Van Nistelrooy: Ein Tor zum Abschied?

SID
Sonntag, 16.01.2011 | 11:57 Uhr
Ruud van Nistelrooy (u.) erzielte sein 6. Saisontor gegen Schalke 04
© Getty
Advertisement
NFL
Sa21.01.
US-Kommentar gesucht? DAZN lässt dir die Wahl!
Ligue 1
Bordeaux -
Caen
Ligue 1
Marseille -
Straßburg
Ligue 1
Monaco -
Nizza
Club Friendlies
FC St. Pauli -
VfL Bochum 1848
Ligue 1
Amiens -
Montpellier
Ligue 1
Angers -
Troyes
Ligue 1
Guingamp -
Lyon
Ligue 1
Lille -
Rennes
Ligue 1
Metz -
St. Etienne
Ligue 1
Toulouse -
Nantes
Copa del Rey
DAZN-Konferenz: Copa del Rey
Copa del Rey
Atletico Madrid -
FC Sevilla
Copa del Rey
Valencia -
Alaves
Ligue 1
PSG -
Dijon
Copa del Rey
Espanyol -
FC Barcelona
Indian Super League
Mumbai City -
Bengaluru
Copa del Rey
Leganes -
Real Madrid
Primeira Liga
Setubal -
Sporting
Ligue 1
Caen -
Marseille
Championship
Derby County -
Bristol City
Primera División
Getafe -
Bilbao
Primeira Liga
FC Porto -
Tondela
Primera División
Espanyol -
FC Sevilla
Premier League
Brighton -
Chelsea
Championship
Aston Villa -
Barnsley
Primera División
Atletico Madrid -
Girona
Ligue 1
Nantes -
Bordeaux
Premier League
Man City -
Newcastle
Primera División
Villarreal -
Levante
Championship
Sheffield Wed -
Cardiff
Ligue 1
Amiens -
Guingamp
Ligue 1
Montpellier -
Toulouse
Ligue 1
Rennes -
Angers
Ligue 1
Straßburg -
Dijon
Ligue 1
Troyes -
Lille
Premier League
Arsenal -
Crystal Palace (DELAYED)
Primera División
Las Palmas -
Valencia
Premier League
West Ham -
Bournemouth (DELAYED)
Premier League
Burnley -
Man United (DELAYED)
Premier League
Stoke -
Huddersfield (DELAYED)
Premier League
Leicester -
Watford (DELAYED)
Premier League
Everton -
West Bromwich (DELAYED)
A-League
Melbourne City -
Adelaide Utd
Primera División
Alaves -
Leganes
Serie A
Atalanta -
Neapel
Eredivisie
Ajax -
Feyenoord
Ligue 1
Nizza -
St. Etienne
Serie A
Bologna -
Benevento
Serie A
Lazio -
Chievo Verona
Serie A
Hellas Verona -
Crotone
Serie A
Sampdoria -
Florenz
Serie A
Udinese -
SPAL
Serie A
Sassuolo -
FC Turin
Primera División
Real Madrid -
La Coruna
Eredivisie
Heracles -
PSV
Ligue 1
Monaco -
Metz
Premier League
Southampton -
Tottenham
First Division A
Genk -
Anderlecht
Serie A
Cagliari -
AC Mailand
Primera División
Real Sociedad -
Celta Vigo
Primera División
Real Betis -
FC Barcelona
Serie A
Inter Mailand -
AS Rom
Ligue 1
Lyon -
PSG
Serie A
Juventus -
CFC Genua
Premier League
Swansea -
Liverpool
Primera División
Eibar -
Malaga
Coupe de France
Nantes -
Auxerre
League Cup
Bristol City -
Man City
Premiership
Partick Thistle -
Celtic
Coupe de France
Epinal -
Marseille
Copa del Rey
FC Sevilla -
Atletico Madrid
Coupe de France
PSG -
Guingamp
Serie A
Lazio -
Udinese
Copa del Rey
Alaves -
Valencia
Serie A
Sampdoria -
AS Rom
League Cup
Arsenal -
Chelsea
Coupe de France
Monaco -
Lyon
Copa del Rey
Real Madrid -
Leganes
Indian Super League
Kalkutta -
Chennai
First Division A
Brügge – Oostende
Coupe de France
Straßburg -
Lille
Copa del Rey
FC Barcelona -
Espanyol
A-League
Melbourne Victory -
FC Sydney
Ligue 1
Dijon -
Rennes
Primera División
Bilbao -
Eibar
Primera División
La Coruna -
Levante
Championship
Bristol City -
QPR
Primera División
Valencia -
Real Madrid
Ligue 1
PSG -
Montpellier
Serie A
Sassuolo -
Atalanta
Primera División
Malaga -
Girona
Ligue 1
Angers -
Amiens
Ligue 1
Guingamp -
Nantes
Ligue 1
Metz -
Nizza
Ligue 1
Saint-Etienne -
Caen
Ligue 1
Toulouse -
Troyes
Primera División
Villarreal -
Real Sociedad
Primera División
Leganes -
Espanyol
Eredivisie
Utrecht -
Ajax
Eredivisie
Feyenoord -
Den Haag
Premiership
Ross County -
Rangers
Primera División
Atletico Madrid -
Las Palmas
First Division A
Lüttich – Anderlecht
Primera División
FC Sevilla -
Getafe
Primera División
FC Barcelona -
Alaves
Ligue 1
Marseille -
Monaco
Primera División
Celta Vigo -
Real Betis

Ruud van Nistelrooy hat den Hamburger SV wieder auf Europapokalkurs gebracht - und verabschiedet sich wohl wieder zu Real Madrid. Nach dem 1:0 bei Schalke 04 suchte der Niederländer nach den passenden Abschiedsworten.

Erst brachte er den Hamburger SV wieder auf Europapokalkurs, dann suchte Ruud van Nistelrooy nach den passenden Abschiedsworten.

"Eigentlich kann ich die Jungs nicht im Stich lassen. Aber es ist nicht irgendein Verein, es ist Real Madrid. Das ist der einzige Klub, der in meinem Kopf etwas ändern kann", sagte der Niederländer nach dem 1:0 (0:0) beim Vizemeister Schalke 04.

"Dieser Verein löst etwas in mir aus"

Mit einem kuriosen Tor, halb mit dem Arm, halb mit der Schulter erzielt, hatte der 34-Jährige noch einmal seinen Wert für den HSV demonstriert - und gezeigt, warum ihn der spanische Rekordmeister unbedingt zurückholen will. "Es ist klar, was ich spüre", sagte der Stürmerstar, der fast genau vor einem Jahr zum HSV gewechselt war, und machte seinem Ex-Klub eine Liebeserklärung: "Dieser Verein löst etwas in mir aus."

Real erwidert die Liebe. "Wenn es letztendlich Ruud wird, wäre ich sehr glücklich", sagte Startrainer Jose Mourinho am Samstag: "Wir waren zeitgleich in England, ich kenne ihn als Spieler und als Menschen."

Die Königlichen haben van Nistelrooy als kurzfristigen Ersatz für den verletzten Gonzalo Higuain vorgesehen - seine 46 Tore in 68 Spielen für Real sind die beste Empfehlung.

Während der Stürmer selbst seine Entscheidung für Madrid wohl schon getroffen hat, sperrt sich der HSV noch gegen den Wechsel. "Das wäre ein herber Verlust, den wir uns im Prinzip nicht leisten können", sagte Trainer Armin Veh und appellierte an den angeschlagenen Vorstandschef Bernd Hoffmann.

"Bei aller Liebe und allem Respekt vor Ruuds Gefühlen, die ich nachvollziehen kann, kann der Präsident ihn nicht einfach so gehen lassen."

Van Nistelrooy nicht zu kompensieren

Vehs Hoffnung: Hoffmann, der nach der Wahl dreier seiner Kritiker in den Aufsichtsrat enorm unter Druck geraten ist, kann sich nicht erlauben, den Publikumsliebling ziehen zu lassen. Sollte van Nistelrooy dennoch nach Madrid zurückkehren, hätte Veh trotz des gelungenen Rückrundenstarts ein großes Problem: Er hätte praktisch keinen Sturm mehr, denn Mladen Petric und Paolo Guerrero sind derzeit verletzt. "Das könnten wir nicht kompensieren. In der Kürze der Zeit würden wir keinen finden", sagte der HSV-Coach.

Rein sportlich hätte Veh eigentlich allen Grund, optimistisch in die Zukunft zu blicken. Dank des sechsten Saisontores van Nistelrooys (53.) rückte der HSV bis auf drei Punkte an den Tabellenfünften Bayern München heran, bis zu einem Champions-League-Platz sind es auch nur noch sechs Zähler. Und endlich funktionierte auch die Defensive. Lediglich eine einzige klare Torchance durch Lukas Schmitz (88.) ließ die HSV-Abwehr zu. "Wir haben sehr kompakt gestanden, was wir in der Hinrunde nicht hinbekommen haben", sagte Veh: "Wir haben jetzt auch mehr Qualität auf dem Platz."

Doch nicht nur der drohende Weggang van Nistelrooys bereitet dem Trainer Sorgen, auch die Unruhe um Hoffmann und Gerüchte um eine Verpflichtung von Matthias Sammer als Sportdirektor erschweren ihm die Arbeit. "Ich bin es mittlerweile gewohnt, es ist hier anscheinend normal so", sagte Veh: "Wenn ich mich davon beeinflussen lassen würde, hätten wir das Chaos."

Schalke ergibt sich kampflos

Größere sportliche Sorgen hat dagegen Schalke-Trainer Felix Magath. Die Aufholjagd Richtung Europapokalplätze ist nach zuvor vier Bundesliga-Heimsiegen mit 12:0 Toren gestoppt. Vom Selbstbewusstsein der letzten Hinrundenspiele war nichts übrig geblieben. Nach dem 0:1, dem ersten Pflichtspiel-Gegentor zu Hause nach 527 Minuten, leistete Schalke praktisch keine Gegenwehr mehr. "Im Grunde haben wir uns kampflos ergeben", sagte Magath.

Die Starstürmer Raul und Klaas-Jan Huntelaar hingen völlig in der Luft, das Mittelfeld produzierte nach starkem Beginn wenig Konstruktives, die Außenverteidiger stolperten von einem Fehler zum nächsten. Einiges erinnerte an den katastrophalen Saisonstart im Sommer, als die Königsblauen mit vier Niederlagen Vereinsgeschichte schrieben. "Wir dürfen nun nicht den Fehler machen, den Kopf in den Sand zu stecken wie zu Beginn der Hinrunde", mahnte Verteidiger Benedikt Höwedes.

Schalke - Hamburg: Daten zum Spiel

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung