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Bundesliga - 8. Spieltag: FC Ingolstadt - Borussia Dortmund 3:3

Pulisic bewahrt BVB vor Pleite

Samstag, 22.10.2016 | 17:21 Uhr
So ging's los: Almog Cohen trifft zum 1:0 für den FC Ingolstadt
© Getty
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Borussia Dortmund hat am 8. Spieltag der Bundesliga einen weiteren Rückschlag erlebt. Beim FC Ingolstadt kam der BVB nur zu einem 3:3 (0:2).

Vor 15.200 Zuschauern im Audi Sportpark sorgten Almog Cohen (6.) und Dario Lezcano (24.) für die 2:0-Halbzeitführung. Bei besserer Chancenverwertung hätte der FCI höher führen können.

Nach dem Seitenwechsel zeigte der BVB dann eine Reaktion. Den Anschlusstreffer von Pierre-Emerick Aubameyang (59.) konterte Lezcano nur 32 Sekunden später (59.). Zehn Minuten später brachte Adrian Ramos den BVB wieder heran und die Elf von Thomas Tuchel drückte auf den Ausgleich. Der gelang Christian Pulisic in der ersten Minute der Nachspielzeit

Dortmund bleibt damit auswärts in dieser Saison schwach. In vier Spielen holte der BVB nur vier Punkte. Ingolstadt wartet weiter auf den ersten Saisonsieg, schob sich aber mit dem Punkt am HSV vorbei auf Platz 17.

Die Reaktionen:

Markus Kauczinski (Trainer Ingolstadt): "Das war ein kleiner Schritt für uns mit dem Punkt, aber ich glaube, ein sehr guter Schritt. Nach dem 3:1 wurde der Druck immer größer, sodass wir akzeptieren müssen, dass das 3:3 in Ordnung ist. Wichtig für uns bleibt, dass wir nie aufgeben."

Thomas Tuchel (Trainer BVB): "Ich möchte völlig wertfrei loswerden, dass wir definitiv nicht bereit waren in der ersten Halbzeit, Bundesliga zu spielen, in keinem Bereich des Spiels. Ich möchte wertfrei festhalten, dass das so war, es ist klar, dass du dafür bestraft wirst, es ist auch gut dass du bestraft wirst, es war möglich noch höher zurückzuliegen, so hoch zurückzuliegen, dass kein Comeback mehr möglich ist. Unter dem Strich hätten wir es nicht wirklich verdient gehabt, das Spiel noch zu gewinnen. Es war ein verdientes Ergebnis nach einem glücklichen Spielverlauf für uns."

Der Spielfilm:

Vor dem Anpfiff: Beim FCI gibt es im Vergleich zur 1:2-Niederlage in Köln zwei Startelfwechsel: Für Lex und Levels (beide Bank) spielen Lezcano und Hadergjonaj von Beginn an - für den jungen Schweizer ist es das BL-Debüt.

Beim BVB gibt es Bewegung im Lazarett und nach dem CL-Auftritt fünf Änderungen in der ersten Elf: Für Sokratis (nicht im Kader), Bürki, Götze, Pulisic und Passlack spielen Weidenfeller, Park, Piszczek sowie die genesenen Ramos und Castro. Aubameyang ist erstmals Kapitän.

6., 1:0, Cohen: Suttner mit dem Freistoß aus dem rechten Halbfeld und Zug zum Tor. Weigl hebt das Abseits auf, kommt nicht an den Ball, Bartra kommt nicht hinterher und Cohen netzt aus fünf Metern volley mit links ein.

13.: Nach einer Ecke gewinnt Matip das Kopfballduell gegen Piszczek. Hinterseer ist am Fünfer völlig frei, sein Seitfallzieher geht aber genau auf Weidenfeller, der rettet.

24., 2:0, Lezcano: Fast eine Kopie des 1:0. Suttner mit dem Freistoß aus dem rechten Halbfeld, Bartra lässt Lezcano gewähren, der den Ball aus acht Metern über den Scheitel ins lange Eck rutschen lässt.

36.: Piszczek verliert den Ball an der eigenen Eckfahne. Lezcano legt auf Suttner ab, dessen Flanke von links findet am zweiten Fünfereck Hinterseer. Der Österreicher trifft den Ball aber nicht richtig und sein Aufsetzer geht drüber.

44.: Der FCI kombiniert sich über rechts gut durch. Hartmann bedient mit der Hacke Lezcano, der Bartra im Strafraum ins Leere rutschen lässt. Seinen Schuss aus spitzem Winkel klärt Weidenfeller mit der rechten Hacke zur Ecke.

59., 2:1, Aubameyang: Dortmund verlagert auf dem Zentrum auf links. Dembele zieht kurz an und flankt mit links. Tisserand kommt gegen Ramos nicht hoch und Aubameyang nickt dahinter aus fünf Metern links unten ein.

