Champions League - Achtelfinal-Hinspiel

Ferguson über Ronaldo: "...dann hilft nur Beten"

SID
Donnerstag, 14.02.2013 | 13:42 Uhr
Cristiano Ronaldo rettete den Königlichen durch einen sensationellen Kopfball das Remis
© Getty
Advertisement
International
So17:00
Topspiel am Sonntag: Tottenham - Liverpool
Ligue 1
St. Etienne -
Montpellier
Premier League
West Ham -
Brighton
J1 League
Kobe -
Tosu
A-League
FC Sydney -
Sydney Wanderers
Primera División
Levante -
Getafe
Premier League
Chelsea -
Watford
Premier League
Huddersfield -
Man United
Primera División
Real Betis -
Alaves
Ligue 1
Monaco -
Caen
Serie A
Sampdoria -
Crotone
Premier League
Southampton -
West Bromwich
Primera División
Valencia -
Sevilla
1. HNL
Hajduk Split -
Dinamo Zagreb
Ligue 1
Amiens -
Bordeaux
Ligue 1
Angers -
Toulouse
Ligue 1
Metz -
Dijon
Ligue 1
Nantes -
Guingamp
Ligue 1
Rennes -
Lille
Premier League
Man City -
Burnley (DELAYED)
Primera División
Barcelona -
Malaga
Serie A
Neapel -
Inter Mailand
Primeira Liga
Porto -
Pacos Ferreira
Premier League
Stoke -
Bournemouth (DELAYED)
Premier League
Swansea -
Leicester (DELAYED)
Premier League
Newcastle -
Crystal Palace (Delayed)
Primera División
Villarreal -
Las Palmas
Eredivisie
PSV – Heracles
Serie A
Chievo Verona -
Hellas Verona
Championship
Ipswich -
Norwich
CSL
Evergrande -
Guizhou
Eredivisie
Feyenoord -
Ajax
Premier League
Everton -
Arsenal
Ligue 1
Nizza -
Strassburg
Serie A
Atalanta -
Bologna
Serie A
Benevento -
Florenz
Serie A
AC Mailand -
Genua
Serie A
SPAL -
Sassuolo
Serie A
FC Turin -
AS Rom
Premier League
ZSKA Moskau -
Zenit
Primera División
Celta Vigo -
Atletico Madrid
Ligue 1
Troyes -
Lyon
Premier League
Tottenham -
Liverpool
First Division A
Anderlecht -
Genk
Serie A
Udinese -
Juventus
Premier League
Dynamo Kiew -
Schachtjor Donezk
Primera División
Leganes -
Bilbao
Super Liga
Roter Stern Belgrad -
Lucani
Primera División
Real Madrid -
Eibar
Serie A
Lazio -
Cagliari
Serie A
São Paulo -
Flamengo
Ligue 1
Marseille -
PSG
Allsvenskan
Malmö -
AIK
Primera División
Real Sociedad -
Espanyol
Primera División
La Coruna -
Girona
Copa del Rey
Saragossa -
Valencia
Serie A
Inter Mailand -
Sampdoria
League Cup
Arsenal -
Norwich
League Cup
Leicester -
Leeds
League Cup
Swansea -
Man United
League Cup
Man City -
Wolverhampton
Copa del Rey
Murcia -
Barcelona
Copa Libertadores
River Plate -
Lanus
Serie A
Atalanta -
Hellas Verona
First Division A
Genk -
Brügge
Serie A
Bologna -
Lazio
Serie A
Cagliari -
Benevento
Serie A
Chievo -
Milan
Serie A
Florenz -
FC Turin
Serie A
Genua -
Neapel
Serie A
Juventus -
SPAL
Serie A
AS Rom -
Crotone
Serie A
Sassuolo -
Udinese
Premiership
Aberdeen -
Celtic
League Cup
Chelsea -
Everton
League Cup
Tottenham -
West Ham
Coupe de la Ligue
Strasbourg -
Saint-Etienne
Copa del Rey
Elche -
Atletico Madrid
Copa Libertadores
Barcelona SC -
Gremio
Copa Sudamericana
Fluminense -
Flamengo
Copa del Rey
Fuenlabrada -
Real Madrid
Ligue 1
PSG -
Nizza
Championship
Leeds -
Sheffield Utd
A-League
Adelaide Udt – Melbourne City
Primera División
Alaves -
Valencia
Premier League
Man United -
Tottenham
Premiership
Hearts -
Rangers
1. HNL
Dinamo Zagreb -
Rijeka
Premier League
Liverpool -
Huddersfield
Championship
Cardiff -
Millwall
Primera División
Sevilla -
Leganes
Ligue 1
Bordeaux -
Monaco
Serie A
Milan -
Juventus
Premier League
Bournemouth -
Chelsea
Primera División
Atletico Madrid -
Villarreal
Championship
Hull -
Nottingham
Ligue 1
Caen -
Troyes
Ligue 1
Dijon -
Nantes
Ligue 1
Guingamp -
Amiens
Ligue 1
Montpellier -
Rennes
Ligue 1
Strasbourg -
Angers
Premier League
Arsenal -
Swansea (DELAYED)
Primera División
Bilbao -
Barcelona
Serie A
AS Rom -
Bologna
Primeira Liga
Boavista -
Porto
Premier League
Watford -
Stoke (Delayed)
Premier League
West Bromwich – Man City (DELAYED)
Premier League
Crystal Palace -
West Ham (Delayed)
CSL
Hebei -
Guangzhou Evergrande
J1 League
Kofu -
Kobe
Primera División
Getafe -
Real Sociedad
Eredivisie
Vitesse -
PSV
Serie A
Benevento -
Lazio
Championship
Birmingham -
Aston Villa
Premier League
Zenit -
Lok Moskau
First Division A
Brügge -
Sint-Truiden
Premier League
Brighton -
Southampton
Ligue 1
Lyon -
Metz
Serie A
Crotone- Florenz
Serie A
Neapel -
Sassuolo
Serie A
Sampdoria -
Chievo Verona
Serie A
SPAL -
Genua
Serie A
Udinese -
Atalanta
Primera División
Girona -
Real Madrid
Ligue 1
Toulouse -
St. Etienne
Premier League
Leicester -
Everton
Primera División
Eibar -
Levante
Serie A
Ponte Preta -
Corinthians
Primera División
Malaga -
Celta Vigo
Serie A
FC Turin -
Cagliari
Ligue 1
Lille -
Marseille
Superliga
Boca Juniors -
Belgrano
Serie A
Hellas Verona – Inter Mailand
Premier League
Burnley -
Newcastle
Primera División
Espanyol -
Real Betis
Primera División
Las Palmas -
La Coruna
Championship
Preston -
Aston Villa

