Schalkes Gegner HSC Montpellier im Porträt

Gallisches Dorf in der Krise

SID
Dienstag, 02.10.2012 | 11:07 Uhr
Der HSC Montpellier will die ersten Punkte in der Champions League einfahren
© Getty
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Ende Mai war die Welt des Louis Nicollin noch in Ordnung. Der Präsident des HSC Montpellier freute sich über den sensationellen Gewinn der französischen Meisterschaft vor den üblichen Verdächtigen.

Der gewichtige Mann pflegt ja gerne das Klischee vom kleinen gallischen Fußballdorf, das sich gegen die Großen und Reichen auflehnt, wobei die Provinz Herault mit der Hauptstadt Montpellier so ziemlich das Gegenteil darstellt zur gallischen Bretagne.

Aber der in einem Arbeiterviertel entstandene HSC zeigte es den Großen und Reichen, und vor allem dem Scheichklub PSG aus dem fernen Lutetia, der auf Platz zwei verwiesen worden war. Doch dann geriet die Welt des wortgewaltigen, beruflichen Müllentsorgers Nicollin ins Wanken.

Komplette Mannschaft außer Form

Der FC Arsenal kaufte Topstürmer Olivier Giroud weg, dessen Nachfolger Emanuel Herrera überzeugte nur in der Vorbereitung, und nun, vier Monate später, ist Montpellier nach nur zwei Siegen in den ersten sieben Spielen der Ligue 1 in Bedrängnis.

"Unser Mittelstürmer ist außer Form, unsere Defensive ist kraftlos, und vor allem arbeiten wir nicht so hart wie letzte Saison", konstatiert Nicollin, der seinem Klub bereits seit 1974 vorsitzt.

Schon jetzt, nach drei Spielen, hat Montpellier, auf Platz 13 der Tabelle liegend, zu Hause genau so viele Punkte eingebüßt wie in der Vorsaison. Vielleicht ja sogar ein gutes Omen vor dem Spiel auf Schalke: Die beiden Siege gelangen auswärts, beim FC Sochaux und am Wochenende beim AS Nancy.

Misslungener Auftakt in der Königsklasse

Auch der Auftakt in die Champions League, laut Nicollin lediglich "die Glasur auf dem Kuchen", ging beim 1:2 in die Hose - gegen den FC Arsenal mit Giroud. Nicollin nahm die Partie zum Anlass, noch einmal klarzustellen, dass man den verlorenen Sohn, der in London noch nicht recht zum Zug kommt, sehr gerne per Leihe zurücknehmen würde. "Wenn ein Spieler mich verlässt, verlasse ich ihn noch lange nicht", sagt der Präsident, dessen beide leiblichen Söhne ebenfalls in der Vereinsführung tätig sind.

In Panik verfällt der Klub wegen so ein bisschen Krise noch lange nicht. Meistercoach Rene Girard steht nicht infrage. "Er ist der Trainer des französischen Meisters, er wird sich da durchbeißen", sagt Nicollin. "Dafür wird er bezahlt."

Der Kader des HSC Montpellier

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