Michael Skibbes erfolgreicher Psycho-Trick

Von SPOX
Sonntag, 12.09.2010 | 22:58 Uhr
Von den Etablierten stehen nur die zwei Bremer Marin und Wiese in der Top-11 des 3. Spieltags
© Getty
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Der Sieger eines starken Torhüter-Duells, Kölns Stabilisator und ein flinker Spielverderber: Die SPOX-Elf ist wieder bunt gemischt. Nur eine Mannschaft bietet zwei Spieler auf.

Tim Wiese (Werder Bremen): Lieferte sich mit Bayerns Butt ein tolles Torhüter-Duell - trotz des 0:0 mit leichten Vorteilen für Wiese. Souverän bei hohen Bällen, mit Glanztaten gegen Ribery, Müller und Kroos. Insgesamt sieben abgewehrte Torschüsse. Einfach nur stark.

Geromel (1. FC Köln): Brachte der zuletzt wackligen Innenverteidigung nach langer Verletzungspause sofort wieder die dringend benötigte Stabilität. War gegen den kopfballstarken Ebbers regelmäßig Sieger im Luftduell und bewies gutes Timing in einigen entscheidenden Zweikämpfen.

Isaac Vorsah (1899 Hoffenheim): Die Symbolfigur des Hoffenheimer Höhenflugs. Starke Partie in der Innenverteidigung, unbezwingbar im Kopfballduell, außerdem noch Torschütze gegen Schalke. Erzielte am Spieltag zuvor bei St. Pauli bereits den Siegtreffer.

Benjamin Köhler (Eintracht Frankfurt): Mr. Unersetzbar bei der Eintracht. Wird von Trainer Skibbe entweder im linken Mittelfeld oder als Linksverteidiger aufgestellt und erledigt seine Pflicht tadellos. Beim 4:0 in Mönchengladbach eine treibende Kraft und Schütze des 1:0.

Didier Ya Konan (Hannover 96): Der Ivorer war ein ständiger Unruheherd und wurde für seinen Einsatz mit dem Führungstor belohnt. Sorgte in Unterzahl zudem mit einigen Einzelaktionen für wertvolle Entlastung.

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Almog Cohen (1. FC Nürnberg): Bemerkenswertes Bundesliga-Debüt als flinker Spielverderber gegen Ze Robero und Jarolim im zentralen Mittelfeld. Zeigte zudem mit einem sehr schönen Zuspiel auf Bunjaku, dass er auch technisch einiges mitbringt.

Nuri Sahin (Borussia Dortmund): Türkeis Nationalcoach Hiddink setzte ihn in der EM-Quali zwei Mal auf die Tribüne, Wolfsburg musste Sahins Frust ausbaden. Zeigte eine starke Leistung und sorgte mit einem Traumtor für das 1:0. Hatte außerdem die meisten Ballkontakte.

Marko Marin (Werder Bremen): Absolvierte beim FC Bayern die meisten Zweikämpfe aller Spieler und entschied die meisten für sich. Sorgte mit seinen Dribblings immer wieder für höchste Gefahr. Seine Vorarbeit hätte Borowski beinahe zum 1:0 verwertet. Scheiterte mit einem exzellenten Distanzschuss am gut aufgelegten Butt.

Theofanis Gekas (Eintracht Frankfurt): Das nennt man wohl erfolgreiche Aufbauarbeit. Nach dem Gekas schwach in die Saison gestartet war, redete ihn Trainer Skibbe extra stark - und das mit Erfolg. Der Grieche erzielte beim 4:0 in Mönchengladach zwei Tore. Die richtige Antwort, nachdem er am zweiten Spieltag noch auf die Bank verbannt wurde.

Papiss Cisse (SC Freiburg): Hat bislang vier von fünf Freiburger Toren erzielt. Gegen Stuttgart wieder überragend: Ein Tor, viele weitere Gelegenheiten. Für ihn wurden am Ende sieben Torschüsse notiert.

Andre Schürrle (FSV Mainz 05): Ungewöhnlich: Wie in Wolfsburg am Spieltag zuvor wurde er nur eingewechselt - und erneut steht er in der SPOX-Elf. Sorgte mit seinen Tempoläufen und dem Treffer zum 2:1 dafür, dass Mainz gegen Kaiserslautern die Wende gelang.

Die Torjägerliste der Bundesliga

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