59., 3:1, Lezcano: Die prompte Antwort des FCI. Hartmann schickt Hadergjonaj auf rechts Richtung Eckfahne. Dessen flache Hereingabe findet Lezcano, der aus zehn Metern direkt links unten einschiebt.

61.: Die nächste dicke Chance für den FCI! Dortmund ist aufgerückt und Hartmann durch einen langen Ball frei durch. Der zieht aus 20 Metern ab, der Ball klatscht an den linken Pfosten.

69., 3:2, Ramos: Dembele zieht auf links das Tempo an und verlagert auf Pulisic, der wurschtelt sich am Strafraum durch, der Ball fällt Ramos vor die Füße, der aus der Drehung aus zwölf Metern flach, halblinks trifft.

79.: Der BVB führt auf links einen Eckball kurz aus. Götze legt auf Passlack ab, der aus 25 Metern von halblinks abzieht. Nyland dreht den Ball mit den Fingerspitzen um den rechten Pfosten.

86.: Die Chance zum Ausgleich. Ramos legt eine Flanke im Strafraum per Brust auf Götze ab. Der scheitert aus sechs Metern an Nyland.

90.+1, 3:3, Pulisic: Passlack mit der Flanke aus dem linken Halbfeld. Den Kopfball von Piszczek aus fünf Metern pariert Nyland stark, den Abpraller drückt Pulisic aber aus einem Meter über die Linie.

90.+4: Passlack verschafft sich auf links Platz und flankt an den Fünfer - wo Aubameyang zum Kopfball kommt, dieser geht nur um Zentimeter am rechten oberen Eck vorbei.

Fazit: Dortmund mit einer katastrophalen ersten Halbzeit, der FCI hätte höher führen können. Am Ende mussten die Ingolstädter zittern, der BVB dominierte die zweite Hälfte und erkämpfte sich den Punkt.

Der Star des Spiels: Dario Lezcano. Hätten mit seinen beiden Treffern zum Helden des Spiels werden können. Arbeitete zudem sehr intensiv und der Defensive und lief die Dortmunder immer wieder in hohem Tempo an.

Der Flop des Spiels: Marc Bartra. In der fürchterlichen ersten Halbzeit an beiden Gegentoren beteiligt. Dazu mit einigen Fehlern im Spielaufbau und Schwächen im Zweikampf.

Der Schiedsrichter: Felix Zwayer. Souveräne Spielleitung und keine Probleme in einer Partie ohne große Aufreger.

Das fiel auf:

  • Die Standards machten in diesem Spiel den Unterschied. Der BVB wirkte bei jedem hohen Ball extrem unsicher, Ingolstadt dagegen enorm präsent. Der BVB kassierte fünf der letzten sieben Gegentore nach ruhenden Bällen. Der FCI erzielte vier seiner sechs Saisontreffer nach Standards. Im Kalenderjahr 2016 war es sogar der 19. Treffer - Ligahöchstwert.
  • Der BVB hatte erwartungsgemäß mehr Spielanteile, die Außenverteidiger schoben sehr hoch und sorgten für Breite, Dembele rückte dafür von links ins Zentrum und agierte rund um die Doppelspitze Ramos/Aubameyang. Dem BVB fehlte es aber an grundlegenden Elementen: Die Dortmunder agierten behäbig, hatten zu wenig Tempo in den Bewegungen und im Passspiel. Das führte zu vielen einfachen Ballverlusten, die Ingolstadt für gute Umschaltaktionen nutzte.
  • Der FCI zog sich in die eigenen Hälfte zurück und attackierte den BVB meist rund um die Mittellinie. Insgesamt investierten die Oberbayern einfach deutlich mehr. Ingolstadt lief in der ersten Halbzeit drei Kilometer mehr (59,3 vs. 56,3 Kilometer) und absolvierte mehr Sprints (113 vs. 85) sowie intensive Läufe (337 vs. 289).
  • Tuchel reagierte in der Halbzeit, brachte Pulisic für Park und stellte in letzter Linie auf Dreierkette um. Pulisic auf rechts und Dembele auf links hielten jetzt die Außenbahn und sollten mit ihren Fähigkeiten im Eins-gegen-eins die FCI-Abwehr aufreißen. Insgesamt agierte der BVB im zweiten Durchgang mit höherer Intensität, besserer Balleroberung und weniger Fehlern. Der FCI verschanzte sich am eigenen Strafraum und verteidigte die Führung bis kurz vor Schluss.
  • Bei beiden Teams rutschten die Spieler außergewöhnlich oft weg. So auch Bartra vor dem 0:1 und Weigl vor dem 1:3.

Ingolstadt - Dortmund: Die Statistik zum Spiel

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