Samstag, 17.04.2010

Bundesliga - 31. Spieltag

Bayerns Schützenfest gegen die Lachnummer 96

Der FC Bayern München hat die Tabellenführung in der Bundesliga durch einen 7:0 (3:0)-Kantersieg gegen Hannover 96 am 31. Spieltag verteidigt. Ivica Olic (22./49), Arjen Robben (30./50./90.+1.) und Thomas Müller (44./62.) erzielten die Tore für die Mannschaft von Trainer Louis van Gaal.

Die Bayern feierten gegen Hannover den höchsten Bundesliga-Sieg seit November 1990
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Die Bayern feierten gegen Hannover den höchsten Bundesliga-Sieg seit November 1990

Vor 69.000 Zuschauern in der Münchner Arena zerlegten die Bayern fürchterliche Niedersachsen in ihre Einzelteile und hätten bei besserer Chancenverwertung durchaus zweistellig gewinnen können.

"Wir haben das frühe Tor gemacht - und dann wird es immer einfacher. Wenn das Tor ausbleibt, wird es schwieriger. Wir hätten noch viel mehr Tore machen können. Aber sieben sind ausreichend", sagte FCB-Trainer Louis van Gaal.

Bayern bleibt mit 63 Punkten zwei Zähler vor Schalke 04. Die Generalprobe für das Champions-League-Halbfinale am Mittwoch gegen Olympique Lyon ist somit geglückt. Hannover bleibt mit 27 Punkten Vorletzter.

"Heute war es für Bayern ein Trainingsspiel. Bayern hat eine individuelle Klasse, von der wir heute ganz weit entfernt waren. Auf der einen Seite war es Qualität, auf der anderen Seite fehlende Einstellung in der Defensive", so 96-Coach Mirko Slomka.

Der SPOX-Spielfilm:

Vor dem Anpfiff: Beim FC Bayern bekommt Contento auf der Linksverteidigerposition den Vorzug vor Badstuber. Müller stürmt neben Olic, Gomez sitzt nur auf der Bank. Klose steht aufgrund einer Magen-Darm-Grippe nicht im Kader. Hannover startet mit drei Veränderungen im Vergleich zum 4:2 gegen Schalke. Balitsch, Staijner und Djakpa spielen für Elson, Rausch und Kone. Ya Konan ist im 4-5-1 einzige Spitze.

2.: Da wird's zum ersten Mal gefährlich. Ribery hält platziert aus 22 Metern drauf. Der Ball touchiert noch leicht den linken Außenpfosten.

6.: Djakpa mit einem Riesen-Bock: Ballverlust am eigenen 16er gegen Lahm. Der schaltet schnell und bringt die Kugel von rechts in die Mitte. Olic ist zuerst am Ball, trifft ihn allerdings nicht richtig. Sein Schüsschen aus acht Metern kullert am langen Eck vorbei.

15.: Ecke Robben von rechts. Der Ball landet auf dem Kopf von Ribery. Der köpft aufs lange Eck, Ya Konan klärt auf der Linie.

22., 1:0, Olic: Die überfällige Führung. Ribery führt eine Ecke schnell aus, Contento flankt von links in die Mitte und Olic köpft freistehend aus vier Metern ein.

30., 2:0, Robben: Van Bommel mit einem Traumpass aus der eigenen Hälfte, Robben entwischt Haggui und schließt aus 12 Metern wunderbar per Lupfer ab. Fromlowitz erneut ohne Chance.

44., 3:0, Müller: Ribery legt von links zurück auf van Bommel. Dessen Schuss wird geblockt, der Ball fällt Müller vor die Füße. Souverän haut der die Kugel aus sechs Metern in die Maschen.

Halbzeit-Fazit: Lockerer Aufgalopp des FC Bayern für Lyon gegen katastrophale Gäste.

49., 4:0 Olic: Robben mit einem feinen Lupfer in die Gasse. Müller startet durch und will die Kugel über Fromlowitz heben. Der kommt noch ran und wehrt ab, allerdings vor die Füße von Olic. Der köpft ein.

50., 5:0 Robben: Hannover wird demontiert. Lahm mit Übersicht auf Robben. Der lässt Eggimann unglaublich lächerlich aussehen. Im Eins-gegen-eins-Duell mit Fromlowitz bleibt der Holländer erneut cool.

