Samstag, 01.05.2010

Bundesliga - 33. Spieltag

Youngster rettet den BVB

Borussia Dortmund hat die Teilnahme an der lukrativen Champions League praktisch verspielt. Im letzten Heimspiel der Saison kam die Mannschaft von Trainer Jürgen Klopp gegen den noch eine Woche amtierenden deutschen Meister VfL Wolfsburg über ein 1:1 (0:0) nicht hinaus und hat nun drei Punkte und 17 Tore Rückstand auf den Tabellendritten Werder Bremen.

Wolfsburgs Grafite (M.) im Duell mit Dortmunds Neven Subotic und Nuri Sahin (l.)
© Getty
Wolfsburgs Grafite (M.) im Duell mit Dortmunds Neven Subotic und Nuri Sahin (l.)

Vor 80.300 Zuschauern brachte Edin Dzeko die Niedersachsen mit seinem 21. Saisontreffer in der 69. Minute in Führung, bevor der eingewechselte Marco Stiepermann (81.) für den Ausgleich sorgte.

Mit der bisher in Heimspielen gewohnten Aggressivität begann Dortmund und kam schon nach sieben Minuten zur ersten hochkarätigen Chance.

Schrecksekunde durch Barzagli

Doch Andrea Barzagli bewahrte Wolfsburg mit seiner Rettungsaktion gegen den einschussbereiten BVB-Torjäger Lucas Barrios vor einem frühen Rückstand.

Der deutsche Meister, der die Chance auf die Teilnahme an der Europa League bereits verpasst hat und somit befreit aufspielen konnte, suchte bei seinen sporadischen Angriffen den Erfolg fast ausschließlich über seine beiden Top-Angreifer Edin Dzeko und Grafite.

Doch das Duo vermochte sich in der ersten Halbzeit nicht durchzusetzen. Dafür sorgte Abwehrspieler Barzagli in der 28. Minute für eine Schrecksekunde für die BVB-Fans, als er freistehend das Dortmunder Gehäuse verfehlte.

Benaglio im Blickpunkt

Auf der Gegenseite drängte der BVB auf den Führungstreffer, und Wolfsburgs Torhüter Diego Benaglio stand mehrfach im Blickpunkt.

Pech hatten Tamas Hajnal mit einem Distanzschuss, Neven Subotic mit einem Kopfball sowie erneut Barrios.

Der Borussia fehlte es an der Präzision, um sich die sich bietenden Räume optimal zu nutzen.

Sahin verballert Elfmeter

Doch die Mühen schienen belohnt zu werden, als Schiedsrichter Felix Brych (München) nach einem angeblichen Foul von Peter Pekarik in der 35. Minute an Kevin Großkreutz auf den Elfmeterpunkt zeigte.

Doch Benaglio parierte den von Nuri Sahin getretenen Strafstoß mit Bravour.

Nach dem Wechsel dominierte der BVB, durfte jedoch in keiner Phase die Defensive vernachlässigen, denn Wolfsburg suchte verstärkt den Weg in die Offensive.

Blackout der BVB-Abwehr

In der 63. Minute strich ein Schuss aus spitzem Winkel von Grafite nur um Zentimeter vorbei.

Dortmund vermochte jedoch nicht mehr dem Druck der ersten Halbzeit aufzubauen und blieb über weite Strecken kaum torgefährlich.

Dafür nutzte Wolfburgs Dzeko seine bis dahin einzige Chancen nach einem Blackout der BVB-Abwehr und Fehler von Subotic per Abstauber zum 1:0 für die Wölfe, bevor Stiepermann mit einem Distanzschuss traf.

Sahin und Weidenfeller verdienten sich auf Seiten der Borussia die Bestnoten, stärkste Akteure der Wolfsburger waren Torhüter Benaglio und Santana.

Dortmund - Wolfsburg: Daten zum Spiel


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