wird geladen

Bastian Schweinsteiger auf dem Weg zurück

Im Zentrum der Party

Samstag, 22.03.2014 | 23:25 Uhr
Thomas Müller wird von seinem Kollegen Bastian Schweinsteiger gut unterhalten
© Getty
Advertisement
Serie A
Hellas Verona -
Benevento
Premier League
Leicester -
West Bromwich
Primera División
Las Palmas -
Celta Vigo
Serie A
Corinthians -
Gremio
Ligue 1
Saint-Etienne -
Montpellier
Premier League
West Ham -
Brighton
J1 League
Kobe -
Tosu
A-League
Sydney FC -
Sydney Wanderers
Primera División
Levante -
Getafe
Premier League
Chelsea – Watford
Premier League
Huddersfield -
Man United
Primera División
Real Betis -
Alaves
Ligue 1
Monaco -
Caen
Serie A
Sampdoria -
Crotone
Premier League
Southampton -
West Brom
Primera División
Valencia -
Sevilla
1. HNL
Hajduk -
Dinamo Zagreb
Ligue 1
Amiens -
Bordeaux
Ligue 1
Angers -
Toulouse
Ligue 1
Metz -
Dijon
Ligue 1
Nantes -
Guingamp
Ligue 1
Rennes -
Lille
Premier League
Man City -
Burnley (DELAYED)
Primera División
Barcelona -
Malaga
Serie A
Neapel -
Inter
Primeira Liga
Porto -
Pacos de Ferreira
Premier League
Stoke -
Bournemouth (DELAYED)
Premier League
Swansea -
Leicester (DELAYED)
Premier League
Newcastle -
Crystal Palace (Delayed)
Primera División
Villarreal -
Las Palmas
Eredivisie
PSV – Heracles
Serie A
Chievo Verona -
Hellas Verona
Championship
Ipswich -
Norwich
CSL
Evergrande -
Guizhou
Eredivisie
Feyenoord -
Ajax
Premier League
Everton -
Arsenal
Ligue 1
Nizza -
Strassburg
Serie A
Atalanta -
Bologna
Serie A
Benevento -
Fiorentina
Serie A
Milan -
Genua
Serie A
Ferrara -
Sassuolo
Serie A
FC Turin -
AS Rom
Premier League
ZSKA Moskau -
Zenit St Petersburg
Primera División
Celta Vigo -
Atletico Madrid
Ligue 1
Troyes -
Lyon
Premier League
Tottenham -
Liverpool
First Division A
Anderlecht -
Genk
Serie A
Udinese -
Juventus
Premier League
Dynamo Kiew -
Schachtjor Donezk
Primera División
Leganes -
Bilbao
Primera División
Real Madrid -
Eibar
Serie A
Lazio -
Cagliari
Ligue 1
Marseille -
PSG
Allsvenskan
Malmö -
AIK
Primera División
Real Sociedad -
Espanyol
Primera División
La Coruna -
Girona
Copa del Rey
Saragossa -
Valencia
Serie A
Inter -
Sampdoria
League Cup
Arsenal -
Norwich
League Cup
Leicester -
Leeds
League Cup
Swansea -
Man United
League Cup
Man City -
Wolves
Copa del Rey
Murcia -
Barcelona
Copa Libertadores
River Plate -
Lanus
Serie A
Atalanta -
Hellas Verona
First Division A
Genk -
Brügge
Serie A
Bologna -
Lazio
Serie A
Cagliari -
Benevento
Serie A
Chievo -
Milan
Serie A
Florenz -
FC Turin
Serie A
Genua -
Neapel
Serie A
Juventus -
SPAL
Serie A
AS Rom -
Crotone
Serie A
Sassuolo -
Udinese
Premiership
Aberdeen -
Celtic
League Cup
Chelsea -
Everton
League Cup
Tottenham -
West Ham
Coupe de la Ligue
Strasbourg -
Saint-Etienne
Copa del Rey
Elche -
Atletico Madrid
Copa Libertadores
Barcelona SC -
Gremio
Copa Sudamericana
Fluminense -
Flamengo
Copa del Rey
Fuenlabrada -
Real Madrid
Ligue 1
PSG -
Nice
Championship
Leeds -
Sheff Utd
A-League
Adelaide Udt – Melbourne City
Primera División
Alaves -
Valencia
Premier League
Man Utd -
Tottenham
Premiership
Hearts -
Rangers
1. HNL
Dinamo Zagreb -
Rijeka
Premier League
Arsenal v
Swansea
Premier League
Liverpool -
Huddersfield
Championship
Cardiff -
Millwall
Primera División
Sevilla -
Leganes
Ligue 1
Bordeaux -
Monaco
Premier League
Bournemouth -
Chelsea
Championship
Hull -
Nottingham
Ligue 1
Caen -
Troyes
Ligue 1
Dijon -
Nantes
Ligue 1
Guingamp -
Amiens
Ligue 1
Montpellier -
Rennes
Ligue 1
Strasbourg -
Angers
Premier League
Arsenal -
Swansea (DELAYED)
Primera División
Bilbao -
Barcelona
Primeira Liga
Boavista -
Porto
Premier League
Watford -
Stoke
Premier League
West Bromwich – Man City (DELAYED)
Premier League
Crystal Palace -
West Ham
CSL
Hebei -
Guangzhou Evergrande
J1 League
Kofu -
Kobe
Primera División
Getafe -
Real Sociedad
Eredivisie
Vitesse -
Eindhoven
Serie A
Benevento -
Lazio
Championship
Birmingham -
Aston Villa
Premier League
Zenit -
Lok Moskau
Premier League
Brighton -
Southampton
Ligue 1
Lyon -
Metz
Serie A
Crotone- Florenz
Serie A
Neapel -
Sassuolo
Serie A
Sampdoria -
Chievo
Serie A
SPAL -
Genua
Serie A
Udinese -
Atalanta
Primera División
Girona -
Real Madrid
Ligue 1
Toulouse -
Saint-Etienne
Premier League
Leicester -
Everton
Primera División
Eibar -
Levante
Primera División
Malaga -
Celta Vigo
Ligue 1
Lille -
Marseille
Superliga
Boca Juniors -
Belgrano