56.: Es geht immer weiter. Natürlich Robben über rechts. Seine Hereingabe spitzelt Müller Richtung Tor, Fromlowitz kommt ran, Chahed kratzt den Ball von der Linie.

62., 6:0, Müller: Müller auf Olic, der gibt die Kugel per Hacke zurück. Müller startet durch, lässt den armselig auftretenden Eggimann nochmal aussteigen und haut den Ball aus 15 Metern links unten in die Maschen.

90.+1., 7:0, Robben: Robben läuft noch einmal alleine auf Fromlowitz zu. Den umkurvt er, Cherundolo grätscht dazwischen. Doch Robben kommt nochmal an die Kugel und schiebt ein.

Fazit: Höchster Bundesliga-Sieg des FC Bayern seit November 1990 gegen die Lachnummer 96.

Die besten Bilder des 31. Spieltags
Eintracht Frankfurt - Hertha BSC Berlin: Zwischen den beiden Teams ging es hoch her, denn für Hertha ging es um wichtige Punkte im Abstiegskampf
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Eintracht Frankfurt - Hertha BSC Berlin: Zwischen den beiden Teams ging es hoch her, denn für Hertha ging es um wichtige Punkte im Abstiegskampf
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In der 43. Minute fällt das 2:1 durch Raffael - die Frankfurter Hintermannschaft reagierte schlicht zu spät
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In der 43. Minute fällt das 2:1 durch Raffael - die Frankfurter Hintermannschaft reagierte schlicht zu spät
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Die Hertha feiert Raffaels sechstes Saisontor, doch reicht es leider nicht zum Sieg. In der 63. Minute gelingt Marco Russ der Ausgleich zum 2:2
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Die Hertha feiert Raffaels sechstes Saisontor, doch reicht es leider nicht zum Sieg. In der 63. Minute gelingt Marco Russ der Ausgleich zum 2:2
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Ganz ohne Verletzungen lief das Spiel leider nicht ab: Maik Franz musste nach einer Kollision mit der Bande verletzt vom Feld
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Ganz ohne Verletzungen lief das Spiel leider nicht ab: Maik Franz musste nach einer Kollision mit der Bande verletzt vom Feld
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Hoffenheims Trainer Ralf Rangnick schaut skeptisch. Kein Wunder bei sechs Spielen ohne Sieg
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Hoffenheims Trainer Ralf Rangnick schaut skeptisch. Kein Wunder bei sechs Spielen ohne Sieg
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Der BVB war meist einen Schritt schneller. Auch bei Barrios' Schuss kommt Luiz Gustavo zu spät
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Der BVB war meist einen Schritt schneller. Auch bei Barrios' Schuss kommt Luiz Gustavo zu spät
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Der eingewechselte Nelson Valdez war mit dem Kopf zur Stelle und erzielte das 1-0 für den BVB
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Der eingewechselte Nelson Valdez war mit dem Kopf zur Stelle und erzielte das 1-0 für den BVB
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Kevin Großkreutz wird von Jürgen Klopp für seine Vorarbeit zum 1-0 ganz besonders gelobt. Ibisevic (r.) ist bedient
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Kevin Großkreutz wird von Jürgen Klopp für seine Vorarbeit zum 1-0 ganz besonders gelobt. Ibisevic (r.) ist bedient
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Das Spiel war geprägt von vielen Zweikämpfen. Hier duellieren sich Ibertsberger (l.) und Blaszcykowski
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Das Spiel war geprägt von vielen Zweikämpfen. Hier duellieren sich Ibertsberger (l.) und Blaszcykowski
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Hamburger SV - Mainz 05: Paolo Guerrero ist nach seinem Flaschenwurf gesperrt, hatte aber dennoch gute Laune
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Hamburger SV - Mainz 05: Paolo Guerrero ist nach seinem Flaschenwurf gesperrt, hatte aber dennoch gute Laune
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Auf dem Platz ging es weniger freundlich zur Sache. Berg (vorne) wird von Polanski attackiert. Van Nistelrooy schaut zu
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Auf dem Platz ging es weniger freundlich zur Sache. Berg (vorne) wird von Polanski attackiert. Van Nistelrooy schaut zu
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Aristide Bance erzielte das 1:0 für die Gäste und hatte für seinen Jubel etwas mitgebracht
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Aristide Bance erzielte das 1:0 für die Gäste und hatte für seinen Jubel etwas mitgebracht
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FC Schalke - Bor. Mönchengladbach: S04 hofft noch immer auf die Meisterschaft. Natürlich ist da die Hütte voll
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FC Schalke - Bor. Mönchengladbach: S04 hofft noch immer auf die Meisterschaft. Natürlich ist da die Hütte voll
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Es dauerte keine zehn Minuten bis Ivan Rakitic die Schalker per Traumtor in Führung brachte
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Es dauerte keine zehn Minuten bis Ivan Rakitic die Schalker per Traumtor in Führung brachte
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Die Borussia schlug allerdings schnell zurück. Bobadilla klaute Neuer den Ball und schob zum Ausgleich ein
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Die Borussia schlug allerdings schnell zurück. Bobadilla klaute Neuer den Ball und schob zum Ausgleich ein
