Samstag, 01.10.2016
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Bundesliga - 6. Spieltag: FC Ingolstadt - TSG Hoffenheim: 1:2 (0:2)

Hoffenheim immer besser in Schwung

Nach einem durchwachsenen Saisonstart kommt 1899 Hoffenheim immer besser in Schwung. Das Team von Trainer Julian Nagelsmann feierte mit einem 2:1 (2:0) beim FC Ingolstadt den zweiten Sieg in Folge und hat den Anschluss an das erste Tabellendrittel hergestellt. Für die Schanzer wird die Lage dagegen nach der fünften Niederlage nacheinander immer prekärer.

Stürmer Sandro Wagner (11.) brachte die Kraichgauer mit dem ersten gefährlichen Angriff in Führung. Kerem Demirbay (35.) erhöhte gegen insgesamt viel zu biedere Gastgeber, die in der Offensive wieder einmal nicht die richtigen Mittel fanden. Lukas Hinterseer verkürzte per Handelfmeter in der Nachspielzeit (90.+5).

Während Hoffenheim, das die Saison mit vier Remis begonnen hatte, nach wie vor ungeschlagen ist, verlor Ingolstadt auch das dritte Heimspiel.

Die Mannschaft von Trainer Markus Kauczinski wartet zudem noch immer auf den ersten Erfolg in dieser Spielzeit und könnte am Sonntag mit nur einem Punkt auf den letzten Tabellenplatz abrutschen.

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Schanzer ohne Durchschlagskraft

Gegen zunächst unkonzentriert agierende Hoffenheimer hatte der FCI erst einmal klare Vorteile. Das bislang größte Problem der Schanzer wurde aber wieder ersichtlich, es fehlte die Durchschlagskraft.

Als die Elf des jüngsten Bundesliga-Trainers erstmals zielgerichtet nach vorne kombinierte, überlistete Andrej Kramaric die Viererkette mit einem einfachen Flachpass, und Wagner, der für Torjäger Mark Uth (Muskelbündelriss) spielte, schob aus kurzer Distanz ein.

Ingolstadt wehrte sich nach Kräften gegen die neuerlich drohende Pleite, die Leidenschaft war den Oberbayern keineswegs abzusprechen. Tobias Levels (16.) hatte Pech, als sein abgefälschter Schuss von Hoffenheims Torwart Oliver Baumann glänzend pariert wurde.

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Leczano sorgte für Impulse

Doch auch in der Folge fehlten die zündenden Ideen, und Hoffenheim wirkte überdies bei jedem seiner Gegenangriffe potenziell gefährlicher als die Gastgeber.

Kauczinski hatte bei Ingolstadt die vor dem Spiel angekündigten Signale gesetzt und drei Änderungen vorgenommen, um das so dringend benötigte Erfolgserlebnis zu erringen.

Es hatte zudem nach der jüngsten Niederlage in Mönchengladbach (0:2) eine Aussprache der Mannschaft gegeben. All die guten Vorsätze halfen aber nicht, weil nach Wagner auch Demirbay zu viel Raum bekam und bei seinem platzierten Fernschuss in Ruhe Maß nehmen durfte.

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Nach dem Wechsel sollte der eingewechselte Dario Lezcano beim FCI für Impulse sorgen, doch auch diese Maßnahme erzeugte kaum Wirkung. Hoffenheim gewann zunehmend an Sicherheit und hätte das Spiel bei einigen Kontern frühzeitig entscheiden können. Nur vereinzelt geriet die 1899-Defensive in Bedrängnis wie beim Schuss von Mathew Leckie (57.). Ingolstadts Anrennen war aber schlicht zu kopflos.

Ingolstadt - Hoffenheim: Daten zum Spiel


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