Nach dem Spiel ohne Sieger schwärmte ManUnited-Coach Alex Ferguson von seinem alten Schützling Cristiano Ronaldo. Der Portugiese in Diensten von Real Madrid bewahrte durch seinen Ausgleichstreffer zum 1:1-Endstand vor allen Dingen seinen Trainer José Mourinho vor neuerlicher Kritik.

Nach dem Schlusspfiff geriet Sir Alex Ferguson vollends ins Schwärmen. Der Adressat der Lobeshymnen des Teammanagers von Manchester United: sein ehemaliger Schützling Cristiano Ronaldo, jetzt in Diensten von Real Madrid. "Was für ein Kopfball! Der Absprung, der Flug, wie er sich in der Luft hält. Wenn er den Ball bekommt, dann hilft nur Beten", sagte der knorrige Schotte über den Ausgleichstreffer des Portugiesen zum 1:1 (1:1)-Endstand im mitreißenden Achtelfinal-Hinspiel der Champions League.

Vor allen Dingen bei Madrids umstrittenem Trainer José Mourinho dürfte der x-te Geniestreich von Ronaldo (30.) für Erleichterung gesorgt haben. Denn sollte der spanische Rekordmeister auf dem Weg zum zehnten Titel in der Königsklasse vorzeitig stolpern, könnte auch die Zeit des 50-Jährigen als Real-Zampano abgelaufen sein. Doch exzentrisch wie Mourinho nun einmal ist, erwähnte er seinen Superstar Ronaldo bei der offiziellen Analyse des "elektrisierenden Gigantenduells" (Zeitung "Sport") mit keiner Silbe.

