Champions League: Playoff-Hinspiele

Rom glücklich, Villarreal vor dem Aus

Von SPOX
Mittwoch, 17.08.2016 | 22:48 Uhr
AS Rom gab eine sichere Führung aus der Hand
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Drei Elfmeter, ein Eigentor und ein zauberhaftes Freistoß-Tor. In den Playoff-Hinspielen der Champions League geht es heiß her. Celtic FC muss im Rückspiel trotz 3:0-Führung beinahe aufpassen, die Roma erzielt das wichtige Auswärtstor und Villarreal steht gegen den AS Monaco vor dem Aus.

Celitc FC - Hapoel Beer Sheva 5:2 (3:0)

Tore: 1:0 Rogic (9.), 2:0 Griffiths (39.), 3:0 Griffiths (45.+1), 3:1 Maranhao (55.), 3:2 Melikson (57.), 4:2 Bitton (74.), 5:2 Brown (85.)

Das Torspektakel im Celtic Park in Glasgow hätten sich vor allem die Hausherren in diesem Ausmaß sparen können. In Durchgang eins wurden die Schotten ihrer Favoritenrolle noch vollends gerecht. Celtic hatte mehr Ballbesitz, ließ keinen einzigen Schuss aufs eigene Gehäuse zu.

Das eigentliche Highlight des Spiels ereignete sich in der Nachspielzeit der ersten Hälfte, als Leigh Griffiths einen Freistoß vom rechten Sechzehnereck mustergültig und unhaltbar in die rechte obere Ecke zirkelte.

Zwei Minuten reichten aber, um die Favoriten von der Rolle zu bringen. Dank der ersten beiden Schüsse auf den Kasten von Craig Gordon standen die Israelis wieder voll im Spiel. Das 4:2 durch den eingewechselten Nir Bitton relativierte die kleine Sensation. Scott Brown setzte den Schlusspunkt.

FC Dundalk - Legia Warschau 0:2 (0:1)

Tore: 0:1 Nikolics (56./HE), 0:2 Prijovic (90.+4)

FC Porto - AS Rom 1:1 (0:1)

Tore: 0:1 Monteiro (21./ET), 1:1 Silva (61., HE)

Besonderes Vorkommnis: Gelb-Rot für Vermaelen (41.)

Nach 291 Minuten Durststrecke erzielte die Roma in einem europäischen Wettbewerb endlich wieder einen Treffer. Kurioserweise war es ein Eigentor von Unglücksrabe Felipe, der eine flache Hereingabe ins eigene Netz lenkte.

Für den Wendepunkt in einer sehr abwechslungsreichen Partie sorgte Thomas Vermaelen. Der Belgier ging zweimal binnen 13 Minuten zu ungestüm und hart in den Zweikampf. Die bisher spielbestimmenden Italiener, die in der ersten Hälfte bis zu 70 Prozent Ballbesitz hatten, mussten also 50 Minuten in Unterzahl gegen den Ausgleich kämpfen.

Doch Porto kam in Überzahl richtig in Fahrt. Der Ausgleichtreffer von Andre Silva rettete die Portugiesen in eine akzeptable Ausgangslage für das Rückspiel in der ewigen Stadt. Emerson spielte das Leder im Strafraum mit der Hand. Aus dem Spiel heraus gelang Porto letzten Endes viel zu wenig. Ein Tor aus insgesamt 31 Torschüssen ist etwas mau.

Ludogorets - Viktoria Plzen 2:0 (0:0)

Tore: 1:0 Moti (51.), 2:0 Vura (64.)

Villarreal - AS Monaco 1:2 (1:1)

Tore: 0:1 Fabinho (3./FE), 1:1 Pato (36.), 1:2 Silva (72.)

Besonderes Vorkommnis: Gelb-Rot für Mendy (86.)

Das Hinspiel gegen Monaco hatte sich Villarreal sicherlich anders vorgestellt. Gleich zu Beginn gab es einen Schockmoment, als Alfred N'Diaye Thomas Lemar im Strafraum legte. Felix Brych zeigte zurecht auf den Elfmeterpunkt. Fabinho verwandelte sich und schon nach drei Minuten lag der Gastgeber hinten.

Das gelbe U-Boot ließ sich in Folge aber nicht beirren und spielte furios nach vorne. Doch auch Monaco blieb gefährlich, konterte klug und sorgte so für eine unterhaltsame Partie. Alexandre Pato ließ die Spanier mit einem Kopfballtreffer schließlich zehn Minuten vor dem Halbzeitpfiff jubeln.

In der zweiten Hälfte belagerte Villarreal zu weiten Teilen den Strafraum der Gäste, viel wollte dabei jedoch nicht herausspringen. Ihre Harmlosigkeit wurde schließlich bestraft. In der 72. Minute schloss Bernardo Silva einen Konter der Monegassen ab und ließ das Stadion verstummen. Die Partie wurde daraufhin äußerst hitzig, die Zweikämpfe wurden hart an der Grenze geführt.

Zum Schluss warfen die Hausherren nochmal alles nach vorne, der Ausgleich wollte jedoch nicht mehr gelingen. Im Rückspiel in Monaco wartet auf Villarreal also eine äußerst schwere Aufgabe gegen eine defensiv starke Mannschaft.

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