Fussball

Bayern, Wölfe und der König

Von SPOX
Die Dominanz der Bayern findet auch nach der Saison kein Ende
© getty

SPOX und BIOTHERME HOMME haben die Mannschaft der Bundesliga-Saison 2014/2015 gesucht und Ihr habt sie gewählt. Der FC Bayern hat nicht nur die Meisterschaft souverän gewonnen, sondern dominiert auch diese Elf des Jahres. Wie auch in der Tabelle folgt der VfL Wolfsburg. Nur zwei Eindringlinge anderer Mannschaften haben sich noch hineingeschmuggelt: der Schweizer Granit Xhaka und seine Majestät, der Torschützenkönig.

Manuel Neuer (FC Bayern)

Weltmeister, Welttorhüter, Europas Sportler des Jahres, Weltsportler des Jahres, ja sogar fast noch Weltfußballer - für Manuel Neuers vergangenes Jahr gehen einem fast die Superlative aus. In der gesamten Hinrunde musste der Bayern-Keeper nur vier Mal hinter sich greifen. Am Ende setzte es bei der souveränen Meister-Saison nur 18 Gegentore - Bundesligarekord! Neuer blieb zudem 20 Mal ohne Gegentor - Bundesligarekord! Der Ex-Schalker zementierte eindrucksvoll seinen Ruf als bester Keeper der Welt.

Ricardo Rodriguez (VfL Wolfsburg)

Nach Kevin de Bruyne wohl der begehrteste Spieler einer aufstrebenden Wolfsburger Mannschaft. Rodriguez war ein fester Bestandteil der Wolfsburger Defensive und setzte auch offensiv Impulse. Erzielte sechs Tore (drei Elfmeter) und bereitete vier Treffer vor - starke Zahlen für den Abwehrspieler.

Jerome Boateng (Bayern München)

Der Münchner untermauerte in der zurückliegenden Saison nicht nur sein Standing als einer der besten Innenverteidiger der Welt, sondern wird mit klaren Ansagen immer mehr zum Führungsspieler beim FCB. Auf dem Platz über jeden Zweifel erhaben und als einziger Verteidiger gesetzt. War mit 44 Pflichtspielen einer der Dauerbrenner im roten Dress.

Naldo (VfL Wolfsburg)

Wie wichtig Naldo als Abwehrchef für den VfL Wolfsburg ist? 52 Pflichtspiele hatten die Wölfe vor der Brust, zweimal fehlte Naldo gelbgesperrt, einmal verletzt - die restlichen 49 Partien absolvierte der Brasilianer von der ersten bis zur letzten Sekunde und stürmte mit den Niedersachsen zu Vizemeisterschaft und DFB-Pokal-Sieg. Mit wettbewerbsübergreifend acht Toren und vier Assists zudem so gefährlich wie seit der Saison 2009/10 nicht mehr.

Juan Bernat (FC Bayern)

Für Viele kam Bernats Verpflichtung etwas überraschend - der junge Spanier stellte allerdings schnell unter Beweis, weshalb ihn Pep Guardiola holte. In seiner Debütsaison stand er 31mal auf dem Platz, 28 Partien begann der 22-Jährige. Auch die Statistiken beeindrucken: Bernat überzeugte mit einer Passquote von 90,1 % und verzeichnete 103 Balleroberungen.

Granit Xhaka (Borussia Mönchengladbach)

Die starke Saison der Gladbacher hängt sicherlich eng mit der überragenden Form von Granit Xhaka zusammen. Der Schweizer war im Mittelfeld der Fohlen enorm wertvoll, offensiv wie defensiv. Mittlerweile steht Xhaka bei zahlreichen Topklubs auf dem Zettel.

David Alaba (FC Bayern)

David Alaba wurde in dieser Saison vom Verletzungspech verfolgt. Gleich zwei langwierige Blessuren setzten den Österreicher außer Gefecht. Wenn Alaba spielen konnte, war er bei Guardiola gesetzt und eine der zentralen Figuren. In 19 Spielen kam der 22-Jährige zum Einsatz (immer in der Startelf) und erzielte dabei zwei Treffer. Seine Passquote (91,4 %) ist herausragend.

Arjen Robben (FC Bayern)

Robben konnte seine sensationelle WM-Form aus dem Sommer konservieren. Wie viele seiner Mannschaftskollegen wurde aber auch er vom Verletzungspech geplagt und kam daher nur auf 21 Einsätze. Wenn Robben jedoch spielte, war er - wie gewohnt - kaum zu stoppen: 17 Treffer und sieben Vorlagen sprechen Bände.

Kevin de Bruyne (VfL Wolfsburg)

Um De Bruynes erste komplette Saison angemessen zu beschreiben, fehlen die Superlative. Der Belgier lieferte zahlreiche überragende Vorstellungen ab und war wahrscheinlich DER Offensivspieler der Saison. Zehn Tore und 21 Vorlagen sprechen eine eindeutige Sprache.

Thomas Müller (FC Bayern)

Müller war der Fixpunkt in der Münchner Offensive. Verpasste lediglich zwei Partien und sorgte mit seiner - teils unorthodoxen - Spielweise ständig für Gefahr vor dem gegnerischen Tor. Auch die Statistiken sprechen eine deutliche Sprache: 13 Tore und 14 Assists verzeichnete Müller.

Alexander Meier (Eintracht Frankfurt)

Nachdem er in den ersten drei Spielen der Saison nur zwei Mal eingewechselt und einmal gar nicht berücksichtigt worden war, traf Meier ab dem vierten Spieltag nach Belieben. In den 24 Partien ging er 22 Mal über die volle Distanz und erzielte dabei 19 Tore. Torjägerkrone: Check!

Die Bundesliga im Überblick

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