Bei Verstoß gegen Financial Fairplay

Hoeneß: Platini muss große Klubs rausschmeißen

Von Alexander Maack
Dienstag, 16.04.2013 | 10:11 Uhr
Uli Hoeneß und der FC Bayern stehen wirtschaftlich exzellent da und hoffen nun auf Michel Platini
© getty
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Bayern-Präsident Uli Hoeneß hat UEFA-Boss Michel Platini in die Pflicht genommen. Der 61-Jährige forderte bei "ServusTV" Konsequenzen bei Verstößen gegen das Financial Fairplay.

"Wenn Platini konsequent ist, muss er in den nächsten Jahren Große aus der Champions League rausschmeißen, um ein Zeichen zu setzen", so Hoeneß: "Es nutzt nichts, Malaga rauszuschmeißen." Während die Münchener seit jeher schuldenfrei wirtschaften, arbeitet ihr Halbfinalgegner FC Barcelona noch immer daran, die eigenen Verbindlichkeiten abzubauen.

Dennoch ist Hoeneß' Vorfreude auf das Duell mit Barca um den Finaleinzug riesig. "Ich habe einen ganz großen Wunsch, und der ist, dass wir die Champions League gewinnen, denn das ist der Königstitel", erklärte Bayerns früherer Manager: "Die Meisterschaft war wichtig, aber die Champions League hat eine andere Qualität."

"Dann ist man die Nummer eins in Europa"

Vor allem die Besetzung des Halbfinales mit Real Madrid, Borussia Dortmund, Barcelona und Bayern sei eine Chance, das eigene Ansehen weiter zu verbessern. "Wenn man dieses Jahr die Champions League gewinnt, dann ist man die Nummer eins in Europa", erklärte Hoeneß: "Barcelona ist das Schwerste, was auf uns zukommen konnte. Wir haben uns ein Auswärtsspiel gewünscht, dann zu Hause. Das ist nicht eingetroffen. Dann noch Barcelona - also schwerer geht es nicht."

Mittlerweile sieht der 61-Jährige den Gegner vor allem als große Herausforderung. "Ich bin überzeugt, dass die uns auch aus dem Weg gehen wollten", sagte Hoeneß: "Wir haben uns in den letzten 20 Jahren auch den Respekt derer erarbeitet, die uns nicht mögen, mehr kann man nicht erreichen."

Für die aktuelle Dominanz in der Bundesliga macht der gebürtige Ulmer neben dem Erfolgshunger der Mannschaft auch die sportliche Führung des Klubs verantwortlich. "Wir haben in diesem Jahr die Fehlerquoten des letzten Jahres ausgemerzt, wir haben die Breite des Kaders verbessert, wir haben perfekt eingekauft", so Hoeneß.

Saison ist noch nicht perfekt

Ihren 23. Meistertitel hatten die Münchener in der laufenden Saison schon nach dem 28. Spieltag sicher, so früh wie kein anderer Verein zuvor. Zudem nehmen die Bayern am Halbfinale der Champions League und dem DFB-Pokal teil. Für Hoeneß nicht das Ende der Fahnenstange: "Es sind viele Dinge zusammengekommen, deshalb kann man von einer perfekten Saison sprechen. Aber: Das Wort 'bis jetzt' ist wichtig!"

Für die Erfolge lobte der FCB-Präsident zudem Trainer Jupp Heynckes: "Erstens arbeitet er perfekt, und dieses Mal wird das auch durch Erfolge belohnt. Deshalb kann man ihm nur wünschen, dass es bis zum Ende so bleibt, denn er hat es verdient, hier einen Abgang zu haben, der durch das ganz große Tor führt." Heynckes wird zum Ende der Saison von Pep Guardiola ersetzt, der zuvor den FC Barcelona trainierte.

Dass den Katalanen in Bayerns Landeshauptstadt viel Arbeit erwartet, denkt Hoeneß nicht. "Da täte man Jupp Heynckes unrecht, wenn man daherkäme und sagen würde, der Guardiola muss da noch so viel verbessern", sagte er: "Der muss versuchen, dieses hohe Niveau der Mannschaft zu halten und die eine oder andere Stellschraube zu verbessern, aber viel ist nicht zu verändern."

Uli Hoeneß im Steckbrief

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