Zwei Bayern und der Fußball-Gott

Von SPOX
Donnerstag, 08.04.2010 | 15:50 Uhr
Französische Dominanz in der SPOX-Top-11 des Viertelfinales
© spox
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Halbfinale! Kerber, Görges und Co. gegen Tschechien
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Nachdem bereits im Achtelfinale große Namen die Segel streichen mussten, erwischte es im Viertelfinale der Champions League mit Manchester United einen Mitfavoriten und mit Girondins Bordeaux die Überraschungsmannschaft der Vorrunde. Doch wer hat den insgesamt acht Viertelfinal-Partien am meisten überzeugt? Die SPOX-Top-11 des Viertelfinals.

Hugo LLoris (Olympique Lyon): War einmal mehr Lyons Erfolgsgarant. Parierte im Rückspiel in der Schlussminute einen Kopfball von Wendel, vereitelte zwei weitere Chancen in der Nachspielzeit und hielt somit den Halbfinaleinzug fest. Auch im Hinspiel brachte er Chamakh und Co. mit starken Paraden zur Verzweiflung.

Sergej Ignaschewitsch (ZSKA Moskau): Machte zwei starke Spiele gegen Inter. Ließ mit seiner grundsoliden Abwehrarbeit die Angriffsbemühungen der Italiener oftmals ins Leere laufen. Sowohl Eto'o und Milito hatten einen schweren Stand.

Jean-Alain Boumsong (Olympique Lyon): Wichtiger Bestandteil einer starken Abwehr. Hatte am Anfang ein paar Probleme mit Chamakh, stellte sich im Laufe der Partie aber gut auf ihn ein, stand sicher und war einer der Garanten, dass Lyon keinen Treffer kassierte.

Dani Alves (FC Barcelona): Unermüdlicher Flügelflitzer. Gab keinen Ball verloren. Nicht nur stark in der Verteidigung, sondern vor allem auch in der Spieleröffnung im Zusammenspiel mit Xavi. Seine langen Flankenwechsel eröffneten ein ums andere Mal das Spiel.

Michel Bastos (Olympique Lyon): Begann zurückhaltend. Fand dann aber seinen Rhythmus, den er im Hinspiel mit einem Tor krönte. Brachte seine Teamkollegen mit seinen Vorstößen immer wieder in aussichtsreiche Position.

Xavi (FC Barcelona): War der Dreh- und Angelpunkt im Barca-Spiel. Seine Spielintelligenz, seine hervorragende Technik und seine große Übersicht machen ihn für Barcelona unverzichtbar. Nicht verwunderlich, dass Barca zwischenzeitlich 75 Prozent Ballbesitz hatte.

Mark van Bommel (FC Bayern München): Machte einen guten Job als Turm in der Schlacht. Behielt stets die Ruhe und Übersicht und ließ sich von der atemberaubenden Atmosphäre im Old Trafford nicht beeindrucken. Schaltete sich ab und an mit klugen Pässen in das Offensivspiel der Bayern ein. Im Hinspiel neben Olic bester Münchner.

Wesley Sneijder (Inter Mailand): Sorgte mit seinem tollen Freistoßtor im Rückspiel für Inters weiterkommen. War an fast jedem Angriff des italienischen Meisters beteiligt. Sein kluges Passspiel brachte Inter schon im Hinspiel immer wieder in aussichtreiche Position.

Ivica Olic (FC Bayern München): Bayerns personifiziertes Duracell-Häschen. Ackerte unermüdlich und absolvierte ein unglaubliches Laufpensum. Krönte seine tolle Leistung mit jeweils einem - sehr wichtigen - Tor in Hin- und Rückspiel.

Marouane Chamakh (Girondins Bordeaux): Traf in beiden Spielen und strahlte permanent Torgefahr aus. Hätte im Hinspiel noch zwei weitere Tore machen können, um somit Bordeaux' Ausscheiden zu verhindern.

Lionel Messi (FC Barcelona): Fantastisch! Phänomenal! Unglaublich! Unfassbar! Bei Lionel Messis Leistung sind selbst Superlative eine billige Beschreibung dessen, was der kleine Argentinier im Rückspiel mit dem FC Arsenal veranstaltete. Deshalb: Eins plus mit Sternchen!

Champions League: alle Viertelfinalspiele im Überblick

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