Bastian Schweinsteiger ist wieder ein Fixpunkt im Spiel des FC Bayern. Der Vize-Kapitän scheint seine Verletzungsprobleme endgültig überwunden zu haben. Mit ihm verändert Trainer Pep Guardiola auch die Statik seines Spiels. Die öffentliche Kritik ist verstummt.

Die Ausgangslage ist klar: Ein Sieg in Berlin und der FC Bayern kann seine 24. deutsche Meisterschaft feiern. Für Bastian Schweinsteiger heißt das in den Tagen bis Dienstag Mehrarbeit. Der Vize-Kapitän ist bei den Münchnern für die Partyplanung zuständig.

Bereits am Montagabend hatte Schweinsteiger im Münchner Norden zu einer Kostümparty eingeladen, auf der sich illustre Sportkollegen wie Usain Bolt und Felix Neureuther tummelten. Auch in Berlin dürfte sich Schweinsteiger nach sechs Triumphen im DFB-Pokal in Sachen Clubs bestens auskennen.

Immer wieder in der Kritik

Die gute Laune ist zurückgekehrt bei Bastian Schweinsteiger, nachdem er zwischen November 2013 und Februar 2014 verletzungsbedingt nicht spielen konnte und die Mannschaft auch in seiner Abwesenheit brillierte.

Es ist ja nicht so, dass Schweinsteiger einen Untouchable-Status genießt wie Philipp Lahm und seine Qualität nie in Frage gestellt wird. Zu Schweinsteigers Karriere gehört vielmehr, dass er polarisiert und in der Öffentlichkeit schnell als verzichtbar erklärt wird.

Auch in dieser Saison hat Schweinsteiger diese Diskussion schon wieder über sich ergehen lassen müssen. Er tut das mit großer Gelassenheit und Zurückhaltung, eine öffentliche Rechtfertigung seiner Person hält er auch für nicht nötig.

Für Bayern unverzichtbar

Der uneingeschränkten Rückendeckung im Verein kann er sich sicher sein. Sportvorstand Matthias Sammer hat die Debatten um Schweinsteigers Qualitäten und seine Rolle im System von Trainer Pep Guardiola Ende des letzten Jahres als "abwertend, respektlos und niederträchtig" bezeichnet.

