Fussball

Russische Maurer und der Stuttgart-Schreck

Von SPOX
Die SPOX-11 des 3. Spieltags: Diesmal im 3-4-3
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Die SPOX-Champions-League-Elf hat ist mit den drei Doppeltorschützen Mutu, Pato und Hulk schlagkräftig besetzt. In der Defensiv bestimmen die Verteidigungskünstler von Rubin Kasan mit drei Mann. Dazu von der SPOX-Redaktion ausgewählt: der Stuttgart-Schreck und der Ronaldo-Nachfolger.

Sergey Ryzhikov (Rubin Kasan): Sage und schreibe 20 Torschüsse gab der FC Barcelona gegen dir Russen ab. Aber nur ein traumhafter Angriff der Katalanen führte zum Erfolg. Ansonsten war beim überragenden Keeper von Kasan Endstation. Ryzhikov war ein Garant für den Sieg im Camp Nou.

Marcel Schäfer (VfL Wolfsburg): Krabbelt langsam aus dem Formloch. Startete über links etliche Angriffe, harmonierte prächtig mit Vordermann Gentner sowie Spielmacher Misimovic und schlug gut getimte, präzise Flanken auf Dzeko. Die Partie gegen Besiktas war die beste der Saison - auch wenn es ob des enttäuschenden Saisonsstarts nicht viel aussagt.

Sebastien Squillaci (FC Sevilla): In den ersten 20 Minuten hatte der Innenverteidiger Probleme, doch sein Führungstor stellte den Spielverlauf auf den Kopf. In der Folgezeit bekam Squillaci den Laden in den Griff, meldete Schieber komplett ab und setzte mit dem 3:0 in der zweiten Halbzeit noch einen drauf. Der Mann spielt zu Recht in der französischen Nationalmannschaft.

Lasha Salukvadze (Rubin Kasan): Machte im Camp Nou eine Riesen-Partie und stand sinnbildlich für eine tolle Abwehrleistung seiner Mannschaft. Der rechte Verteidiger zog abwechselnd Iniesta oder Pedro den Zahn und rettete mit klasse Tacklings zweimal in höchster Not. Dazu glänzte der Georgier mit 72-prozentiger Passgenauigkeit - Hut ab.

Kim Källström (Olympique Lyon): War beim etwas überraschenden Sieg an der Anfield Road Dreh- und Angelpunkt im Spiel der Franzosen. Verteilte im Mittelfeld die Bälle sehr gut und riss die meisten Kilometer seiner Mannschaft runter (11,3). Zudem immer wieder gefährlich mit seinen Distanzschüssen.

Pablo Brandan (FC Unirea): War beim sensationellen 4:1 im Ibrox Park der überragende Mann auf dem Platz. Bereitete das 1:1 und 3:1 vor und erzielte das 4:1 selbst. Zog viele Fouls und rackerte außerdem unglaublich viel in der Defensive.

Nani (Manchester United): Zeigte endlich, warum der abgewanderte Cristiano Ronaldo ihn für seinen legitimen Nachfolger hält. War unglaublich viel unterwegs und ganz stark in den Eins-gegen-Eins-Situationen. Hatte Pech, dass Akinfejew seinen Kopfball nach einer Stunde entschärfte und ihm so die Krönung seiner Leistung verwährte. Leitete aber das Siegtor mit einer Flanke ein.

Gökdeniz Karadeniz (Rubin Kasan): Der pfeilschnelle Offensivmann stand in Barcelona oft alleine auf weiter Flur. Der türkische Nationalspieler ließ sich aber dennoch nie entmutigen und sorgte mit seinem Antritt ein um's andere mal für Entlastung. Auch bei seinem Treffer zog er allen Katalanen davon und ebnete mit seine trockenen Abschluss den Weg zum Überraschungssieg.

Adrian Mutu (AC Florenz): Zeigte enorme Präsenz, machte in der 6. Minute den wichtigen Ausgleich, gab drei Minuten später die Torvorlage zum 2:1 und hämmerte die Kugel zum 3:1 in die Maschen. Seine Bilanz: 8 Torschüsse, 2 Tore, 1 Torvorlage.

Alexandre Pato (AC Milan): Hatte lange Zeit einen schweren Stand gegen die Real-Defensive, war aber im richtigen Moment zur Stelle. Nutzte beim 2:1 den Fehler von Casillas eiskalt aus und zeigte beim 3:2 überhaupt keine Nerven, als er die Hereingabe von Seedorf kurz vor Schluss versenkte.

Hulk (FC Porto): Auf seiner rechten Außenbahn wie immer sehr fleißig. Mit seiner Schnelligkeit hatten die Zyprer große Probleme. Insgesamt gab der Brasilianer elf Torschüsse ab und erzielte zwei Treffer.

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