
Die SPOX-TOP-11 des 7. Spieltags
Hamburger Mitte und Schalker Kreisel
Der FC Schalke 04 machte mit Felix Magaths VfL Wolfsburg kurzen Prozess, was sich auch auf die Elf des Spieltags auswirkte. Gleich drei Knappen stehen in der Auswahl. Das Rückgrat kommt allerdings aus Hamburg, wo zwei Defensivstrategen einen guten Job machten. Im Tor steht ein formstarker Borusse.
Roman Weidenfeller (Borussia Dortmund): Der BVB-Keeper ist derzeit in starker Verfassung. In Hannover hielt er seinem Team mit drei, vier überragenden Paraden lange Zeit die FÜhrung fest. Selbst beste Hannoveraner Chancen vereitelte Weidenfeller. Bei Dioufs Tor kurz vor dem Ende war aber auch er dann machtlos.
Nikolce Noveski (Mainz 05): Der Innenverteidiger spielte hinten souverän, trotz im Spiel wechselnder Abwehrpartner (Bungert veletzt raus, für ihn kam Kirchhoff). Er behielt selbst im Spielaufbau immer den Überblick und spielte kaum Fehlpässe. Nach einer Ecke erzielte er das entscheidende 1:0.
Heiko Westermann (Hamburger SV): Gegen weitestgehend harmlose Fürther gewann Westermann zwar nur 62,5 Prozent seiner Zweikämpfe, jedoch waren es die wichtigen. Immer wieder hatte der Innenverteidiger ein Bein dazwischen und überzeugte zusätzlich mit einigen guten Pässen.
Lukas Piszczek (Borussia Dortmund): Der Pole war in Hannover 60 Minuten lang voll unter Strom. Bereitete das 0:1 klasse vor, hatte Pech bei einem Pfostenkracher kurz nach der Pause. Dazu eine überragende Rettungstat, als er Ya Konans Schuss mit letztem Einsatz noch von der Linie kratzte ohne Rücksicht auf eine etwaige Verletzung.
Milan Badelj (Hamburger SV): Der Kroate machte auf der Sechs erneut ein gutes Spiel. Defensiv trotz durchwachsener Zweikampfbilanz souverän, ordnete er gemeinsam mit Arslan immer wieder das HSV-Spiel. Auch im Spiel nach vorne mit gutem Auge. Nachdem sich van der Vaart gegen Fürth eine Auszeit nahm, auffälligster Spieler im Mittelfeld des HSV.
Lewis Holtby (Schalke 04): Strategisch gut, gewinnt Defensivzweikämpfe, sucht den Abschluss und bereitet Treffer vor wie beim 2:0. Insgesamt mit einem eigenen Torschuss, vier Vorlagen und immer unterwegs und anspielbereit. Weiterhin in bestechender Form.
Roman Neustädter (Schalke 04): Nach Uchida mit den meisten Ballkontakten auf dem Feld und defensiv ohne jegliche Probleme. Daher auch immer wieder auf dem Weg in die Offensive und zwei Torschüssen sowie zwei Vorlagen. Traf zudem zum 3:0 und schoss sein erstes Tor für S04.
Tobias Werner (FC Augsburg): In einer insgesamt sehr starken Augsburger Elf ragte der linke Mittelfeldspieler noch heraus. Er war ständig in Bewegung und beackerte die linke Seite über 90 Minuten. Jedes Mal wenn es gefährlich wurde, war Werner beteiligt.
Franck Ribery (FC Bayern): Der Franzose war vor der Partie noch fraglich - und legte dann eine blitzsaubere Vorstellung hin. Beim 1:0 in typischer Manier im Strafraum nicht zu halten, beim zweiten Treffer eiskalt. War überall zu finden, wirbelte aber vornehmlich über seine linke Seite, wo Beck und Ochs phasenweise Schwindelanfälle bekommen mussten.
Erik Jendrisek (SC Freiburg): War viel unterwegs, sehr quirlig und suchte meist den direkten Weg zum Tor. Bereitete das 1:0 ganz stark per Kopfball-Vorlage vor. Eines seiner besten Spiele für Freiburg.
Jefferson Farfan (Schalke 04): War rechts sehr viel unterwegs, griffig und mit guten Bewegungen. Eröffnete den Reigen und verhalf seinem Team damit zu mehr offensiver Leichtigkeit. Zudem drei Torschüsse, vier Vorlagen und eine positive Zweikampfbilanz.