Auch Guardiola hat seit seiner Ankunft noch keine Gelegenheit ausgelassen, um auf die Bedeutung Schweinsteigers für das Bayern-Spiel und für den ganzen Klub hinzuweisen. "Als Mensch, Persönlichkeit und Spieler unverzichtbar" sei Schweinsteiger, sagte Sammer.

Fixpunkt im Bayern-Spiel

Die vergangenen drei Spiele gegen Mainz, Leverkusen und Arsenal haben gezeigt, dass Schweinsteiger seine Verletzungsprobleme am Sprunggelenk und am Knie überwunden und sich wieder zu einem Fixpunkt im Mittelfeld der Bayern entwickelt hat.

In Mainz hatte er mit 132 Ballkontakten die meisten auf dem Platz, er warf sich in Zweikämpfe und er lenkte das Angriffsspiel, als die Bayern in der zweiten Halbzeit Kontrolle über die Partie gewannen. Der Führungstreffer war die persönliche Belohnung für Schweinsteigers Einsatz und die Geduld der ganzen Mannschaft.

Aufgabenteilung mit Thiago und Kroos

"Er wirkt physisch sehr stabil. Die letzten Prozente der Fitness kommen mit Training und Spielen. Ich kenne ihn jetzt 20 Monate, sein ganzer Bewegungsablauf wird immer besser", sagte Sammer schon nach dem Sieg über Leverkusen, als Schweinsteiger einen Freistoß versenkte.

Schweinsteiger kommt passend zu den wichtigen Spielen, die in den kommenden Wochen anstehen, immer besser in Form. Egal, ob er auf der Sechs oder auf der Halbposition eingesetzt wird. Schweinsteiger prägt das Spiel der Bayern, auch wenn er sich den Posten des Taktgebers mehr mit Thiago oder Toni Kroos teilen muss, als noch zur Ära Jupp Heynckes.

Schweinsteiger ist neben Lahm und Manuel Neuer der Leader im Team, der die Feingeister an seiner Seite zu mehr Ernsthaftigkeit und Zielstrebigkeit anweist, falls diese im lockerleichten Kombinationsspiel verloren zu gehen droht.

Auch Schweinsteiger kann sich nicht sicher sein, dass er in allen wichtigen Spielen in der Champions League auf dem Platz stehen wird, dafür sind Guardiolas Überlegungen zu sehr von den speziellen Anforderungen des Gegners abhängig. Klar ist aber, dass er Schweinsteigers Fähigkeiten im spielerischen, im körperlichen und im mannschaftsinternen Bereich sehr schätzt.

Lahm im Zentrum verzichtbar

Ist Schweinsteiger fit, scheint auch Lahm im Zentrum wieder verzichtbar. Der Kapitän hat in bedeutenden Champions-League-Spielen gegen Arsenal zweimal anstelle von Rafinha als Rechtsverteidiger gespielt.

Seit Schweinsteiger fit ist, ist Lahm nicht mehr zwingend als Instanz im Zentrum gefragt, diesen Part erledigt jetzt Schweinsteiger. Diese Änderung in der Statik des Spiels bleibt aber ohne negative Auswirkungen auf das perfekt harmonierende Gebilde des FC Bayern.

Schließlich hat Guardiola noch jede Menge hochwertiger Mittelfeldspieler im Kader wie Thiago, Kroos und Mario Götze. Die Zukunft von Lahm liegt also wieder auf der Position des Rechtsverteidigers.

Im Rhythmus bleiben

Zu den großen Herausforderungen eines Bayern-Trainers gehört, den herausragend besetzen Kader in Zeiten zu managen, in denen alle fit sind. Guardiola kann die letzten Spiele dank des riesigen Vorsprungs in der Bundesliga auch dazu nutzen, allen Spielern im Kader Einsatzzeit zu verschaffen.

Wichtig dabei sei, sagte Schweinsteiger dabei im Stile seines Sportvorstandes, dass "wir unseren Rhythmus hochhalten". Dann könnte Schweinsteiger auch in dieser Saison noch die eine oder andere Feier mehr zu organisieren haben.

Mainz - Bayern: Daten zum Spiel

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung