Champions League - Achtelfinal-Hinspiel

Ferguson über Ronaldo: "...dann hilft nur Beten"

SID
Donnerstag, 14.02.2013 | 13:42 Uhr
Cristiano Ronaldo rettete den Königlichen durch einen sensationellen Kopfball das Remis
© Getty
Advertisement
Boxen
So27 Aug
Mayweather vs. McGregor - AUF DAZN!
Bundesliga
SaJetzt
Die Highlights vom Samstag mit S04-RBL, BVB & HSV
J1 League
Live
Kobe -
Yokohama
Eredivisie
Excelsior -
Feyenoord
CSL
Guangzhou R&F -
Shandong Luneng
Eredivisie
Ajax -
Groningen
Premier League
Huddersfield -
Newcastle
Ligue 1
Lille -
Caen
Ligue 1
Marseille -
Angers
Premier League
Tottenham -
Chelsea
Serie A
Atalanta -
AS Rom
Primera División
Bilbao -
Getafe
Primeira Liga
Porto -
Moreirense
Primera División
Barcelona -
Betis
Serie A
Bologna -
FC Turin
Serie A
Crotone -
AC Mailand
Serie A
Inter Mailand -
Florenz
Serie A
Lazio -
Ferrara
Serie A
Sampdoria -
Benevento
Serie A
Sassuolo -
Genua
Serie A
Udinese -
Chievo
Ligue 1
PSG -
Toulouse
Primera División
La Coruna -
Real Madrid
Serie A
Palmeiras -
Chapecoense
Primera División
Levante -
Villarreal
Premier League
Manchester City -
Everton
Primera División
Malaga -
Eibar
League Cup
Sheffield Utd -
Leicester
League Cup
Blackburn -
Burnley
League Cup
Cheltenham -
West Ham
Ligue 1
PSG -
Saint-Étienne
Championship
Bristol City -
Aston Villa
Primera División
Real Betis -
Celta Vigo
J1 League
Iwata -
Kobe
J1 League
Cerezo Osaka -
Kashima
Premier League
Bournemouth -
Manchester City
Championship
Burton -
Sheffield Wednesday
Ligue 1
Nantes -
Lyon
Serie A
Benevento -
Bologna
Serie A
Genua -
Juventus
Primera División
Alaves -
Barcelona
Premier League
Manchester United -
Leicester
Championship
Nottingham -
Leeds
Ligue 1
Amiens -
Nizza
Ligue 1
Bordeaux -
Troyes
Ligue 1
Caen -
Metz
Ligue 1
Dijon -
Montpellier
Ligue 1
Toulouse -
Rennes
Primera División
Levante -
La Coruna
Primera División
Girona -
Malaga
Premier League
Huddersfield -
Southampton (Delayed)
Serie A
AS Rom -
Inter Mailand
Primeira Liga
Rio Ave -
Benfica
Premier League
Newcastle -
West Ham
Premier League
Crystal palace -
Swansea
Eredivisie
Feyenoord -
Willem II
Premier League
Chelsea -
Everton
Ligue 1
Guingamp -
Strasbourg
Premiership
Ross County -
Rangers
Ligue 1
Angers -
Lille
Premier League
Liverpool -
Arsenal
Allsvenskan
Malmö -
Göteborg
First Division A
Gent -
Anderlecht
Serie A
Turin -
Sassuolo
Primera División
Espanyol -
Leganes
Premier League
Zenit -
Rostow
Serie A
Chievo Verona -
Lazio
Serie A
Crotone -
Hellas Verona
Serie A
Florenz -
Genua
Serie A
AC Mailand- Cagliari
Serie A
Neapel -
Atalanta
Serie A
Spal -
Udinese
Ligue 1
Monaco -
Marseille
Primeira Liga
Braga -
Porto
Primera División
Real Madrid -
Valencia
WC Qualification South America
Venezuela -
Colombia
WC Qualification South America
Chile -
Paraguay
WC Qualification South America
Uruguay -
Argentinien

Nach dem Spiel ohne Sieger schwärmte ManUnited-Coach Alex Ferguson von seinem alten Schützling Cristiano Ronaldo. Der Portugiese in Diensten von Real Madrid bewahrte durch seinen Ausgleichstreffer zum 1:1-Endstand vor allen Dingen seinen Trainer José Mourinho vor neuerlicher Kritik.

Nach dem Schlusspfiff geriet Sir Alex Ferguson vollends ins Schwärmen. Der Adressat der Lobeshymnen des Teammanagers von Manchester United: sein ehemaliger Schützling Cristiano Ronaldo, jetzt in Diensten von Real Madrid. "Was für ein Kopfball! Der Absprung, der Flug, wie er sich in der Luft hält. Wenn er den Ball bekommt, dann hilft nur Beten", sagte der knorrige Schotte über den Ausgleichstreffer des Portugiesen zum 1:1 (1:1)-Endstand im mitreißenden Achtelfinal-Hinspiel der Champions League.

