Samstag, 25.01.2014
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Bundesliga - 18. Spieltag

Trotz Doppel-Führung: Bayer verliert

Bayer Leverkusen hat eine böse Überraschung erlebt und dem abstiegsbedrohten SC Freiburg einen perfekten Start in die Rückrunde beschert. Der Bayern-Jäger Nummer eins unterlag im Breisgau mit 2:3 (2:1) und vermasselte seinem Toptorschützen Stefan Kießling damit den 30. Geburtstag. Für den Tabellenzweiten aus Leverkusen war es die dritte Pleite in der Bundesliga in Folge.

Ungewohnt unorganisiert: Gegen Freiburg lieferte Bayer eine katastrophale Defensiv-Leistung
© Getty
Ungewohnt unorganisiert: Gegen Freiburg lieferte Bayer eine katastrophale Defensiv-Leistung

Vor 23.000 Zuschauern besiegelten Admir Mehmedi (27.), Jonathan Schmid (53.) und Felix Klaus (90.) den erst zweiten Saison-Heimsieg der Freiburger, die im Kampf um den Klassenerhalt gleich zu Beginn der zweiten Halbserie ein Ausrufezeichen setzten. Die Gäste hatten durch Treffer von Lars Bender (4.) und Kapitän Simon Rolfes (36.) mit 2:1 geführt. Zuletzt hatte Freiburg vor zehn Jahren zu Hause gegen Leverkusen gewonnen.

Während Leverkusen trotz zuletzt drei Punktspielen in Serie ohne Sieg Bayern-Jäger Nummer eins bleibt, konnten sich die Freiburger zumindest über einen Teilerfolg freuen. Allerdings wartet der Sport-Club zu Hause seit nunmehr zehn Jahren auf einen Erfolg gegen die Werkself.

Bayer zuerst überlegen

Die Leverkusener, die die zweitbeste Hinrunde ihrer Vereinsgeschichte gespielt hatten (37 Punkte), wurden ihrer Favoritenrolle besonders zu Beginn gerecht. Das Team von Trainer Sami Hyypiä kombinierte gefällig und war den Freiburgern zunächst hochüberlegen.

In die Karten spielte dem Tabellenzweiten der frühe Führungstreffer. Bender ließ mit einem Flachschuss aus 20 Metern SC-Keeper Oliver Baumann keine Chance.


Allerdings versäumten es die Gäste in der Folge, ihren Vorsprung auszubauen. Emre Can traf nur das Lattenkreuz des Freiburger Gehäuses (9.).

Mehmedi sehenswert zum Ausgleich

Die Breisgauer, bei denen der am Freitag verpflichtete Stürmer Philipp Zulechner (SV Grödig) noch nicht im Kader stand, fanden Mitte der ersten Hälfte über den Kampf ins Spiel. Und sie wurden belohnt: Dem überragenden Mehmedi (sechstes Saisontor) gelang mit einem Schlenzer aus 18 Meter der zu diesem Zeitpunkt glückliche Ausgleich.

Doch nur knapp zehn Minuten später stellten die Rheinländer die alten Kräfteverhältnisse wieder her, als der starke Rolfes zur erneuten Führung einköpfte. Vorausgegangen war allerdings ein umstrittener Eckball von Gonzalo Castro.

Den Gästen war im ersten Abschnitt kaum anzumerken, dass sie auf die verletzten Sidney Sam und Robbie Kruse sowie die gesperrten Defensivspezialisten Philipp Wollscheid und Emir Spahic verzichten mussten. Dafür rückten Stefan Reinartz und Sebastian Boenisch in die Abwehrkette.

Leno patzt

Nach dem Wechsel kam Freiburg in einer an Höhepunkten reichen Partie besser aus den Startlöchern. Beim neuerlichen Ausgleich der Hausherren machte Bayer-Keeper Bernd Leno allerdings keine gute Figur, als er einen Freistoß von Schmid aus halblinker Position passieren lassen musste.

Ausgerechnet Kießling hätte sich ein Geburtstagsgeschenk machen können, doch der Stürmer scheiterte freistehend an Baumann (62.) und wurde kurz darauf ausgewechselt. Die Breisgauer drängten in der Schlussphase auf den Sieg.

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