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VfB Stuttgart - Bayer Leverkusen 2:1: Stefan Kießling (r.) brachte Bayer in der 14. Minute in Führung, als er Gegenspieler Serdar Tasci entwischte
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VfB Stuttgart - Bayer Leverkusen 2:1: Stefan Kießling (r.) brachte Bayer in der 14. Minute in Führung, als er Gegenspieler Serdar Tasci entwischte
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Bayer musste allerdings ab der 20. Minute mit zehn Mann auskommen. Tranquilo Barnetta holte sich frühzeitig die zweite Gelbe ab und musste vom Platz
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Bayer musste allerdings ab der 20. Minute mit zehn Mann auskommen. Tranquilo Barnetta holte sich frühzeitig die zweite Gelbe ab und musste vom Platz
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Ausgerechnet Cacau, der den VfB im Sommer verlassen wird, drehte das Spiel quasi im Alleingang. Per Doppelpack schoss er die Stuttgarter in Führung
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Ausgerechnet Cacau, der den VfB im Sommer verlassen wird, drehte das Spiel quasi im Alleingang. Per Doppelpack schoss er die Stuttgarter in Führung
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VfL Wolfsburg - Werder Bremen 2:4: Edin Dzeko (M.) besorgte in der 18. Minute den passenden Einstand für den VfL, als er freistehend vor Tim Wiese souverän einschob
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VfL Wolfsburg - Werder Bremen 2:4: Edin Dzeko (M.) besorgte in der 18. Minute den passenden Einstand für den VfL, als er freistehend vor Tim Wiese souverän einschob
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Die Bremer schlugen zwar per Elfmeter zurück, doch quasi im Gegenzug besorgte Grafite (r.) auf Vorlage von Zvjezdan Misimovic die erneute Führung.
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Die Bremer schlugen zwar per Elfmeter zurück, doch quasi im Gegenzug besorgte Grafite (r.) auf Vorlage von Zvjezdan Misimovic die erneute Führung.
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Bremens Claudio Pizarro (M.) schockte die Wölfe nach der Pause. Per Kopf erzielte er in der 50. Minute den 2:2-Ausgleich
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Bremens Claudio Pizarro (M.) schockte die Wölfe nach der Pause. Per Kopf erzielte er in der 50. Minute den 2:2-Ausgleich
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Thorsten Frings brachte die Bremer schließlich auf die Siegerstraße. Per Traumtor besorgte er vor den Augen von Jogi Löw das 3:2 für Werder
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Thorsten Frings brachte die Bremer schließlich auf die Siegerstraße. Per Traumtor besorgte er vor den Augen von Jogi Löw das 3:2 für Werder
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SC Freiburg - 1. FC Nürnberg 2:1: Schon nach vier Minuten gab es für die Gastgeber Grund zum Jubeln. Der Torschütze war jedoch ein Nürnberger - Dominic Maroh
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SC Freiburg - 1. FC Nürnberg 2:1: Schon nach vier Minuten gab es für die Gastgeber Grund zum Jubeln. Der Torschütze war jedoch ein Nürnberger - Dominic Maroh
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Mit Papiss Demba Cisse traf schließlich auch ein Freiburger ins Tor, allerdings ins richtige. Doch mit dem 2:0 war das Spiel noch nicht entschieden
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Mit Papiss Demba Cisse traf schließlich auch ein Freiburger ins Tor, allerdings ins richtige. Doch mit dem 2:0 war das Spiel noch nicht entschieden
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Der Unglücksrabe und Hoffnungsträger: Zuerst traf Dominic Maroh (r.) ins eigene Tor, im zweiten Durchgang stimmte dann die Richtung. Maroh per Kopf zum 1:2
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Der Unglücksrabe und Hoffnungsträger: Zuerst traf Dominic Maroh (r.) ins eigene Tor, im zweiten Durchgang stimmte dann die Richtung. Maroh per Kopf zum 1:2
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1. FC Köln - VfL Bochum 2:0: Endlich mal wieder ein Heimsieg für Yalcin (M.) und den FC
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1. FC Köln - VfL Bochum 2:0: Endlich mal wieder ein Heimsieg für Yalcin (M.) und den FC
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Zoran Tosic erzielte bereits in der 15. Minute das bemerkenswert schöne 1:0 für Köln und später den Endstand (78.)
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Zoran Tosic erzielte bereits in der 15. Minute das bemerkenswert schöne 1:0 für Köln und später den Endstand (78.)
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Die Bochumer Fans brannten ganz im Gegensatz zu ihrer Mannschaft auf dem Feld ein wahres Feuerwerk ab
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Die Bochumer Fans brannten ganz im Gegensatz zu ihrer Mannschaft auf dem Feld ein wahres Feuerwerk ab
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Jetzt wird es langsam richtig eng für den VfL Bochum und Coach Heiko Herrlich
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Jetzt wird es langsam richtig eng für den VfL Bochum und Coach Heiko Herrlich
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Der Star des Spiels: Ivica Olic. Untermauerte seinen Stammplatz im Sturm mit Spielwitz, Toren und der zum Inventar zählenden Einsatzbereitschaft. Olic durfte sich im Angriff mit Müller, Ribery und Robben so richtig austoben und nach 69 Minuten Platz machen für Gomez.

