Cup
Besiktas -
Fenerbahce
Cup
Besiktas -
Fenerbahce (Türkischer Kommentar)
Primera División
Real Betis -
Real Sociedad
Superliga
Midtylland -
Bröndby
Premier League
Arsenal -
Man City
Primera División
Las Palmas -
FC Barcelona
Coupe de France
Caen -
Lyon
Primera División
Alaves -
Levante
A-League
Melbourne City -
Melbourne Victory
CSL
Guangzhou Evergrande -
Guangzhou R&F
Ligue 1
Nizza -
Lille
Ligue 1
Monaco -
Bordeaux
Championship
Dundee United -
St. Mirren
Championship
Middlesbrough -
Leeds
Primeira Liga
FC Porto -
Sporting
A-League
Newcastle -
FC Sydney
J1 League
Kobe -
Shimizu
Primera División
Villarreal -
Girona
Premier League
Burnley -
Everton
Serie A
SPAL -
Bologna
Championship
Nottingham -
Birmingham
Primera División
FC Sevilla -
Bilbao
Ligue 1
Troyes -
PSG
Serie A
Lazio -
Juventus
Eredivisie
PSV -
Utrecht
Premier League
Liverpool -
Newcastle
Primera División
Leganes -
Malaga
Primera División
La Coruna -
Eibar
Championship
Wolverhampton -
Reading
First Division A
FC Brügge -
Kortrijk
Ligue 1
Amiens -
Rennes
Ligue 1
Angers -
Guingamp
Ligue 1
Metz -
Toulouse
Ligue 1
St. Etienne -
Dijon
Premier League
Tottenham -
Huddersfield (DELAYED)
Primera División
Real Madrid -
Getafe
Serie A
Neapel -
AS Rom
Premier League
Southampton -
Stoke (Delayed)
Premier League
Watford -
West Bromwich (Delayed)
Primera División
Levante -
Espanyol
Serie A
CFC Genua -
Cagliari
League One
Blackburn -
Wigan
Super Liga
Partizan Belgrad -
Rad
Premier League
Lok Moskau -
Spartak Moskau
Eredivisie
Vitesse -
Ajax
Premier League
Brighton -
Arsenal
1. HNL
Dinamo Zagreb -
Slaven Belupo
Ligue 1
Caen -
Straßburg
Serie A
Benevento -
Hellas Verona
Serie A
Atalanta -
Sampdoria
Primera División
FC Barcelona -
Atletico Madrid
Primera División
Valencia -
Real Betis
Serie A
AC Mailand -
Inter Mailand
Ligue 1
Marseille -
Nantes
Premier League
Crystal Palace -
Man United
Primera División
Celta Vigo -
Las Palmas

DFB-Präsident Theo Zwanziger stellt sich heute zur Wahl, um Mitglied des UEFA-Exekutivkomitees zu werden. Die Wahl des 63-Jährigen scheint so gut wie sicher.

Der deutsche Fußball hat seine Hausaufgaben gemacht, um den Weg für DFB-Präsident Theo Zwanziger in das Exekutivkomitee der Europäischen Fußball-Union (UEFA) zu ebnen.

Am Mittwochnachmittag stellt sich der 63-Jährige auf dem XXXIII. Ordentlichen UEFA-Kongress im Bella-Center von Kopenhagen den Delegierten der 53 Mitgliedsverbände zur Wahl.

Der Jurist aus Altendiez möchte als deutscher Vertreter UEFA-Vize Gerhard Mayer-Vorfelder in der "Regierung" des europäischen Fußballs beerben.

Zwanziger soll "MV" ablösen

"MV", seit 2000 Mitglied im UEFA-Exko, und Fußball-Lichtgestalt Franz Beckenbauer, der als UEFA-Vertreter im Exko des Weltverbandes FIFA ebenfalls in der dänischen Hauptstadt weilt, nutzten auch die letzten offiziellen Termine vor dem Votum zum Lobbying.

So auch am Montagabend, als die UEFA-Offiziellen vom Mariott Hotel eigens mit einem Segelschiff ins mondäne Restaurant Bacino transportiert wurden.

"Ich habe viele Gespräche geführt und allen gesagt, wenn ihr eine starke UEFA wollt, dann braucht ihr nicht nur die kleinen und mittleren Verbände, sondern die Wucht großer Verbände, um erfolgreich sein zu können", sagte der 76-jährige Mayer-Vorfelder, der sich nach mehreren Dekaden Funktionärsarbeit von der großen Fußball-Bühne verabschiedet.

Beckenbauer: "Denke, dass alles glatt geht"

Auch der "Kaiser" ist überzeugt, dass Zwanziger problemlos gewählt wird, auch wenn sich zwölf Kandidaten um neun Posten im Exko bewerben.

"Ich denke schon, dass alles glatt geht", sagt Franz Beckenbauer, "es ist alles getan worden. Ein Deutscher scheidet aus, da ist es logisch, dass der Platz auch wieder an einen Deutschen geht. Und klar ist auch, dass der wichtigste Mann, der Präsident des DFB, in dieses Gremium gehört."

Beckenbauer kann sich sogar vorstellen, dass die großen Verbände wie Deutschland, Italien und Frankreich einen festen Platz im Exko erhalten. "Das war vor zehn Jahren bereits einmal ein Thema. Zuletzt stand es nicht mehr auf der Tagesordnung", so der Präsident von Bayern München.

Zwanzigers Wahl fast sicher

Seit nunmehr 21 Jahren ist der deutsche Fußball durch Egidius Braun bzw. Mayer-Vorfelder im wichtigsten Gremium der UEFA vertreten. DFB-Ehren-Präsident "MV" musste einst bei einer Wahl für das FIFA-Exekutivkomitee eine schmerzhafte Niederlage hinnehmen und dem Malteser Joseph Mifsud den Vortritt lassen.

Damals wurde offenbar nicht genug Lobbying betrieben. "So etwas kann ich mir diesmal nicht vorstellen", sagte ein Insider des internationalen Fußballs, der Zwanzigers Wahl als ziemlich gesichert ansah.

Mayer-Vorfelders Scheitern gegen Mifsud bewirkte damals ein Vakuum, wichtige Entscheidungsprozesse wurden ohne deutsche Beteiligung getroffen. "MV" rückte erst bei der nächsten Wahl wieder ins FIFA-Exko, in dem Beckenbauer seit 2007 die deutschen Interessen vertritt.

Wahlen leiten neue Ära ein

Am Dienstagvormittag nahm Mayer-Vorfelder letztmals an einer Exekutivkomitee-Sitzung teil. "Ich gehe mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Aber irgendwann muss ja nach 20 Jahren Schluss sein, müssen die Jungen ihre Erfahrung sammeln", sagte der langjährige Ligaausschuss-Vorsitzende, der in erster Linie als Anwalt des Profi-Fußballs galt.

Sein Verhältnis zu Zwanziger war nicht ungetrübt. Schließlich akzeptierte der einstige Kultus- und Finanzminister Baden-Württembergs nur murrend, dass der heutige DFB-Chef schon im Oktober 2004 nach heftiger Kritik der Basis an Mayer-Vorfelder zum geschäftsführenden DFB-Präsidenten aufstieg und zusammen mit ihm eine Doppelspitze bildete.

"Wir haben uns gerieben. Wir haben uns ausgesprochen und haben ein gutes Verhältnis. Es gibt keinen Blick zurück. Wichtig ist, dass Deutschland weiter in der UEFA repräsentiert bleibt. Und da gehört ein Präsident hin. Das habe ich ihm auch persönlich gesagt", äußerte Mayer-Vorfelder im Interview mit dem Sport-Informations-Dienst (sid).

In den Tagen von Kopenhagen tat er das Seinige, um den Weg für Zwanzigers Wahl zu bereiten.

Das DFB-Team im Überblick

 

Werbung
Dunkest - The American Fantasy Basketball by SPOX.com
Werbung
Werbung
Werbung