Bundesliga - 29. Spieltag

Bayer 04: Das Erreichte selbst zerstört

Von SPOX
Samstag, 13.04.2013 | 22:50 Uhr
Bediente Gesichter bei Bayer Leverkusen nach dem unnötigen 2:2 auf Schalke
© Getty
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Für Bayer Leverkusen war die direkte Qualifikation für die Champions League schon zum Greifen nah - doch wieder einmal ließ die Werkself in dieser Saison wichtige Punkte fahrlässig liegen. Schalke dagegen hält die Hoffnung auf die Königsklasse trotz widrigster Umstände am Leben.

Nachbetrachtung:

Das Hinspiel bedeutete einen Wendepunkt in der Schalker Saison. Bis dahin lief alles glatt, Königsblau schien zeitweise sogar wie der einzige "echte" Bayern-Verfolger. In Leverkusen ging dann aber nicht nur das Spiel mit 0:2 verloren, sondern auch die Beziehung zu Cheftrainer Huub Stevens erlitt nicht mehr zu kittende Risse. Stevens musste später kurz vor Weihnachten gehen.

Sein Nachfolger Jens Keller hat mit der Mannschaft nach anfänglich großen Problemen mittlerweile die Kurve gekriegt. Der Rückstand auf Bayer Leverkusen und damit Platz drei in der Tabelle hat schon einmal elf Punkte betragen. Vor der Partie am Samstag waren es nur noch vier.

Als 70 Minuten gespielt waren, durfte sich Schalker innerlich erneut von der direkten Qualifikation für die Champions League verabschieden. Zwischenzeitlich waren es da nach Leverkusens 2:0-Führung wieder sieben Zähler Rückstand - wohl zu viel bei nur noch fünf ausstehenden Partien. Aber es gehört wohl zur Schalker Folklore in dieser Saison, immer dann wieder aufzustehen, wenn vermeintlich alles schon zu spät ist.

Das 2:2 gegen die Werkself jedenfalls lässt Schalke weiter vom ganz großen Renommee und den damit verbundenen Einnahmen träumen. Dabei hatten die Gastgeber jede Menge Verletzungspech zu verkraften und waren Dreiviertel des Spiels die schwächere Mannschaft. Und sehr wahrscheinlich wäre gegen eine andere Mannschaft als Bayer Leverkusen auch nicht mehr viel passiert. Aber Bayer wäre in dieser Saison nicht Bayer, würden sich die Gäste ihre Errungenschaften auf nonchalante Weise nicht immer und immer wieder selbst zerstören.

Unter der Woche konnten beide Mannschaften sich nochmals mit Nachdruck davon überzeugen, wie schön die Teilnahme an der Königsklasse sein kann. Dass Schalke auf Grund der gegebenen Umstände nicht mit voller Kraft feuern konnte, ist die eine Sache. Dass Leverkusen aber eine Partie entgleiten kann, die die Werkself über eine Stunde lang diktiert hatte, ist schwer zu begreifen.

Wenn Andre Schürrle danach von "sehr unglücklichen letzten 20 Minuten" spricht, muss man sich über die Wahrnehmung des Nationalspielers wundern. Bayer stellte den Spielbetrieb beinahe ein und vertraute auf die Führung und das vermeintlich sichere Gefühl der Überlegenheit.

Dabei sollten die Leverkusener in der Hinsicht längst gebrandmarkt sein. Alleine in der Rückrunde wurden drei Spiele gegen starke Gegner einfach so aus der Hand gegeben: Beim 3:3 in Gladbach, beim 2:3 gegen Dortmund und beim 1:2 gegen die Bayern.

Aber so bleibt für Bayer ein Remis, das sich wie eine bittere Niederlage anfühlen muss. Nicht nur, dass man den schärfsten Verfolger nicht entscheidend abschütteln konnte - mit Dortmund ist der Zweitplatzierte definitiv enteilt und von hinten drängelt nun auch noch der freche SC Freiburg nach.

Schalke - Leverkusen: Daten zum Spiel

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