183 Tore in 180 Spielen

Dabei ist der Stürmer nicht nur wegen seiner nunmehr 183 Tore in 180 Spielen der große Hoffnungsträger für das Rückspiel am 5. März in Manchester. "In Old Trafford ist eine Heldentat nötig", schrieb dann auch die Sporttageszeitung AS, während Sport mit einiger Skepsis anmerkte: "ManUnited zählt Madrid an."

Der gefühlte Matchwinner Cristiano Ronaldo, der die deutschen Nationalspieler Mesut Özil und Sami Khedira vor allen Dingen wegen seines Treffers in den Schatten stellte, versprühte nach dem Unentschieden Optimismus - ohne überheblich zu werden. "Wir werden nach Manchester kommen, um dort zu gewinnen. Es ist noch alles drin. Wir sind gut genug, um auch in Old Trafford Tore zu schießen", sagte Ronaldo, der unter dem gleißenden Scheinwerferlicht im Estadio Santiago Bernabeu nicht nur bei seinem Kopfstoß Größe bewies.

"Cristiano ist immer eine Bedrohung für den Gegner"

Nach seinem formidablen Tor gegen seinen Ex-Klub, bei dem er vor seinem Wechsel nach Madrid zwischen 2004 bis 2009 zum Weltklassespieler gereift war, verzichtete der 28-Jährige auf Jubelposen. "Aus Respekt vor den Leuten von ManU habe ich so reagiert", sagte Ronaldo, dem erst am vergangenen Samstag gegen den FC Sevilla (4:1) ein Dreierpack gelungen war.

Seinen einstigen Coach Ferguson versetzte "CR7" am Mittwochabend erneut in Verzückung. Beide umarmten sich nach dem Schlusspfiff innig und sprachen noch auf dem Spielfeld lange miteinander. "Bei seinem Tor war Ronaldos Kniescheibe auf Höhe des Kopfes von Patrice Evra. Cristiano ist immer und überall eine Bedrohung für den Gegner", sagte der 71-jährige Schotte. Dank des Treffers von Danny Welbeck (20.) reicht dem Tabellenführer der Premier League im Rückspiel in knapp drei Wochen bereits ein torloses Unentschieden zum Sprung ins Viertelfinale.

Bei der Beurteilung des recht souveränen Schiedsrichters Felix Brych (München) waren sich die spanischen Medien nicht einig. "Der Deutsche sah einen Elfmeter nicht", klagte die Marca und spielte auf ein vermeintliches Foul von ManU-Verteidiger Phil Jones an Angel di Maria an (41.). Dagegen schrieb Sport: "Brych griff Real unter die Arme." Der Münchner hatte wegen der abgelaufenen Nachspielzeit eine angezeigte Ecke für die Gäste nicht mehr ausführen lassen.

"José ist ein gieriger Bastard"

Mourinho und Ferguson indes mussten ihren nach Duellen gegeneinander längst traditionellen Weinabend verschieben, da der ManU-Tross nach der "Battle of the bosses" (Schlacht der Chefs), wie The Sun schrieb, bereits in der Nacht zurück auf die Insel flog. Beide Alphatiere verbindet längst eine Freundschaft. Allerdings musste sich der Portugiese das Ansehen des Schotten erst hart erkämpfen - zumindest in Sachen Wein. Den ersten "Roten", den Mourinho zum Treffen mitbrachte, nannte Ferguson abfällig "Abbeizmittel".

Die Tatsache, dass der 50-Jährige in zehn Trainerjahren 20 Titel einheimste, verlangt Ferguson aber höchsten Respekt ab, den er auf seine ganz eigene Art ausdrückt: "José ist ein gieriger Bastard." Manchester und sein Coach sind also nicht nur wegen Ronaldo gewarnt für das Rückspiel in Old Trafford.

Real Madrid - Manchester United: Daten zum Spiel

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung