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Bundesliga - 11. Spieltag

HSV ringt Hoffenheim Remis ab

Sonntag, 20.11.2016 | 17:25 Uhr
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1899 Hoffenheim ist auch nach elf Spieltagen in der Bundesliga ungeschlagen und hat einen neuen Vereinsrekord aufgestellt. Gegen den Hamburger SV reichte es für die TSG aber nur zu einem 2:2 (1:1).

Vor 29.512 Zuschauern in der Wirsol Rhein-Neckar-Arena brachte Filip Kostic den HSV mit seinem ersten Treffer im Trikot der Hamburger in Führung (28.). In der Nachspielzeit der ersten Hälfte erzielte Sandro Wagner den Ausgleich (45.+1). Kurz nach Wiederbeginn traf Steven Zuber erneut für die TSG (49.). Doch Nicolai Müller schlug für den HSV zurück (61.).

Für Hoffenheim war es schon das sechste Remis dieser Saison, die Kraichgauer belegen Platz fünf. Die Hamburger sind mit nur drei Punkten weiterhin Letzter.

Die Reaktionen:

Julian Nagelsmann (Trainer Hoffenheim): "Es war heute total einfach, Chancen zu kreieren. Wir müssen fünf oder sechs Tore schießen und das Spiel entscheiden. Da muss ich erwarten, dass wir das Tor machen. Aber wir bekommen zweimal ein ähnliches Gegentor, das nervt mich. Wir haben das in der Halbzeit auf Video angeschaut. Ich habe mit der Mannschaft gerade gesprochen und gesagt, dass ich nicht möchte, dass wir in der Halbzeit einen Plan besprechen und den nur in sechs von zehn Fällen machen."

Markus Gisdol (Trainer HSV): "Wir haben ein sehr interessantes Fußballspiel gesehen. Beide Mannschaften haben sich nichts geschenkt. Mir hat imponiert, wie unsere Mannschaft auf die Rückschläge reagiert hat."

Der Spielfilm:

Vor dem Anpfiff: Hoffenheim mit der gleichen Startelf wie vor zwei Wochen beim 1:1 in München. Erst zum zweiten Mal in dieser Saison schickt Nagelsmann zweimal in Folge das selbe Team aufs Feld (zuvor am 6. und 7. Spieltag).

Beim HSV nimmt Gisdol nach dem 2:5-Debakel gegen den BVB vier Änderungen vor: Mathenia, Holtby, Kostic und Ostrzolek spielen für Adler, Spahic, Cleber (alle verletzt) und Lasogga (Bank). Für Mathenia ist es der erste Einsatz im HSV-Trikot. Sakai ist erstmals Kapitän.

3.: Amiri vernascht auf rechts Jung und zieht in den Strafraum. Rückpass von der Grundlinie auf Kramaric, der aus neun Metern freistehend weit links am Tor vorbei schießt.

22.: Bicakcic kommt für den verletzten Vogt.

28., 0:1, Kostic: Müller erobert im Mittelfeld den Ball und nimmt sofort Tempo auf. Pass auf Gregoritsch, der auf Holtby prallen lässt und der sofort wieder Kostic auf links in den Strafraum schickt. Der Serbe lässt Bicakcic ins Leere grätschen und schiebt Mathenia den Ball aus fünf Metern durch die Beine. Auf der Linie haut Süle den Ball unters Tordach.

44.: Demirbay schickt Kaderabek auf rechts. Dessen flache Hereingabe erreicht Wagner, der aus drei Metern aber an Mathenia scheitert.

45.+1, 1:1, Wagner: Demirbay mit der Ecke von rechts. Der Ball segelt durch den Fünfer, Wagner hält den Fuß hin und netzt links unten ein.

49., 2:1, Zuber: Hoffenheim befreit sich gegen aufgerückte Hamburger und Rudy spielt steil auf Kaderabek, der auf rechts ganz viel Platz hat. Seine Flanke in den Rückraum nimmt Zuber aus 15 Metern direkt. Mathenia rutscht der Flachschuss unter dem Körper durch.

61., 2:2, Müller: Süle mit dem Fehler im Spielaufbau. Gregoritsch legt auf Ostrzolek ab, der auf links Kostic mitnimmt. Dessen Flanke hinter die Abwehr verlängert Holtby mit der Fußspitze auf den zweiten Pfosten, wo Müller angerauscht kommt und aus zwei Meter abstaubt.

65.: Wieder geht's über rechts. Wagner bleibt nach einer Kaderabek-Flanke mit dem Kopfball an Jung hängen. Den Abpraller schiebt Kramaric aus 14 Metern mit links knapp am linken Pfosten vorbei.

71.: Rupp führt einen Freistoß 20 Meter vor dem Tor schnell aus und bedient Kramaric auf halblinks im Strafraum. Der verzieht aus 13 Metern mit links aber deutlich.

90.+1: Flanke aus dem rechten Halbfeld. Der Ball kommt über Umwege zu Wagner. Dessen Halbvolley schrammt aus 14 Metern knapp links vorbei.

Fazit: Ausgeglichene Partie mit einem gerechten Ergebnis. Hoffenheim ließ die besseren Chancena auf den Sieg ungenutzt.

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Der Star des Spiels: Pavel Kaderabek. Hoffenheim trug fast 50 Prozent seiner Angriffe über die rechte Seite vor, weil der Tscheche dort immer wieder im richtigen Moment anschob und den von Santos angeboten Raum gut nutzte. Sorgte mit seinen Flanken immer wieder für Gefahr und bereitete so auch den Treffer von Zuber vor.

Der Flop des Spiels: Andrej Kramaric. Arbeitete erneut sehr viel für die Mannschaft, ging weite Wege und kam auch zu sechs Abschlüssen (nur einer aufs Tor). Vergab seine klaren Möglichkeiten aber kläglich. Hätte das Spiel mit einer besseren Chancenverwertung für die TSG entscheiden müssen.

Der Schiedsrichter: Robert Hartmann. Souveräne Leistung in einem umkämpften Spiel. Lag auch mit den persönlichen Strafen richtig.

Das fiel auf:

  • Das Spiel begann entsprechend seiner Rollenverteilung. Selbstbewusste Hoffenheimer setzten verunsicherte Hamburger unter Druck und erspielten sich schnell Torchancen. Die TSG war ballsicher, beweglich und zielstrebig. Der HSV spielte den schnellen Gastgebern mit einfachen Ballverlusten in die Karten und war auch in den Eins-gegen-eins-Duellen zu oft unterlegen.
  • Nach 20 Minuten stellte der HSV seine Fehler weitesgehend ab, kam besser in die Zweikämpfe und zeigte vor allem über die linke Seite den einen oder anderen ordentlichen Spielzug. Hoffenheim dagegen verlor seine Linie, hatte plötzlich Ungenauigkeiten im Passspiel und fand die im Offensivspiel so wichtigen Rudy, Amiri und Demirbay nicht mehr so häufig, weil der HSV gut zustellte.
  • Es entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. Der HSV präsentierte sich deutlich stabiler als in den vergangenen Wochen und ließ sich auch vom Rückstand nicht aus der Bahn werfen. Ein deutliches Lebenszeichen der Rothosen, auch wenn der Abstand auf Ingolstadt größer geworden ist.

Hoffenheim - Hamburg: Die Statistik zum Spiel

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