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Bayern mit Kantersieg in Paderborn

Samstag, 21.02.2015 | 16:47 Uhr
Robert Lewandowski traf schon in der ersten Halbzeit doppelt und stellte die Weichen auf Sieg
© Getty
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Der FC Bayern München hat am 22. Spieltag der Bundesliga seinen dritten Zu-Null-Sieg in Folge gefeiert. Beim SC Paderborn siegte das Team von Pep Guardiola verdient mit 6:0 (2:0).

Vor 15.000 Zuschauern in der ausverkauften Benteler-Arena sorgte Robert Lewandowski mit einem Doppelpack (24./37.) schon vor der Pause für klare Verhältnisse.

Nach dem Seitenwechsel sah Florian Hartherz nach einem Foul an Arjen Robben im Strafraum die Rote Karte (62.), der Niederländer verwandelte den fälligen Elfmeter zum 3:0 (63.). Franck Ribery (72.), Mitchell Weiser mit seinem ersten Bundesligator (78.) und wieder Robben (86.) stellten gegen überforderte Gastgeber den Endstand her.

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Der FC Bayern zieht damit zumindest vorübergehend wieder auf elf Punkte an der Tabellenspitze davon. Paderborn rutscht auf Rang 15 ab und hat nur noch einen Zähler Vorsprung auf den Relegationsrang.

Reaktionen:

Andre Breitenreiter (Trainer SC Paderborn): "Der Elfmeter war die alles entscheidende Situation. Dann ist es gegen eine Mannschaft nicht mehr zu verteidigen, die den Ball so gut laufen lässt. Wir haben gegen die weltbeste Mannschaft mit dem weltbesten Trainer gespielt."

Pep Guardiola (Trainer Bayern München): "Wir haben nach der Champions League mit einer großen Seriosität gespielt und kaum Chancen zugelassen. Es war schwer, gegen diese Fünferkette zu spielen. Ich habe vorher gesagt, dass Paderborn in der Bundesliga bleibt. Jetzt bin ich mir sicher."

SPOX-Spielfilm:

Vor dem Anpfiff: Andre Breitenreiter sieht bei den Gastgebern nach dem Auswärtserfolg in Hannover wenig Grund für Veränderungen. Lediglich Rupp darf im Mittelfeld an Stelle von Vrancic ran.

Pep Guardiola tauscht bei den Bayern nach dem Remis in Donezk zwei Mal. Schweinsteiger muss im Mittelfeld Alonso den Vorzug lassen und sitzt ebenso auf der Bank wie Götze. Dafür darf an vorderster Front Lewandowski wieder ran, Badstuber beginnt an der Seite von Boateng, der seine Rotsperre abgesessen hat.

12.: Die erste einigermaßen gefährliche Aktion verbuchen die Gastgeber. Meha wird links im Halbfeld nicht angegriffen und zieht aus 25 Metern einfach mal ab ab. Der Ball flattert bedenklich und senkt sich einen Meter am langen Pfosten vorbei neben das Tor.

24., 0:1, Lewandowski: Der Mittelstürmer netzt, doch was war das für ein Monster-Pass von Robben! Der Niederländer hebelt mit einem Chip nach Zuspiel von Alaba die komplette Abwehr aus. Lewandowski ist frei durch und tunnelt Kruse aus elf Metern ohne Probleme. Saisontor Nummer neun!

37., 0:2, Lewandowski: Ein Schuss von Thomas Müller rechts am Sechzehner wird abgefälscht und kullert quer durch den Strafraum, wo Ribery auf der anderen Seite an den Ball kommt. Der Franzose schaltet schnell und gibt die Pille scharf vors Tor, wo Lewandowski zur Stelle ist und aus wenigen Metern einschiebt.

43.: Robben bekommt das Zuspiel aus dem Mittelfeld und geht zentral Richtung SCP-Tor. Weil Lewandowski zwar den Weg in die Gasse sucht, aber gedoppelt wird, zieht der Niederländer aus zwanzig Metern selbst ab - knapp rechts vorbei!

49.: Starke Freistoß-Variante des SCP! Meha spielt aus dem rechten Halbfeld flach in den Strafraum, wo Kachunga den Ball aber nicht optimal mitnehmen kann. Sein Abschluss aus spitzem Winkel findet den Weg ins Tor nicht, weil Badstuber in den Weg grätscht.

62.: Bitter für Paderborn! Hartherz räumt Robben nach einer Hereingabe von Ribery im Sechzehner ab, Dankert bewertet die Szene als Vereitelung einer klaren Torchance - und schickt den Verteidiger unter die Dusche!

63., 0:3, Robben (Elfmeter): Der Gefoulte tritt selbst an und lässt Kruse mit einem platzierten, halbhohen Schuss in die linke Ecke keine Chance. Saisontor Nummer 15 für den Niederländer!

70.: Robben hebt den Ball von rechts gefühlvoll in den Sechzehner. Bernat ist eingelaufen, kommt unter Bedrängnis noch mit der Fußspitze dran - und zwingt Kruse zu einer Rettungstat.

72., 0:4, Ribery: Einen Klärungsversuch nach einer Flanke von rechts bekommt Robben im Strafraum an den Oberkörper. Die Kugel prallt vom Niederländer perfekt Ribery vor die Füße, der Kruse aus zwölf Metern keine Chance lässt. Rechts unten schlägt's ein...

78., 0:5, Weiser: Jetzt darf sogar Weiser ran! Rode spielt einen schönen Pass aus dem Mittelkreis und schickt den Youngster auf die Reise. Rechts im Sechzehner sind Hünemeier und Heinloth viel zu passiv und auch Keeper Kruse irrt irgendwo im Strafraum umher. Weiser lässt sich nicht lange bitten und lupft die Pille ins Tor. Erster Treffer im neunten Bundesligaspiel!

86., 0:6, Robben: Ribery macht Meha links im Strafraum nass und gibt den Ball flach vor die Kiste. In der Mitte herrscht kollektiver Tiefschlaf, Robben sagt danke und schiebt ein. Nummer 16!

Fazit: Die Bayern lassen von Beginn an keine Zweifel auskommen - weder am Sieg, noch am Klassenunterschied.

Der Star des Spiels: Arjen Robben war wieder einmal der überragende Münchner. Der Assist zu Lewandowskis erstem Tor war sensationell, danach mit einer weiteren Vorlage und zwei Toren. Für Paderborn zu keinem Zeitpunkt zu greifen.

Der Flop des Spiels: Michael Heinloth war wie seine Kollegen in der Abwehr nach einem passablen Beginn heillos überfordert mit den Angreifern der Münchner. Pennte vor dem 0:2 und agierte auch vor dem 0:5 viel zu passiv. Spielte zudem jeden dritten Pass zum Gegner und leistete sich zwölf Ballverluste.

Bayerns Kantersieg im RE-LIVE

Der Schiedsrichter: Bastian Dankert sorgte nach wenigen Minuten für Aufsehen, als er Paderborn zunächst einen indirekten Freistoß zusprach, nachdem Neuer einen Rückpass aufgenommen hatte, den Pfiff aber zurecht revidierte, weil der Ball noch klar abgefälscht wurde. Der Elfmeterpfiff (62.) war korrekt, die Rote Karte gegen Hartherz in der Konsequenz auch.

Das fiel auf:

  • Paderborn versuchte es wenig überraschend von Beginn an mit Beton in der Defensive. Die Gastgeber verteidigten mit einer Fünferkette in der Abwehr und einer weiteren Viererreihe davor, lediglich Kachunga hielt an vorderster Front die Stellung und sollte als Anspielstation für schnelle Konter und Gegenangriffe fungieren.
  • Dementsprechend frei durften die Gäste walten, deren Ballbesitz sich schnell zwischen 70 und 80 Prozent einpendelte und bei denen Dirigent Alonso bereits zur Halbzeit 98 (!) Ballaktionen verbuchte.
  • Allerdings brauchte der FC Bayern eine knappe halbe Stunde, um richtig ins Spiel zu kommen. Trotz fleißiger Rotation zwischen Robben, Müller und Ribery schafften es die Münchner zunächst selten, Tempo in die Angriffe zu bekommen, was hauptsächlich an der enorm tiefen Staffelung der Paderborner lag.
  • Nach der Pause die Dominanz und Ballsicherheit der Münchner dann erdrückend. Vor allem nach dem Platzverweis gegen Hartherz hatte der SCP dem Rekordmeister nichts mehr entgegenzusetzen und verlor am Schluss komplett die Ordnung in der Defensive.

Paderborn - Bayern: Die Statistik zum Spiel

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