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Fussball

Werkself dümpelt vor sich hin

SID
Joel Pohjanpalo (l.) im Zweikampf mit Caglar Souyuencue

Bayer Leverkusen hat im Kampf um einen Europacup-Platz einen weiteren Rückschlag erlitten. Der ambitionierte Werksklub kam im Duell der Tabellennachbarn gegen den SC Freiburg nicht über ein 1:1 (0:1) hinaus und dümpelt weiter mit großem Abstand zu den internationalen Plätzen im Tabellenmittelfeld.

Während für Bayer nach zuvor zwei Niederlagen in der Liga gegen Leipzig und Bayern München der eine Punkt viel zu wenig ist, freuten sich die Breisgauer nach zuvor drei Pleiten in Folge über den verdienten Zähler.

Vier Tage vor dem letzten Gruppenspiel in der Champions League gegen AS Monaco dürften unter dem Bayer-Kreuz auch die Diskussionen um Trainer Roger Schmidt wieder Fahrt aufnehmen.

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Vor nur 27.500 Zuschauern hatte Janik Haberer mit seinem ersten Bundesligator in der 30. Minute die Gäste in Führung gebracht. Hakan Calhanoglu bewahrte mit seinem vierten Saisontreffer (60.) Leverkusen vor seiner dritten Heimniederlage in dieser Spielzeit.

Elfmeter-Fluch hält an

Zu allem Überfluss hielt auch Bayers Elfmeter-Fluch an: Javier Chicharito Hernandez scheiterte in der 88. Minute kläglich an Freiburgs Keeper Alexander Schwolow - somit hat Bayer in dieser Saison alle vier Elfmeter vergeben.

Gegen stark ersatzgeschwächte Gäste, die nicht nur auf ihren verletzten Torjäger Maximilian Philipp, sondern auch auf ihre etatmäßige Innenverteidigung verzichten mussten, bestimmte Bayer in der erste halben Stunde das Geschehen.

Trotz drückender Überlegenheit erspielten sich die Gastgeber aber keine klaren Möglichkeit, weil der letzte Pass so gut wie nie den Adressaten erreichte.

Leverkusen zu harmlos

Freiburg löste sich nach und nach aus der Umklammerung und hatte nach dem überraschenden Führungstreffer von Haberer, der die komplette Bayer-Abwehr düpierte, sogar in Hälfte eins durch Debütant Lukas Kübler noch eine sehr gute Chance zu einem zweiten Treffer. Nach Torschüssen führte der SCF sogar nach 45 Minuten mit 7:0, eine aus Bayer-Sicht erschreckende Bilanz.

Auch nach der Pause, in die Bayer mit lautstarken Pfiffen verabschiedet worden war, erspielten sich die ebenfalls vom Verletzungspech gebeutelten Gastgeber optisch Feldvorteile.

Aber vor dem Freiburger Tor waren die Leverkusener, bei denen unter anderem die Stürmer Kevin Volland und Admir Mehmedi fehlten, zunächst wieder viel zu harmlos.

Nach einer guten Gelegenheit durch Chicharito (52.) war dann wenig später aber Calhanoglu nach guter Vorarbeit von Julian Brandt zur Stelle. Der zur Pause eingewechselte Joel Pohjanpalo und Chicharito hatten anschließend noch das 2:1 auf dem Fuß gegen die längst nicht mehr so sicheren Freiburger.

Leverkusen - Freiburg: Daten zum Spiel

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