Die Gurke des Spiels: Karim Haggui. Personifiziertes Elend in einer total überforderten Mannschaft. Haggui vereinte sämtliche Fehler, die ein Innenverteidiger begehen kann. Er gewann kaum einen Zweikampf, stand fast immer falsch und spielte schlimme Fehlpässe hinten raus. Putzig sein Versuch, mit Robben vor dem 2:0 Schritt zu halten. Hagguis Trost: Man hätte außer dem bemitleidenswerten Torhüter Fromlowitz jeden 96-Spieler zur Gurke küren können.

Die Pfeife des Spiels: Markus Wingenbach hatte leichtes Spiel mit der weitgehend fairen Partie, machte aber trotzdem einige kleine Fehler. Er pfiff harmlose Zweikämpfe ab und die Gelben Karten saßen sehr locker.

Die Lehren des Spiels: Hannover vor der Brust, Lyon im Sinn. Da sind mangelnde Konzentration und Schlendrian gerne anwesend. Nicht so beim FC Bayern. Die Pflichtaufgabe Hannover wurde mit der nötigen Entschlossenheit begonnen und 90 Minuten lang durchgezogen.

Die Münchner fanden schnell ihren Rhythmus und erspielten sich Chancen im Minutentakt. Schweinsteiger und van Bommel verteilten die Bälle im Mittelfeld, Lahm und Contento durften sich mangels Defensivaufgaben an jedem Angriff beteiligen und Robben und Ribery feuerten jeden Ball in den Strafraum oder direkt aufs Tor.

Hannovers "Widerstand" wurde nach 22 Minuten gebrochen, danach wurde 96 demontiert und teilweise lächerlich gemacht. Mehr Platz zum Kombinieren, mehr Zeit für Hackentricks und weniger Gegenwehr im gegnerischen Sechzehner beim Torschuss dürften die Bayern in ihrem Leben nicht mehr bekommen.

Was Hannover in München anbot, hatte mit Sport wenig zu tun. Von gewonnenem Selbstvertrauen nach dem Sieg gegen Schalke war nicht ansatzweise etwas zu sehen. Der Auftritt der Niedersachsen war ein Affront. Peinlich und einer Profimannschaft unwürdig. Keine Laufbereitschaft, kein Einsatz, kein Wille. Eine nicht zu lösende Blockade im Kopf. Der Klassenerhalt ist diesem zerfallenen Team in dieser Verfassung mitnichten zuzutrauen.

Die Bayern dagegen sind gerüstet für Olympique Lyon. Sie dürfen am Mittwoch mit etwas mehr Gegenwehr rechnen. Kapitän van Bommel sah die zehnte Gelbe Karte und fehlt den Bayern in Mönchengladbach. Auch gegen Lyon ist der Niederländer gesperrt.

Bayern - Hannover: Daten zum Spiel

Thomas Gaber/Daniel Reimann

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