Vor allen Dingen bei Madrids umstrittenem Trainer José Mourinho dürfte der x-te Geniestreich von Ronaldo (30.) für Erleichterung gesorgt haben. Denn sollte der spanische Rekordmeister auf dem Weg zum zehnten Titel in der Königsklasse vorzeitig stolpern, könnte auch die Zeit des 50-Jährigen als Real-Zampano abgelaufen sein. Doch exzentrisch wie Mourinho nun einmal ist, erwähnte er seinen Superstar Ronaldo bei der offiziellen Analyse des "elektrisierenden Gigantenduells" (Zeitung "Sport") mit keiner Silbe.

183 Tore in 180 Spielen

Dabei ist der Stürmer nicht nur wegen seiner nunmehr 183 Tore in 180 Spielen der große Hoffnungsträger für das Rückspiel am 5. März in Manchester. "In Old Trafford ist eine Heldentat nötig", schrieb dann auch die Sporttageszeitung AS, während Sport mit einiger Skepsis anmerkte: "ManUnited zählt Madrid an."

Der gefühlte Matchwinner Cristiano Ronaldo, der die deutschen Nationalspieler Mesut Özil und Sami Khedira vor allen Dingen wegen seines Treffers in den Schatten stellte, versprühte nach dem Unentschieden Optimismus - ohne überheblich zu werden. "Wir werden nach Manchester kommen, um dort zu gewinnen. Es ist noch alles drin. Wir sind gut genug, um auch in Old Trafford Tore zu schießen", sagte Ronaldo, der unter dem gleißenden Scheinwerferlicht im Estadio Santiago Bernabeu nicht nur bei seinem Kopfstoß Größe bewies.

"Cristiano ist immer eine Bedrohung für den Gegner"

Nach seinem formidablen Tor gegen seinen Ex-Klub, bei dem er vor seinem Wechsel nach Madrid zwischen 2004 bis 2009 zum Weltklassespieler gereift war, verzichtete der 28-Jährige auf Jubelposen. "Aus Respekt vor den Leuten von ManU habe ich so reagiert", sagte Ronaldo, dem erst am vergangenen Samstag gegen den FC Sevilla (4:1) ein Dreierpack gelungen war.

Seinen einstigen Coach Ferguson versetzte "CR7" am Mittwochabend erneut in Verzückung. Beide umarmten sich nach dem Schlusspfiff innig und sprachen noch auf dem Spielfeld lange miteinander. "Bei seinem Tor war Ronaldos Kniescheibe auf Höhe des Kopfes von Patrice Evra. Cristiano ist immer und überall eine Bedrohung für den Gegner", sagte der 71-jährige Schotte. Dank des Treffers von Danny Welbeck (20.) reicht dem Tabellenführer der Premier League im Rückspiel in knapp drei Wochen bereits ein torloses Unentschieden zum Sprung ins Viertelfinale.

Bei der Beurteilung des recht souveränen Schiedsrichters Felix Brych (München) waren sich die spanischen Medien nicht einig. "Der Deutsche sah einen Elfmeter nicht", klagte die Marca und spielte auf ein vermeintliches Foul von ManU-Verteidiger Phil Jones an Angel di Maria an (41.). Dagegen schrieb Sport: "Brych griff Real unter die Arme." Der Münchner hatte wegen der abgelaufenen Nachspielzeit eine angezeigte Ecke für die Gäste nicht mehr ausführen lassen.

"José ist ein gieriger Bastard"

Mourinho und Ferguson indes mussten ihren nach Duellen gegeneinander längst traditionellen Weinabend verschieben, da der ManU-Tross nach der "Battle of the bosses" (Schlacht der Chefs), wie The Sun schrieb, bereits in der Nacht zurück auf die Insel flog. Beide Alphatiere verbindet längst eine Freundschaft. Allerdings musste sich der Portugiese das Ansehen des Schotten erst hart erkämpfen - zumindest in Sachen Wein. Den ersten "Roten", den Mourinho zum Treffen mitbrachte, nannte Ferguson abfällig "Abbeizmittel".

Die Tatsache, dass der 50-Jährige in zehn Trainerjahren 20 Titel einheimste, verlangt Ferguson aber höchsten Respekt ab, den er auf seine ganz eigene Art ausdrückt: "José ist ein gieriger Bastard." Manchester und sein Coach sind also nicht nur wegen Ronaldo gewarnt für das Rückspiel in Old Trafford.

Real Madrid - Manchester United: Daten zum Spiel

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung