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Freiburg baut Rekordserie aus

SID
Samstag, 22.10.2016 | 17:25 Uhr
Maximilian Philipp brachte den Sportclub gegen den FCA auf die Siegerstraße
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Das eigene Stadion wird für den SC Freiburg immer mehr zum Faustpfand für eine sorgenfreie Saison in der Bundesliga. Der Aufsteiger setzte sich am 8. Spieltag 2:1 (0:0) gegen den FC Augsburg durch und baute damit seinen Heimspiel-Rekord auf zehn Siege in Folge aus.

Maximilian Philipp (66.) und Joker Nils Petersen (78.) trafen für den SC, der auswärts dagegen alle vier bisherigen Saisonspiele verloren hat. Halil Altintop (84.) verkürzte kurz vor Schluss für den FCA.

Die 24.000 Zuschauer im ausverkauften Schwarzwaldstadion sahen zu Beginn einen echten Langweiler. Die erste Viertelstunde hatte nicht einen nennenswerten Höhepunkt zu bieten. Beide Mannschaften scheuten das Risiko und neutralisierten sich im Mittelfeld. Nicht einmal SC-Trainer Christian Streich sorgte für die sonst gewohnte Unterhaltung an der Seitenlinie, der Coach verfolgte die Partie zunächst im Sitzen.

In der 16. Minute musste Streich, dem Marc Oliver Kempf, Lukas Kübler und Havard Nielsen angeschlagen fehlten, allerdings handeln. Der albanische EM-Teilnehmer Amir Abrashi musste verletzt vom Platz, für ihn brachte der Coach den Spanier Marc Torrejon. Der neue Mann ging in die Innenverteidigung, Nicolas Höfler wechselte für Abrashi ins Mittelfeld.

Kurz darauf erarbeiteten sich die Augsburger, die ohne Alfred Finbogasson Jan-Ingwer Callsen-Bracker, Jeffrey Gouweleeuw, Caiuby und Raul Bobadilla auskommen mussten, die ersten Chancen. Gojko Kacar und Dong Won Ji konnten den Freiburger Torhüter Alexander Schhwolow mit ihren Distanzschüssen aber nicht überwinden (beide 20.).

Trostlose Partie in Halbzeit eins

Auf die erste Möglichkeit der Gastgeber mussten die Fans bis zur 32. Minute warten. Florian Niederlechner verpasste eine Hereingabe von Onur Bulut. Mehr hatte der SC vor der Pause nicht zu bieten. Das torlose Remis nach dem ersten Durchgang war das absolut passende Ergebnis zu einer trostlosen Partie.

Nach dem Seitenwechsel setzten sich die Unzulänglichkeiten auf beiden Seiten zunächst nahtlos fort. Weder die Augsburger noch die Freiburger brachten in der Offensive etwas zustande. Die Defensivreihen hatten das Geschehen im Griff. Nach 55 Minuten hatte Streich genug von den harmlosen Bemühungen seiner Elf gesehen. Der Coach brachte Stürmer Petersen für Niederlechner.

Die Maßnahme brachte zunächst nicht den gewünschten Erfolg. Auch nach 65 Minuten passierte vor den beiden Toren so gut wie nichts, die Strafräume schienen tabu zu sein. Das vierte Saisontor Philipps nach einem Freistoß von Vincenzo Grifo fiel wie aus dem Nichts. Kurz darauf erhöhte Petersen nach glänzender Vorarbeit von Philipp auf 2:0. Für den 27-Jährigen war es bereits das 13. Joker-Tor seiner Karriere, das bedeutet Platz fünf in der Rangliste der besten Bundesliga-Joker. Altintop sorgte noch einmal für Spannung.

Freiburg - Augsburg: Daten zum Spiel

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