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Bundesliga - 9. Spieltag

Gladbach trotzt Bayern einen Punkt ab

Sonntag, 26.10.2014 | 19:19 Uhr
Das Top-Spiel Erster gegen Zweiter war vor allem in Halbzeit zwei hart umkämpft
© Getty
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Borussia Mönchengladbach hat dem FC Bayern München zum Abschluss des 9. Spieltags ein Unentschieden abgetrotzt. Im Topspiel kam der Rekordmeister beim Tabellenzweiten nicht über ein 0:0 hinaus.

Die 54.000 Zuschauer im ausverkauften Borussia-Park sahen eine torlose erste Halbzeit, in der die Münchner das klar tonangebende Team waren und durch einen Pfostentreffer von David Alaba (19.) die beste Chance hatten.

In der zweiten Hälfte rettete Nationaltorwart Manuel Neuer die Münchner mehrfach mit fantastischen Paraden gegen eine immer besser aufspielende Borussia.

Der FC Bayern steht damit mit 21 Zählern weiter an der Tabellenspitze, die Fohlen haben sich nach den Siegen von Hoffenheim und Wolfsburg wieder auf Platz zwei geschoben und stehen vier Punkte hinter dem FCB.

Reaktionen:

Trainer Lucien Favre (Borussia Mönchengladbach): "Ich bin zufrieden. Wir haben intelligent verteidigt und wenig Fouls begangen. Die erste Halbzeit war ok, die zweite besser, da haben wir auch gespielt und hatten mehr Torchancen. Bayern hat immer viel Druck gemacht. Das 0:0 ist ok."

Trainer Pep Guardiola (Bayern München): "In der ersten Halbzeit haben wir das Spiel sehr gut kontrolliert. In der zweiten Hälfte waren wir etwas müde, da haben wir ein bisschen unsere Ordnung verloren und mehr Konter zugelassen. Ich bin mit der Vorstellung und dem Punkt sehr zufrieden."

SPOX-Spielfilm:

Vor dem Anpfiff: Gegen Limassol unter der Woche begeisterten die Borussen beim 5:0, trotzdem nimmt Lucien Favre gleich fünf Änderungen in der Startelf vor. Der Coach muss auf den grippekranken Jantschke verzichten und lässt neben Nordtveit, Hazard und Hrgota auch Traore draußen, der in der Europa League noch mit vier Scorer-Punkten glänzte. Herrmann, Raffael, Kramer, Hahn und Dominguez - der in der Innenverteidigung ran darf - beginnen.

Nicht minder spektakulär waren die Bayern beim 7:1 gegen den AS Rom in der Champions League. Neben dem verletzungsbedingten Ausfall von Robben verschafft Pep Guardiola gegen Gladbach deshalb lediglich Boateng eine Pause. Rafinha und Ex-Borusse Dante bekommen dafür ihre Chance von Anfang an. Bei den zwei Veränderungen bleibt's.

7.: Der erste nennenswerte Abschluss der Partie kommt von den Bayern. Bernat mit einer ganz starken Balleroberung, der anschließende Konter rollt über links. Alaba mit dem Seitenwechsel auf Müller, der den Ball annimmt und vom Sechzehnereck direkt abzieht - einen Meter vorbei...

10.: Pfosten! Die Borussia bekommt die Kugel nicht weg, Alaba steht links am Strafraum und könnte flanken, versucht's aber frech mit dem Schlenzer auf die lange Ecke. Sommer lenkt die Kugel brutal stark mit den Fingerspitzen ans Aluminium!

34.: Die Borussia mit der ersten Chance - und was für einer! Nach einer Ecke laufen die Münchner in einen Konter. Rechts nimmt Hahn Tempo auf und flankt aus dem Halbfeld zu Kruse. Der nimmt der Ball am Elferpunkt mit dem Kopf mit, schafft es noch gestört von Rafinha aber nicht, das Leder an Neuer vorbei zu legen. Der Schlussmann hat die Kugel im Nachfassen.

41.: Götze und Lewandowski erpressen sich die Kugel im Mittelfeld, letzterer geht von links mit Tempo auf die Abwehr zu, zieht zur Mitte und schießt aus 16 Metern. Dominguez hält sein Hinterteil rein und fälscht ab - Zentimeter hoppelt die Kugel am Eck vorbei!

52.: UNFASSBARE PARADE! Wieder entwickelt sich ein Querschläger zu einem brandgefährlichen Konter für die Borussia. Benatia ist zu passiv, Kruse treibt die Kugel durchs Mittelfeld und bedient Hahn. Der Ex-Augsburger zieht aus zwölf Metern rechts im Strafraum ab, trifft die Kugel eigentlich perfekt - doch Neuer taucht das Leder aus dem langen Eck! Benatia klärt den Abpraller vor Raffael.

58.: Kramer schickt Kruse auf dem rechten Flügel. Dessen weite Hereingabe ist etwas zu lang für Herrmann, doch Neuer steht falsch und macht das Ding heiß. Der Gladbacher würgt die Kugel aus spitzem Winkel irgendwie auf's Tor, doch der Bayern-Keeper ist wieder auf dem Posten und klärt zur Ecke.

62.: Angriff der Bayern durch die Mitte, Gladbach bekommt den Ball am eigenen Sechzehner nicht weg. Lahm im zweiten Anlauf kurz zu Götze, der Bernat links in den Strafraum schickt. Schuss aus spitzem Winkel - Außennetz!

67.: Ein Raffael-Freistoß aus dem linken Halbfeld segelt durch den Strafraum. In der Mitte verpassen alle, was den Ball gefährlich macht. Doch wieder ist es Neuer, der den Ball aus dem Eck fischt!

78.: Wieder Neuer! Raffael hält einfach mal aus 20 Metern rechter Position drauf. Der Keeper ist im kurzen Eck und lenkt die Kugel um den Pfosten.

Fazit: Nach einer dominanten ersten Halbzeit müssen sich die Münchner bei Keeper Neuer bedanken, mit einem Punkt nach Hause zu fahren.

Der Star des Spiels: Manuel Neuer hatte eine gute halbe Stunde nichts zu tun, musste aber vor allem in Halbzeit zwei sein ganzes Können unter Beweis stellen. Mit fünf fantastischen Paraden, allen voran der Rettungsaktion gegen Hahn (52.), hielt er den Münchnern den Punkt fest.

Der Flop des Spiels: Thomas Müller startete auf der rechten Seit als Ersatz von Arjen Robben, konnte dem Spiel der Münchner aber kaum Impulse geben. Nach vorne ohne nennenswerte Aktion, ansonsten mit einer Passquote von lediglich knapp über 60 Prozent und schwach im Zweikampf.

Der Schiedsrichter: Felix Zwayer hatte die Partie zu jeder Zeit im Griff und gefiel als umsichtiger Leiter, der den Spielfluß durch eine großzügige Linie aufrecht erhielt. Nur bei der Kartenverteilung etwas zu nachsichtig, hätte zum Beispiel Rafinha nach dessen Einsteigen gegen Herrmann (43.) und zwingend Alonso nach seinem taktischen Foul (71.) mit Gelb verwarnen müssen. Weder Götze, noch Traore in der Schlussphase einen Elfmeter zu zusprechen, war absolut vertretbar.

Das fiel auf:

  • Die Bayern begannen zwar in der Theorie etwas defensiver mit einer Viererkette mit den Außen Bernat und Rafinha, drückten die Fohlen aber vom ersten Moment an in die eigenen Hälfte und erspielten sich eine erdrückende Dominanz. Nach einer Viertelstunde pendelte sich der Ballbesitzwert der Münchner bei über 80 Prozent ein, zur Pause waren es immer noch fast 75.
  • Der Matchplan der Gladbacher war so simpel wie logisch: Schnelle Konter und lange Bälle. Meistens kamen die Fohlen aber gar nicht dazu, Angriffe zu initiieren, weil die Bälle viel zu schnell und vor allem zu einfach wieder an die Gäste abgegeben wurden. Durch unnötig hektisches Spiel hinten raus schenkte die Borussia viele Bälle schnell wieder her, die aggressiven Bayern bekamen die Kugel so sofort wieder in der gefährlichen Zone.
  • Dort tat sich der Rekordmeister allerdings schwer, gegen die extrem tief stehenden Gladbacher machten die Münchner das Spiel sehr breit und versuchten ihr Glück immer wieder mit Flanken. Viel Gefahr verursachten die Hereingaben ob der Gladbacher Überzahl und physischen Stärke allerdings nicht.
  • In der zweiten Halbzeit lieferten sich die Mannschaften einen offenen Schlagabtausch, da die Fohlen aktiver auf das Bayerntor gingen. Während sich die Münchner bei schnellen Angriffen wacklig zeigten, boten sich wiederum mehr Räume für die Münchner.
  • Nach einer guten Stunde erspielten sich die Gladbacher in Sachen Chancen sogar ein Übergewicht, doch auch auch die Bayern gingen auf Sieg. Mit der Einwechslung von Ribery (66.) stellte Guardiola auf eine Dreierkette um.

Gladbach - Bayern: Die Statistik zum Spiel

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