Sonntag, 07.11.2010

Bundesliga - 11. Spieltag

Van Gaal: "Enttäuscht und böse"

Bayern Münchens Aufholjagd erfuhr bei Borussia Mönchengladbach einen herben Dämpfer - weil die Münchener weiterhin von einer mysteriösen Krankheit befallen sind. Die Spieler erlebten Trainer Louis van Gaal danach so laut wie lange nicht mehr. Die Symptome sind bekannt, eine Lösung hat beim Rekordmeister aber noch niemand gefunden.

Louis van Gaal macht mit dem FC Bayern eine schwierige Phase durch
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Louis van Gaal macht mit dem FC Bayern eine schwierige Phase durch

Am Ende ist es für den FC Bayern ja eigentlich immer so, dass es etwas zu feiern gibt. Dieses eine Mal in Mönchengladbach lag der Fall aber ein bisschen anders, was Mario Gomez - sehr enttäuscht - ein bisschen drastisch formulierte: "Am Ende ist es zum Kotzen!"

Großspurig hatten die Bayern eine Aufholjagd bis zur Winterpause angekündigt, das selbstbewusste Gehabe in den letzten Wochen auch mit den entsprechenden Ergebnissen unterfüttert und die Konkurrenz zumindest heimlich schon wieder vor den gierigen Bayern zittern lassen.

Sonderbare Krankheit

Keine andere Mannschaft in Deutschland versteht es so gut, auch in den schlechteren Phasen die Punkte zu holen, die vielleicht nur halb verdient sind, am Ende aber doch voll zählen und letztlich den gewissen Unterschied ausmachen.

Derzeit durchlaufen die Münchener aber eigentlich gar keine schlechte Phase mehr. Die Mannschaft wirkt in ihrer neuen Zusammenstellung im Großen und Ganzen gefestigt, weil sie sich auf ein System und eine Dominanz verlassen kann, die sie stützen.

Nur sind die Bayern in dieser Saison von einer sonderbaren Krankheit befallen, ähnlich des Sekundenschlafs. In vielen Spielen wurde schon sichtbar, dass es der Rekordmeister nicht fertig bringt, eine Partie über die kompletten 90 Minuten konzentriert zu absolvieren.

Van Gaal so laut wie nie

Eine Tatsache, die den Trainer in Gladbach derart auf die Palme brachte, dass er die Mannschaft nach der Partie in der Kabine lautstark zusammenfaltete. "So laut war es dieses Jahr noch nie", meinte Thomas Müller kleinlaut.

Dass sogar die in den Katakomben versammelte Journalistenschar van Gaals Anfall durch die Tür mitbekommen hatte, war dem Coach hinterher sichtlich unangenehm.

"Das ist nicht gut, aber dafür muss man Verständnis haben. Es darf einer Spitzenmannschaft nicht passieren, ein Spiel in zehn Minuten wegzugeben", so van Gaals Rechtfertigung.

Van Gaal: "Enttäuscht und böse"

"Ich war sehr enttäuscht und eigentlich auch ein bisschen böse auf meine Spieler, weil sie in der ersten Hälfte so überlegen waren und viele Chancen verpasst hatten", sagte der FCB-Trainer.

In der Halbzeitpause habe er dem Team sogar noch ein Kompliment gemacht und gesagt, dass er den FC Bayern in dieser Saison noch nie so gut gesehen habe.

"Ich sagte den Spielern aber auch noch: Seid nicht überrascht, wenn Gladbach ein bisschen aggressiver zurückkommt. Genau so ist es geschehen, und wenn du deinem Gegner, der Leidenschaft und Begeisterung an den Tag legt, nichts entgegenstellst, dann nützt dir auch die individuelle Qualität nichts", so van Gaal.

15 bis 20 Minuten...

Seine Mannschaft hatte dem Dominanz-Fußball zuletzt immer wieder längere Auszeiten gestattet, die die Gegner mal generös verstreichen ließen, oder aber - wie Mönchengladbach nun - eiskalt ausnutzten.

"Die 15 bis 20 Minuten nach der Pause sind uns so nicht das erste Mal passiert. Nur sind wir heute auch dafür bestraft worden. Da fehlt es ganz klar an der Konzentration", schimpfte Philipp Lahm und fand damit jede Menge Bestätigung. "Wegen der 15 bis 20 Minuten nach der Pause haben wir zwei Punkte hergeschenkt", sagte Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge.

Und Gomez erkannte vor seinem Resümee: "Wir dürfen dieses Spiel nie und nimmer unentschieden spielen, das ist katastrophal. Wir haben in der ersten Halbzeit überragenden Fußball gespielt. Dann kommen wir aus der Kabine und sagen uns, dass wir es nicht so machen wollen wie in Cluj, wo wir die ersten zehn Minuten verpennt haben. Und dann passiert genau das gleiche wieder."

Cluj, Wolfsburg, Lautern, Dortmund, Bremen

Das Beispiel Cluj musste als Vergleich oft herhalten. Genauso gut hätten es aber auch die Spiele gegen Wolfsburg, Kaiserslautern, Borussia Dortmund oder Werder Bremen im Pokal sein können, die den Bayern eine gewisse Schizophrenie in ihren Auftritten bescheinigten.

Die besten Bilder des 11. Spieltags
Stuttgart - Bremen 6:0: Den Bremern wurden beim VfB die Hosen ausgezogen: Hier testet zunächst Ciprian Marica (l.) das Material von Torsten Frings
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Stuttgart - Bremen 6:0: Den Bremern wurden beim VfB die Hosen ausgezogen: Hier testet zunächst Ciprian Marica (l.) das Material von Torsten Frings
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Die Schlüsselszene? Beim Stand von 1:0 für die Schwaben verschießt Torsten Frings einen Elfmeter. Sven Ulreich schnappt sich ohne große Mühe das Leder
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Die Schlüsselszene? Beim Stand von 1:0 für die Schwaben verschießt Torsten Frings einen Elfmeter. Sven Ulreich schnappt sich ohne große Mühe das Leder
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Zuvor streckte der herauseilende Sven Ulreich Aaron Hunt im Strafraum regelwidrig nieder. Das war dann ein bisschen zu viel Körperspiel vom VfB-Keeper
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Zuvor streckte der herauseilende Sven Ulreich Aaron Hunt im Strafraum regelwidrig nieder. Das war dann ein bisschen zu viel Körperspiel vom VfB-Keeper
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Am Ende gab es nur noch jubelnde Stuttgarter. Die Bremer brachen komplett in sich zusammen, Stuttgart mit dem völlig verdienten Kantersieg
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Am Ende gab es nur noch jubelnde Stuttgarter. Die Bremer brachen komplett in sich zusammen, Stuttgart mit dem völlig verdienten Kantersieg
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Leverkusen - Kaiserslautern 3:1: Die Hausherren brauchten lange um den Aufsteiger aus der Pfalz in den Griff zu bekommen. Hier streckt sich Rene Adler vergeblich: 0:1
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Leverkusen - Kaiserslautern 3:1: Die Hausherren brauchten lange um den Aufsteiger aus der Pfalz in den Griff zu bekommen. Hier streckt sich Rene Adler vergeblich: 0:1
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Das Spiel war hauptsächlich geprägt durch Zweikämpfe: Hier streiten der Leverkusener Sidney Sam (l.) und der Pfälzer Jan Moravek um das Spielgerät
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Das Spiel war hauptsächlich geprägt durch Zweikämpfe: Hier streiten der Leverkusener Sidney Sam (l.) und der Pfälzer Jan Moravek um das Spielgerät
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Sidney Sam (l.) erzielt den Ausgleich gegen Tobias Sippel. Es kristallisierte sich erst spät heraus, dass die Hausherren hier als Sieger vom Platz gehen werden
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Sidney Sam (l.) erzielt den Ausgleich gegen Tobias Sippel. Es kristallisierte sich erst spät heraus, dass die Hausherren hier als Sieger vom Platz gehen werden
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Simon Rolfes (l.) krempelte die Ärmel hoch und marschierte als Leverkusen-Kapitän vorneweg. In dieser Szene hat der Lauterer Jan Moravek das Nachsehen
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Simon Rolfes (l.) krempelte die Ärmel hoch und marschierte als Leverkusen-Kapitän vorneweg. In dieser Szene hat der Lauterer Jan Moravek das Nachsehen
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Hannover - Dortmund: 0:4: Lucas Barrios erzielte in der 72. Minute den zweiten Treffer für Dortmund. Der Jubellauf brachte ihn am Ende die Gelbe Karte ein
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Hannover - Dortmund: 0:4: Lucas Barrios erzielte in der 72. Minute den zweiten Treffer für Dortmund. Der Jubellauf brachte ihn am Ende die Gelbe Karte ein
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Der Tunesier Karim Haggui sah nach einer Tätlichkeit an Jakub Blaszczykowski die Rote Karte. Obendrauf gab es auch noch Elfmeter: Nuri Sahin versagte vom Punkt
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Der Tunesier Karim Haggui sah nach einer Tätlichkeit an Jakub Blaszczykowski die Rote Karte. Obendrauf gab es auch noch Elfmeter: Nuri Sahin versagte vom Punkt
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Im Anschluss an den Platzverweis gegen Karim Haggui gab es die obligatorische Rudelbildung. Nuri Sahin und der Schiri schlichten zwischen den Streithammeln
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Im Anschluss an den Platzverweis gegen Karim Haggui gab es die obligatorische Rudelbildung. Nuri Sahin und der Schiri schlichten zwischen den Streithammeln
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Das Schnäppchen hat wieder überzeugt. Der Billig-Transfer vor der Saison, Shinji Kagawa, zeigte zum wiederholten Male eine überragende Leistung
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Das Schnäppchen hat wieder überzeugt. Der Billig-Transfer vor der Saison, Shinji Kagawa, zeigte zum wiederholten Male eine überragende Leistung
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Gladbach - Bayern 3:3: Beim 1:0 durch Herrmann sah Bayern-Keeper Butt ganz schlecht aus
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Gladbach - Bayern 3:3: Beim 1:0 durch Herrmann sah Bayern-Keeper Butt ganz schlecht aus
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Bastian Schweinsteiger scheitert vom Elfmeterpunkt am Pfosten und verpasst das 3:1 für den FCB
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Bastian Schweinsteiger scheitert vom Elfmeterpunkt am Pfosten und verpasst das 3:1 für den FCB
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Der Torschütze zum 2:2-Ausgleich: Marco Reus (l.) im Zweikampf mit Danijel Pranjic
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Der Torschütze zum 2:2-Ausgleich: Marco Reus (l.) im Zweikampf mit Danijel Pranjic
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Jörg Butt, Daniel van Buyten und Martin Demichelis (v.l.) sind nach den Gegentoren fassungslos
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Jörg Butt, Daniel van Buyten und Martin Demichelis (v.l.) sind nach den Gegentoren fassungslos
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Hamburg - Hoffenheim 2:1: Sejad Salihovic (r.) erzielte gegen den HSV per Elfmeter sein viertes Saisontor
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Hamburg - Hoffenheim 2:1: Sejad Salihovic (r.) erzielte gegen den HSV per Elfmeter sein viertes Saisontor
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Lass dich drücken! Hoffenheimer Jubel nach dem 0:1 durch Sejad Salihovic
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Lass dich drücken! Hoffenheimer Jubel nach dem 0:1 durch Sejad Salihovic
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Hamburgs Paolo Guerrero hadert nach einer vergebenen Chance mit dem Schicksal
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Hamburgs Paolo Guerrero hadert nach einer vergebenen Chance mit dem Schicksal
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Hamburgs Mladen Petric verzweifelte zunächst, schoss dann aber den Siegtreffer
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Hamburgs Mladen Petric verzweifelte zunächst, schoss dann aber den Siegtreffer
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Frankfurt - Wolfsburg 3:1: Theofanis Gekas (M.) lässt sich nach seinem zehnten Saisontreffer von seinen Teamkollegen feiern
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Frankfurt - Wolfsburg 3:1: Theofanis Gekas (M.) lässt sich nach seinem zehnten Saisontreffer von seinen Teamkollegen feiern
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Freiburg - Mainz 1:0: Mainz' Mittelfeldchef Eugen Polanksi (M.) nimmt es gleich mit zwei Freiburgern auf
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Freiburg - Mainz 1:0: Mainz' Mittelfeldchef Eugen Polanksi (M.) nimmt es gleich mit zwei Freiburgern auf
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Mainz-Stürmer Sami Allagui (r.) segelt am Ball vorbei, Oliver Baumann ist mit einer Faust dran
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Mainz-Stürmer Sami Allagui (r.) segelt am Ball vorbei, Oliver Baumann ist mit einer Faust dran
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Freiburger und Mainzer lieferte sich eine umkämpfte Begegnung. Hier: Toprak (l.) gegen Zabavnik
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Freiburger und Mainzer lieferte sich eine umkämpfte Begegnung. Hier: Toprak (l.) gegen Zabavnik
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Nürnberg - Köln 3:1: Beim Club war einmal mehr auf Ilkay Gündogan Verlass. Der Deutsch-Türke traf zum 2:1
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Nürnberg - Köln 3:1: Beim Club war einmal mehr auf Ilkay Gündogan Verlass. Der Deutsch-Türke traf zum 2:1
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Bitte Abstand halten! Kölns Miso Brecko (r.) gegen Nürnbergs Mike Frantz
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Bitte Abstand halten! Kölns Miso Brecko (r.) gegen Nürnbergs Mike Frantz
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Die einen feiern, die anderen trauen: Lukas Podolski will nicht hinschauen wie Nürnberg jubelt
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Die einen feiern, die anderen trauen: Lukas Podolski will nicht hinschauen wie Nürnberg jubelt
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Schalke - St. Pauli 3:0: Gerald Asamoah hat seinen Abschied auf Schalke gefeiert. Nach elf Jahren in Gelsenkirchen kam er zum ersten Mal als Gast zurück
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Schalke - St. Pauli 3:0: Gerald Asamoah hat seinen Abschied auf Schalke gefeiert. Nach elf Jahren in Gelsenkirchen kam er zum ersten Mal als Gast zurück
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Raul strafte seine Kritiker Lügen und netzte zum zwischenzeitlichen 1:0 für die Königsblauen ein. Die Vorlage leistete ein anderer Gescholtener: Atsuto Uchida
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Raul strafte seine Kritiker Lügen und netzte zum zwischenzeitlichen 1:0 für die Königsblauen ein. Die Vorlage leistete ein anderer Gescholtener: Atsuto Uchida
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Da klingelte es zum zweiten Mal bei den Gästen: Nicht Raul hat getroffen, sondern Klaas-Jan Huntelaar. Nach schöner Ecke von Jefferson Farfan köpfte er ein
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Da klingelte es zum zweiten Mal bei den Gästen: Nicht Raul hat getroffen, sondern Klaas-Jan Huntelaar. Nach schöner Ecke von Jefferson Farfan köpfte er ein
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Trotz bemühten Auftreten und gefälliger Spielweise war für St. Pauli in der Veltins-Arena nicht viel drin. Besonders Deniz Naki fehlte die Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor
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Trotz bemühten Auftreten und gefälliger Spielweise war für St. Pauli in der Veltins-Arena nicht viel drin. Besonders Deniz Naki fehlte die Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor
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Da waren die Schalker wieder glücklich: Der Sieg gegen St. Pauli war der zweite Sieg der Saison - und der erste Heimsieg
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Da waren die Schalker wieder glücklich: Der Sieg gegen St. Pauli war der zweite Sieg der Saison - und der erste Heimsieg
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In allen versetzten sich die Bayern vorübergehend selbst in eine Art kollektiven Tiefschlaf und hatten am Ende sogar noch Glück, dass nur zwei der Spiele letztlich auch verloren gingen. Über den Grund dafür gibt es das große Rätselraten.

Lahm hat zwar die Wurzel des Übels auch noch nicht erkannt, immerhin aber einen Lösungsansatz parat, wie man diese brenzligen Phasen überstehen kann.

"Wir sind dafür bestraft worden, dass wir weiter spielen wollten. Wir müssen aber auch einfach mal einen langen Ball spielen, wenn der Gegner mehr Druck macht. Daraus müssen wir endlich mal lernen."

Die Räume sind zu groß

Ein wenig dringt da auch mit durch, dass sich die Bayern in ihrer schier grenzenlosen Überlegenheit in Gladbach zu sicher wähnten. Zu überlegen führten die Gäste die erste Halbzeit, die Trainer van Gaal für "die beste in dieser Saison" befand.

Dass sich eine Mannschaft wie die Bayern dann aber von ein paar handelsüblichen Umstellungen beim Gegner und einer aggressiveren Gangart des Kontrahenten derart überraschen ließen, ist kaum zu erklären.

"Das Hauptproblem ist, dass wir noch zu große Schwierigkeiten haben, wenn wir unter Druck gesetzt werden. Die Räume zwischen Verteidigung und Angriff sind zu groß und wenn wir dann einen zweiten Ball verlieren, wird es sofort gefährlich, weil der Gegner Platz bekommt", sagte Thomas Müller, der die schlimme Phase seines Teams beim Aufwärmen hinter dem Tor miterlebte.

Vielleicht hilft den Bayern bald ja so einer wie Mark van Bommel. Der Kapitän steht offenbar vor dem Comeback, in den schwierigen Phasen während eines Spiels ist van Bommel am ehesten einer, der auch mal dazwischenfährt. Die markigen Worte wären aber auf jeden Fall wieder für den Niederländer reserviert.

Gladbach - Bayern: Daten zum Spiel

Stefan Rommel

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