Bundesliga - 20. Spieltag

3:0 in Mainz: Bayern bleiben unaufhaltsam

Von Stefan Rommel / Liane Killmann
Samstag, 02.02.2013 | 17:20 Uhr
Mario Mandzukic (3.v.l.) machte mit seinem schnellen Doppelpack nach der Pause alles klar
© Getty
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Der FC Bayern München marschiert weiter unbeirrt dem Titel entgegen. Die Münchener siegten am 20. Spieltag beim FSV Mainz 05 mit 3:0 (1:0) und feierten damit bereits den 16. Saisonsieg.

Der SPOX-Spielfilm:

Vor dem Anpfiff: Mainz nach Wochen mal wieder mit Bald-Bayer Kirchhoff in der Innenverteidigung. Den Ausfall von Szalai (Gelb-Sperre) fängt Thomas Tuchel mit den zwei nominellen Angreifern Parker und Müller auf und setzt auf ein 4-1-3-2. Zabavnik (links hinten) und Soto (linkes Mittelfeld) rücken ins Team.

Die Bayern wie zu erwarten in der erfolgreichen Startformation aus dem VfB-Spiel - also auch wieder ohne Robben und Gomez.

Übrigens das dritte Mal, dass Jupp Heynckes dieselbe Formation aufs Feld schickt - das gab's zuletzt in der Saison 2010/11.

36.: Alaba wird auf rechts schulmäßig ausgespielt, Müller mit dem Direktpass auf Parker, aber der trifft die Kugel aber aus acht Metern nicht richtig.

40.: Kroos' Ecke findet Martinez, aber Wetklo entschärft den Kopfball aufs rechte Eck.

41., 0:1, Müller: Kroos spielt den brillanten Direktpass durch die Mitte auf Müller, der super einläuft und den Ball mit Tempo mitnimmt. Zabavnik kommt nicht hinterher, Müller umkurvt mit großer Leichtigkeit den herausstürmenden Wetklo und schiebt von rechts ins leere Tor.

50., 0:2, Mandzukic: Ribery schickt Alaba auf den linken Flügel, ein Doppelpass mit Kroos hinterher und dann kommt Alabas punktgenauer Hereingabe auf den Kroaten, der direkt einschiebt.

57., 0:3, Mandzukic: Nächster überragender Angriff: Ribery auf Müller, der für Lahm durchsteckt. Butterweiche Flanke an den zweiten Pfosten. Mandzukic im Rückwärtslaufen, bringt den schwierigen Ball aber trotzdem aus vier Metern per Kopf über die Linie.

Fazit: Verdienter Sieg der Bayern, die nach anfänglichen Problemen immer dominanter wurden und den Gegner bei den Treffern überragend ausspielten. Allerdings fiel der Sieg zu hoch aus.

Der Star des Spiels: Mario Mandzukic war wieder einmal eiskalt: Die ersten beiden Torschüsse landeten im Netz. Leitete das 0:1 mit einem gewonnenen Kopfballduell gegen Noveski ein. Der Kroate will nicht mehr über seine Situation im Zweikampf mit Mario Gomez reden, er lässt vielmehr weiter Tore sprechen. Mittlerweile fünf in drei Spielen in der Rückrunde. In der Form kaum zu verdrängen.

Der Flop des Spiels: Elkin Soto hatte sich seine Rückkehr sicher auch etwas anders vorgestellt. Der Kolumbianer engte die Kreise von Müller und Kroos mit zunehmender Spieldauer immer weniger ein, hatte bis zu seiner Auswechslung nach 62 Minuten lediglich 18 Ballkontakte.

Der Schiedsrichter: Michael Weiner hatte die faire Partie jederzeit gut im Griff. Bei den persönlichen Strafen etwas zu hart, ließ Zabavnik nach einem überflüssigen Einsteigen gegen Müller in der ersten Halbzeit trotz vorheriger Verwarnung im Spiel.

Die Trainer:

Thomas Tuchel gab seiner Mannschaft einen guten Plan mit auf den Weg. Als dieser aber mit Mandzukic' spätestens nach Doppelschlag nicht mehr zu gebrauchen und das Spiel gelaufen war, gab er Niki Zimling noch eine halbe Stunde Spielzeit.

Jupp Heynckes ließ ähnlich wie Tuchel seine Edelreservisten noch ran. Robben, Gomez und Gustavo durften noch ein paar Minuten mitlaufen. So richtig darüber gefreut hat sich insbesondere Robben aber nicht: Der Niederländer verschwand nach dem Spiel wort- und grußlos in die Kabine.

Das fiel auf:

 

  • Mainz war wie erwartet sehr gut auf das Spiel der Bayern eingestellt. Den Spielaufbau der Gäste unterbanden die Mainzer immer wieder durch geschicktes und schnelles Anlaufen der Doppel-Sechs, womit die Bayern immer wieder genötigt wurden, den Weg über die Außenverteidiger zu gehen oder einen langen Ball zu spielen.
  • Mainz agierte dabei aggressiv nach vorne und wich nicht, wie viele andere Gegner der Bayern, zurück und wartete dort auf den Gegner. Drei, vier Mainzer kreisten den Ballführenden von allen Seiten ein, das Pressing begann schon tief in der Münchener Hälfte. Das große Aber: In der Umschaltbewegung fehlte Szalai als Anspielstation enorm. Die zwar wendigeren, aber nicht so robusten Müller und Parker hatten nicht die Durchschlagskraft und konnten die Bälle nicht so gut behaupten wie der Ungar.
  • Die Bayern kamen damit eine halbe Stunde lang nicht wirklich zurecht, erst als Kroos besser ins Spiel eingebunden wurde, wurde es besser. Die Bayern justierten ihr Direktspiel und kamen so über die Seiten gefährlich vors Tor.
  • Beängstigend, wie ruhig und abgeklärt die Bayern auch mit einem sehr unbequemen Gegner umgehen: Die Münchener werden nicht unruhig oder überdrehen, sondern arbeiten beständig an den Schwachstellen und finden einfache, aber wirkungsvolle Lösungen. Ganz ohne Systemumstellung oder personelle Wechsel.

 

Mainz - Bayern: Daten zum Spiel

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