Bundesliga - 30. Spieltag

Frankfurts letztes Aufgebot schlägt Schalke

Von Stefan Rommel / Fabian Herbers
Samstag, 20.04.2013 | 17:28 Uhr
Die spektakulärste von unzähligen Paraden: Oka Nikolov periert Michel Bastos' Handelfmeter
© Getty
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Eintracht Frankfurt hat das "Endspiel" um die Champions League gegen den FC Schalke 04 gewonnen. Die Eintracht siegte gegen den unmittelbaren Kontrahenten mit 1:0 (1:0).

Der Schiedsrichter: Günter Perl wählte von Beginn an eine sehr kleinliche Linie. Den Elfmeter musste er geben, auch wenn Aigner wohl nicht absichtlich mit dem Arm zum Ball ging. Den Freistoß, der zum 1:0 führte, pfeift so nicht jeder. Pukkis Tor abzuerkennen, war dagegen die falsche Entscheidung. Der Ball hatte vor Bastos' Zuspiel die Torauslinie nicht überschritten. Auch bei den persönlichen Strafen hart, aber konsequent.

Die Trainer:

Armin Veh musste gezwungenermaßen ein hohes Risiko bei der Aufstellung gehen und brachte den erst 17-jährigen Stendera als Meier-Ersatz auf der Zehnerposition. Wechselte im Laufe der Partie nur positionsbezogen, auch in der Drangphase der Gäste. Warf erst in den letzten Minuten mit Lanig noch einen kopfballstarken Spieler ins Rennen.

Jens Keller reagierte auf die Probleme seiner Mannschaft und korrigierte nach und nach am Personal. Pukki als agilere Spitze und Jones mit seiner Zweikampfhärte und auch spielerischen Mitteln waren sofort hilfreich. Stellte Höger nach Jones' Einwechslung noch klarer auf die rechte Seite.

Das fiel auf:

  • Schalke hatte starke erste zehn Minuten - dann aber gehörte die erste Halbzeit bis zum Pausenpfiff komplett der Eintracht. Die rehabilitierte sich für die schwache Leistung von Augsburg vor Wochenfrist mit Kampfgeist, Leidenschaft und teilweise schönen Kombinationen.
  • Das Spiel der ersten 45 Minuten hatten phasenweise etwas von einer Verlängerung in einem K.o.-Spiel: Beide Mannschaften agierten ohne defensive Absicherung, ein paar Mal ergaben sich binnen Sekunden Chancen auf beiden Seiten.
  • Schalke hatte mit den flüssigen Kombinationen der Gastgeber und mit Inui, der sich überall auf dem Feld herumtrieb, erhebliche Probleme. Ganz besonders und für Schalke sehr verwunderlich aber: Bei den Defensiv-Standards brannte es jedes Mal lichterloh. Das lag nicht nur an der guten Ausführung des jungen Stendera. Vor allen Dingen fehlte es an der nötigen Zuordnung und Konzentration - nicht nur beim 1:0, als gleich drei Spieler am ersten Pfosten unterm Ball durchsprangen.
  • Die Gäste zeigten im zweiten Durchgang mehr Aggressivität. Nach ein paar guten Chancen bis Mitte der zweiten Hälfte ebbte der Druck aber immer mehr ab. In der Schlussphase kam von Schalke nach vorne fast gar nichts mehr.
  • Damit wurde Schalke dieses Mal für eine eher durchschnittliche Leistung auch bestraft - nachdem sich die Mannschaft in den letzten Spielen trotz überschaubarer Vorstellungen doch immer wieder zu Punktgewinnen mogeln konnte. Frankfurt dagegen hat eine Stunde lang im Stil der Vorrunde gespielt und sich nach schwächeren Wochen mit dem quasi letzten Aufgebot eindrucksvoll zurückgemeldet.

Eintracht Frankfurt - Schalke: Daten zum Spiel

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