Champions League - Viertelfinal-Rückspiel

Was bleibt, ist der Respekt

Von Adrian Bohrdt
Mittwoch, 10.04.2013 | 13:23 Uhr
Jose Mourinho (r.) gratuliert Fatih Terim und seiner Truppe zu der Leistung im CL-Viertelfinal-Rückspiel
© getty
Advertisement
Boxen
So27 Aug
Mayweather vs. McGregor - AUF DAZN!
Bundesliga
FrJetzt
Bayern-Bayer: Die Highlights des Eröffnungsspiels
J1 League
Gamba Osaka -
Kashiwa
Championship
Sheffield Utd -
Barnsley
Premier League
Swansea -
Man United
CSL
Shanghai Shenua -
Guangzhou Evergrande
Premier League
Liverpool -
Crystal Palace
Ligue 1
Lyon -
Bordeaux
Serie A
Juventus -
Cagliari
Primera División
Celta Vigo -
Real Sociedad
Premier League
Stoke -
Arsenal
Championship
Sunderland -
Leeds
Ligue 1
Troyes -
Nantes
Primera División
Girona -
Atletico Madrid
Premier League
Leicester -
Brighton (Delayed)
Serie A
Hellas Verona -
Neapel
Primeira Liga
Benfica -
Belenenses
Primera División
Sevilla -
Espanyol
Premier League
Burnley -
West Brom (DELAYED)
Premier League
Bournemouth -
Watford (Delayed)
Premier League
Southampton -
West Ham (Delayed)
J1 League
Kobe -
Yokohama
Eredivisie
Excelsior -
Feyenoord
CSL
Guangzhou R&F -
Shandong Luneng
Eredivisie
Ajax -
Groningen
Premier League
Huddersfield -
Newcastle
Ligue 1
Lille -
Caen
Ligue 1
Marseille -
Angers
Premier League
Tottenham -
Chelsea
Serie A
Atalanta -
AS Rom
Primera División
Bilbao -
Getafe
Primeira Liga
Porto -
Moreirense
Primera División
Barcelona -
Betis
Serie A
Bologna -
FC Turin
Serie A
Crotone -
AC Mailand
Serie A
Inter Mailand -
Florenz
Serie A
Lazio -
Ferrara
Serie A
Sampdoria -
Benevento
Serie A
Sassuolo -
Genua
Serie A
Udinese -
Chievo
Ligue 1
PSG -
Toulouse
Primera División
La Coruna -
Real Madrid
Serie A
Palmeiras -
Chapecoense
Primera División
Levante -
Villarreal
Premier League
Manchester City -
Everton
Primera División
Malaga -
Eibar
League Cup
Sheffield Utd -
Leicester
League Cup
Blackburn -
Burnley
League Cup
Cheltenham -
West Ham
Ligue 1
PSG -
Saint-Étienne
Championship
Bristol City -
Aston Villa
J1 League
Iwata -
Kobe
J1 League
Cerezo Osaka -
Kashima
Premier League
Bournemouth -
Manchester City
Championship
Burton -
Sheffield Wednesday
Ligue 1
Nantes -
Lyon
Serie A
Benevento -
Bologna
Serie A
Genua -
Juventus
Primera División
Alaves -
Barcelona
Premier League
Manchester United -
Leicester
Championship
Nottingham -
Leeds
Ligue 1
Amiens -
Nizza
Ligue 1
Bordeaux -
Troyes
Ligue 1
Caen -
Metz
Ligue 1
Dijon -
Montpellier
Ligue 1
Toulouse -
Rennes
Premier League
Huddersfield -
Southampton (Delayed)
Serie A
AS Rom -
Inter Mailand
Primeira Liga
Rio Ave -
Benfica
Premier League
Newcastle -
West Ham
Premier League
Crystal palace -
Swansea
Eredivisie
Feyenoord -
Willem II
Premier League
Chelsea -
Everton
Ligue 1
Guingamp -
Strasbourg
Premiership
Ross County -
Rangers
Ligue 1
Angers -
Lille
Premier League
Liverpool -
Arsenal
Allsvenskan
Malmö -
Göteborg
First Division A
Gent -
Anderlecht
Serie A
Turin -
Sassuolo
Premier League
Zenit -
Rostow
Serie A
Chievo Verona -
Lazio
Serie A
Crotone -
Hellas Verona
Serie A
Florenz -
Genua
Serie A
AC Mailand- Cagliari
Serie A
Neapel -
Atalanta
Serie A
Spal -
Udinese
Ligue 1
Monaco -
Marseille
Primeira Liga
Braga -
Porto
Primera División
Real Madrid -
Valencia
WC Qualification South America
Venezuela -
Colombia

Erhobenen Hauptes verließen die Spieler von Galatasaray den Rasen der Türk Telekom Arena in Istanbul. Zwar konnten sie sich für die Hinspielniederlage bei Real Madrid revanchieren, für den Einzug ins Halbfinale der Champions League reichte das 3:2 aber nicht. Beide Seiten übten sich anschließend in Lobhudelei für den Gegner. Real richtet den Blick schon gen Finale.

Am Ende ist Fußball eben doch ein Ergebnissport. Bei der 2:3-Niederlage bei Galatasaray bekleckerten sich die Stars von Real Madrid nicht mit Ruhm, schafften aber aufgrund des 3:0-Sieges im Hinspiel den Einzug ins Halbfinale der Champions League. "Wir sind im Halbfinale und das ist alles, was zählt", fasste Real-Trainer Jose Mourinho danach nüchtern zusammen. "In diesem Spiel hatten wir alles zu verlieren, aber nichts zu gewinnen."

Als Cristiano Ronaldo nach nur acht Minuten Real in Istanbul in Führung brachte, schien der Weg für einen Spaziergang der Königlichen in die nächste Runde geebnet. Allerdings verlor Madrid im zweiten Durchgang die Konzentration und damit auch die Oberhand. "Wir hatten weniger Ballbesitz und sie trafen und wurden besser", erklärte Mourinho.

Ronaldo macht alles klar

Tatsächlich hatten Emmanuel Eboue, Wesley Sneijder und Didier Drogba das Spiel bis 20 Minuten vor dem Ende gedreht, plötzlich fehlten Galatasaray nur noch zwei Tore für den Einzug ins Halbfinale. "Vielleicht waren wir uns zu sicher. Was in der zweiten Halbzeit passiert ist, war alles andere als gut", gab Sami Khedira bei "Sky" zu.

In den letzten zehn Minuten konnte Real die Partie allerdings beruhigen und Ronaldo machte in der Nachspielzeit mit seinem elften Treffer in der laufenden Champions-League-Saison zum 3:2 alles klar. Einziger Dämpfer für die Spanier blieb somit die Gelb-Rote Karte gegen Alvaro Arbeloa, der somit im Halbfinal-Hinspiel fehlen wird.

Mourinho, der sich auf einen "großen Gegner" in der Vorschlussrunde freut, will nach dem dritten Halbfinal-Einzug Reals in Folge endlich den nächsten Schritt schaffen: "Ich habe immer das Gefühl gehabt, dass unsere Spieler bereit sind, hart zu arbeiten. Sie haben auch die Motivation, um bis zum Ende zu spielen und ins Finale zu kommen."

Galatasaray: Der Respekt bleibt

Bei Galatasaray konzentrierte sich der Ärger über das Ausscheiden eher auf das Hinspiel. Die unberechtigte Gelbe Karte und die damit verbundene Sperre gegen Stürmer Burak Yilmaz sowie das Auslassen guter Tormöglichkeiten in Madrid ließen die Chancen auf ein Comeback zuhause von vornherein nur sehr gering erscheinen.

So reichte der Sieg der Türken im Rückspiel dann auch nur dazu, sich erhobenen Hauptes aus der Königsklasse zu verabschieden. "Wir haben es nicht geschafft, Real Madrid aus dem Wettbewerb zu werfen, aber wir verdienen auf der ganzen Welt Respekt. Ich hoffe, dass Real die Champions League gewinnt, damit wir sagen können, dass wir gegen den Titelträger ausgeschieden sind", betonte Trainer Fatih Terim nach dem Spiel.

Auch von Mourinho gab es noch einen Ritterschlag für Gala: "Sie waren uns psychisch vollkommen überlegen und sie haben alles getan, um das Spiel zu gewinnen. Galatasaray hat es sich redlich verdient!" Den Halbfinal-Einzug hätte Istanbul zweifellos lieber gehabt.

Galatasaray - Real Madrid: Daten zum Spiel

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung