Die SPOX-Top-11 des 6. Spieltags

Frustbewältigung und ein Ex-Bremer

SID
Donnerstag, 11.12.2014 | 12:32 Uhr
Im 3-4-3 verteilt das Londoner Mittelfeld-Duo Ramsey und Fabregas die Bälle
© spox
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Der 6. Spieltag der Champions League hatte reichlich Doppelpacker zu bieten. Lukas Podolski schoss sich den Frust von der Seele. In die Top-11 von SPOX schaffen es außerdem ein Londoner Mittelfeld-Duo und ein italienischer Abwehrrecke.

Silvio Proto (RSC Anderlecht): Anderlechts Schlussmann brachte die BVB-Offensive an den Rand der Verzweiflung. Egal ob im Eins-gegen-Eins oder aus der Distanz, Proto hielt seine Farben im Spiel. Im Privatduell gegen Henrikh Mkhitaryan klarer Sieger. Beim Tor von Immobile chancenlos. Insgesamt zeigte der 31-Jährige acht Paraden.

Jerome Boateng (Bayern München): Seit Wochen befindet sich Boateng in Topform. Hinten wenig geprüft, glänzte er mit einem starken Spielaufbau und war außerdem am 2:0 beteiligt. Zudem mit einer Passquote von 95 Prozent. War immer wieder am gegnerischen Strafraum zu finden, was zwei Abschlüsse auch belegen.

Giorgio Chiellini (Juventus Turin): War der Turm in Juves Abwehrverbund. Der Italiener war mit vier klärenden Aktionen immer zur Stelle, wenn es brenzlig wurde. Hatte zudem starke 132 Ballaktionen und fast eine makellose Passquote. Ein ganz starker Auftritt des Innenverteidigers.

Aymen Abdennour (AS Monaco): Der Ex-Bremer war mit seinem wuchtigen Kopfballtreffer der Dosenöffner für den Achtelfinal-Einzug der Monegassen. In der Defensive überzeugte der Tunesier mit einer tadellosen Zweikampfquote, egal ob am Boden oder in der Luft.

Aaron Ramsey (FC Arsenal): Was Aaron Ramsey gegen Galatasaray ablieferte, war eine 1 mit Sternchen. Zunächst steuerte er den Assist zu Podolskis Tor bei. Danach gelang dem Waliser ein Doppelpack, inklusive Traumtor. Jeder gefährliche Angriff lief über Ramsey. Glänzte außerdem mit vier Torschussvorlagen. Der Mittelfeldspieler war zu keiner Zeit von den Türken zu stoppen.

Cesc Fabregas (FC Chelsea): Der Spanier lieferte eine starke Partie für die Blues ab. Eiskalt beim Elfmeter, war Fabregas im weiteren Spielverlauf Dreh- und Angelpunkt der Londoner. Initiierte immer wieder die Angriffe, hatte bis zu seiner Auswechslung in der 83. Minute knapp 100 Ballaktionen vorzuweisen.

Fabian Frei (FC Basel): Erzielte nach schönem Doppelpass mit Luca Zuffi die Führung für die Gäste und war dadurch entscheidend für das Aus der Engländer. Frei spielte die meisten Pässe beim FCB, die meisten fanden auch den Weg zum Mitspieler. Fiel auch in der Defensive mit einigen klärenden Aktionen auf.

Pajtim Kasami (Olympiakos Piräus): Ihm gelang zwar kein eigenes Tor, dafür steuerte Kasami zwei Vorlagen bei. Der Schweizer war von den Gästen zu keiner Zeit in den Griff zu bekommen. Bestritt 20 Zweikämpfe und konnte 75 Prozent davon für sich gewinnen. Neben seinen zwei Vorlagen überzeugte Kasami als Ideengeber im Spiel der Griechen. An beinahe jeder gefährlichen Aktion beteiligt.

Lasse Schöne (Ajax Amsterdam): Mit seinem Doppelpack war Schöne maßgeblich am Kantersieg gegen Nikosia beteiligt. Verwandelte den Elfmeter kurz vor der Halbzeit sicher. Beim zweiten Tor stand der Däne goldrichtig. Wann immer Schöne im Strafraum war, ballerte er auf das Nikosia-Gehäuse.

Lukas Podolski (FC Arsenal): Der Deutsche setzte mit seiner Leistung gegen Galatasaray ein richtig fettes Ausrufezeichen. Brachte die Gunners mit einem typischen Poldi-Hammer in Führung. Beim zweiten Tor gelang dem Nationalspieler der wichtige Ballgewinn. In der Nachspielzeit belohnte sich Poldi für einen starken Auftritt mit seinem zweiten Treffer.

Neymar (FC Barcelona): Die Offensive der Katalanen lief gegen Paris wie geschmiert. Auffälligster Akteur: Neymar. Mit einem sehenswerten Distanzschuss brachte der Brasilianer Barca in Front. Auch beim 3:1 maßgeblich beteiligt, da Sirigu seinen Schuss nur nach vorne abprallen lassen konnte, wo Suarez goldrichtig stand und ins leere Tor einschob.

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