wird geladen

Und schon wieder dieses Signal

Von Für SPOX in der Allianz Arena: Fatih Demireli
Montag, 05.10.2015 | 18:43 Uhr
Die Bayern sind der Konkurrenz vorerst enteilt
© getty
Advertisement
NFL
Sa21.01.
US-Kommentar gesucht? DAZN lässt dir die Wahl!
Indian Super League
Live
Mumbai City -
Bengaluru
Copa del Rey
Leganes -
Real Madrid
Primeira Liga
Setubal -
Sporting
Ligue 1
Caen -
Marseille
Championship
Derby County -
Bristol City
Primera División
Getafe -
Bilbao
Primeira Liga
FC Porto -
Tondela
Primera División
Espanyol -
FC Sevilla
Premier League
Brighton -
Chelsea
Championship
Aston Villa -
Barnsley
Primera División
Atletico Madrid -
Girona
Ligue 1
Nantes -
Bordeaux
Premier League
Man City -
Newcastle
Primera División
Villarreal -
Levante
Championship
Sheffield Wed -
Cardiff
Ligue 1
Amiens -
Guingamp
Ligue 1
Montpellier -
Toulouse
Ligue 1
Rennes -
Angers
Ligue 1
Straßburg -
Dijon
Ligue 1
Troyes -
Lille
Premier League
Arsenal -
Crystal Palace (DELAYED)
Primera División
Las Palmas -
Valencia
Premier League
West Ham -
Bournemouth (DELAYED)
Premier League
Burnley -
Man United (DELAYED)
Premier League
Stoke -
Huddersfield (DELAYED)
Premier League
Leicester -
Watford (DELAYED)
Premier League
Everton -
West Bromwich (DELAYED)
A-League
Melbourne City -
Adelaide Utd
Primera División
Alaves -
Leganes
Serie A
Atalanta -
Neapel
Eredivisie
Ajax -
Feyenoord
Ligue 1
Nizza -
St. Etienne
Serie A
Bologna -
Benevento
Serie A
Lazio -
Chievo Verona
Serie A
Hellas Verona -
Crotone
Serie A
Sampdoria -
Florenz
Serie A
Udinese -
SPAL
Serie A
Sassuolo -
FC Turin
Primera División
Real Madrid -
La Coruna
Eredivisie
Heracles -
PSV
Ligue 1
Monaco -
Metz
Premier League
Southampton -
Tottenham
First Division A
Genk -
Anderlecht
Serie A
Cagliari -
AC Mailand
Primera División
Real Sociedad -
Celta Vigo
Primera División
Real Betis -
FC Barcelona
Serie A
Inter Mailand -
AS Rom
Ligue 1
Lyon -
PSG
Serie A
Juventus -
CFC Genua
Premier League
Swansea -
Liverpool
Primera División
Eibar -
Malaga
Coupe de France
Nantes -
Auxerre
League Cup
Bristol City -
Man City
Premiership
Partick Thistle -
Celtic
Coupe de France
Epinal -
Marseille
Copa del Rey
FC Sevilla -
Atletico Madrid
Coupe de France
PSG -
Guingamp
Serie A
Lazio -
Udinese
Copa del Rey
Alaves -
Valencia
Serie A
Sampdoria -
AS Rom
League Cup
Arsenal -
Chelsea
Coupe de France
Monaco -
Lyon
Copa del Rey
Real Madrid -
Leganes
Indian Super League
Kalkutta -
Chennai
First Division A
Brügge – Oostende
Coupe de France
Straßburg -
Lille
Copa del Rey
FC Barcelona -
Espanyol
A-League
Melbourne Victory -
FC Sydney
Ligue 1
Dijon -
Rennes
Primera División
Bilbao -
Eibar
Primera División
La Coruna -
Levante
Championship
Bristol City -
QPR
Primera División
Valencia -
Real Madrid
Ligue 1
PSG -
Montpellier
Serie A
Sassuolo -
Atalanta
Primera División
Malaga -
Girona
Ligue 1
Angers -
Amiens
Ligue 1
Guingamp -
Nantes
Ligue 1
Metz -
Nizza
Ligue 1
St. Etienne -
Caen
Ligue 1
Toulouse -
Troyes
Primera División
Villarreal -
Real Sociedad
Serie A
Chievo Verona -
Juventus
Primera División
Leganes -
Espanyol
Eredivisie
Utrecht -
Ajax
Eredivisie
Feyenoord -
Den Haag
Ligue 1
Lille -
Strassburg
Serie A
Turin – Benevento
Serie A
Neapel – Bologna
Serie A
Crotone -
Cagliari
Serie A
Florenz -
Hellas Verona
Serie A
CFC Genua -
Udinese
Premiership
Ross County -
Rangers
Primera División
Atletico Madrid -
Las Palmas
Ligue 1
Bordeaux – Lyon
First Division A
Lüttich – Anderlecht
Primera División
FC Sevilla -
Getafe
Primera División
FC Barcelona -
Alaves
Serie A
AS Rom -
Sampdoria
Ligue 1
Marseille -
Monaco
Primera División
Celta Vigo -
Real Betis
Primeira Liga
Belenenses -
Benfica
Premier League
Huddersfield -
Liverpool
Coupe de la Ligue
Rennes -
PSG
Premier League
West Ham -
Crystal Palace (Delayed)
Premier League
Swansea -
Arsenal (Delayed)
Coppa Italia
AC Mailand – Lazio
Premier League
Tottenham -
Man United
Premier League
Man City -
West Brom (Delayed)
Premier League
Everton -
Leicester (Delayed)
Premier League
Stoke -
Watford (Delayed)
Premier League
Southampton -
Brighton (Delayed)
Premier League
Chelsea -
Bournemouth (Delayed)
Premier League
Newcastle -
Burnley (Delayed)

Der FC Bayern enteilt spätestens nach dem 5:1 gegen Borussia Dortmund der Liga. Während die Münchener die Glückwünsche noch nicht annehmen, werden sie von der Konkurrenz bereits lautstark gefeiert. Die Gangart wirft Fragen auf, aber die Bayern lassen sich davon nicht beirren.

Natürlich mussten die Fragen kommen. Und natürlich sagte keiner: "Ja!" Und die Fragesteller hatten auch gar nicht erwartet, dass ein Abgesandter des FC Bayern München an diesem Abend ungefähr Folgendes sagen würde: "Ja, sieben Punkte sind eine Menge Holz. Uns wird keiner mehr einholen!"

Nein, natürlich nicht. Schon gar nicht diese demütigen Bayern. Aber zumindest irgendetwas in diese Richtung hätte es schon sein können. Wenn auch nur ein kleines Wort.

Aber denkste! Stattdessen sagte Sportvorstand Matthias Sammer: "Ich möchte daran erinnern, dass wir erst den 8. Spieltag haben und wir einen Marathonlauf bestreiten. Da gibt es wunderbare Videos auf YouTube, bei denen Läufer schon vor der Ziellinie gejubelt haben und dann noch stürzten."

Pep lobt Dortmund

Wobei: Der FC Bayern hatte in den letzten Jahren so viel Vorsprung, dass man selbst bei einem Sturz viel Zeit gehabt hätte, um sich aufzuraffen, noch einmal nach hinten zu gucken und dann entspannt über die Ziellinie zu schlendern. Und sieben Punkte nach acht Spieltagen sprechen erneut eine deutliche Sprache, auch wenn Pep Guardiola nach dem 5:1 (2:1) gegen Borussia Dortmund sagte, dass "der BVB bisher nicht so spielt, dass sie sieben Punkte Rückstand haben müssten."

Aber das Spiel alleine reicht nicht, um dem auch gerecht zu werden: Während Dortmund bei 1899 Hoffenheim und gegen den SV Darmstadt 98 patzte, gewann der FC Bayern bisher alle Spiele und stellte den Rekord des besten Starts mit 24 Punkten und einer Tordifferenz von 24 Toren ein.

Völler und Watzke gratulieren

Nachdem vor der Saison Bayer Leverkusens Sportchef Rudi Völler dem FC Bayern zum Titel gratulierte, tat es ihm wenige Stunden vor dem Duell zwischen Bayern und Dortmund in der Allianz Arena nun Hans-Joachim Watzke nach. Es wäre klar, wer nach 34 Spieltagen oben stehe und das sei der FC Bayern. Als wollten die Spieler die Vorhersage ihres Chefs nicht gefährden, leisteten sie beim 1:5 in München im zweiten Durchgang vergleichsweise wenig Gegenwehr.

Watzkes Meinung in allen Ehren, aber dennoch darf darüber diskutiert werden, warum ausgerechnet der größte Konkurrent, den viele für fähig erachten, den Bayern weh zu tun, das ausspricht, was die Bayern so vehement von sich weisen: das exklusive Anrecht auf Platz eins und den Titel. Warum ergibt man sich schon in dieser Phase der Saison, wenn man doch in der Vergangenheit bewiesen hat, dass es auch anders geht?

Einschüchternde Wirkung

Die Dominanz der Bayern hat aber offenbar einschüchternde Wirkung. Thomas Müller nennt es ein "Signal", was seine Münchener in dieser Phase der Saison aussenden. Ein Signal, das oft gehört wurde. Und die Bayern sorgen dafür, dass das Signal immer noch in aller Deutlichkeit zu hören sein wird. Es klingt fast wie eine Drohung, wenn Matthias Sammer nach dem 5:1 sagt: "Wir haben vor der Saison gesagt, dass es erkennbar sein muss, dass man gegen Bayern München keine Chance hat. Wir auf dem Weg, aber noch nicht richtig gut."

Die Frage ist, wie weit die Kluft zwischen den Bayern und der Liga noch aufgehen mag, wenn die Bayern dann auch diesen Weg erfolgreich beschritten haben. Die Gala gegen Dortmund war ein Riesenschritt in diese Richtung.

Gleichzeitig war es der nächste Sieg gegen eines der Topteams der Liga. In der Vorsaison belegte der FC Bayern den letzten Platz der Tabelle der ersten Sechs. In dieser Spielzeit hat man mit Wolfsburg (5:1), Bayer Leverkusen (3:0) und eben Borussia Dortmund (5:1) gleich drei Topteams besiegt. Es war ein Strohhalm, nach dem zum Beispiel Wolfsburg Dieter Hecking gegriffen hatte, aber auch er klang hinterher ein wenig wie Völler oder Watzke. Auch dieses Thema wäre damit also geklärt.

Müller und die Sache mit der Langeweile

Bleibt noch die Frage, wie die Bayern mit den Kapitulationserklärungen der Konkurrenten umgehen. Verfrühte Glückwünsche sind Pep Guardiola zumindest zuwider: "Sorry, aber im Oktober ist noch keiner Meister geworden. Niemand!" Im März aber durchaus. Angesichts der aktuellen Ergebnisse ist alles andere als eine erneut vorzeitige Meisterschaft kaum vorstellbar.

Aber auch da winken die Bayern ab: "Sorry", sagte Pep nochmal. "Keine Geschenke", erkannte Thomas Müller. Karl-Heinz Rummenigge, der am letzten Tag des Oktoberfestes noch in seiner Tracht vor die Presse trat, skizzierte völlig nüchtern einen Ist-Zustand, der von allen Beteiligten weiterhin die höchste Anspannung einfordert.

Dass die Bundesliga durch die Dominanz des FC Bayern langweilig wird, interessiert die Münchener wenig bis gar nicht. "Kein Mensch gratuliert uns, wenn wir verlieren und die Liga spannend bleibt. Kein Mensch sagt mir dann: ‚Hey, super Spieler'", erklärte Thomas Müller.

Der Hunger sei da, den vierten Titel in Folge anzugreifen und damit für ein weiteres Novum, den nächsten Rekord zu sorgen. Dass kein Weg am FC Bayern vorbeiführt, wollte er dann aber auch nicht sagen. Das verbietet die Demut.

Alles zum FC Bayern

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung