Samstag, 20.03.2010

Bundesliga - 27. Spieltag

Glücklicher Punkt für den Club

Der 1. FC Nürnberg hat seinen jüngsten Aufwärtstrend nicht wie erhofft fortsetzen können. Im Kampf gegen den Abstieg blieb der Club zum fünften Mal in Folge ungeschlagen, erreichte nach zuletzt zwei Siegen aber gegen die angeschlagene TSG 1899 Hoffenheim nur ein 0:0.

Nürnbergs Andreas Wolf (l.) im Zweikampf mit Hoffenheims Sejad Salihovic
Nürnbergs Andreas Wolf (l.) im Zweikampf mit Hoffenheims Sejad Salihovic

Die Gäste, die in der Rückrunde bislang nur zweimal gewonnen haben und vor der Dienstreise nach Nürnberg zweimal verloren hatten, stecken weiter im Niemandsland der Tabelle fest.

Die Hoffenheimer waren in einer niveauarmen Begegnung zunächst spielbestimmend.

Bereits in der 13. Minute vergab die TSG aber arg fahrlässig eine doppelte Chance zur Führung: Vedad Ibisevic schoss aus kurzer Distanz und bester Position unbedrängt den auf der Linie stehenden Javier Pinola an, ebenso unkonzentriert setzte Carlos Eduardo den Abpraller nur an die Latte.

Nürnberg schwach in der Offensive

Trotz der Überlegenheit - richtig zwingend waren die Angriffe der Gäste nur selten, gute Torchancen wurden nicht entschlossen genutzt. Nürnberg sah den Strafraum der Hoffenheimer zunächst nur aus der Ferne.

Erst in der 17. Minute machte der Club durch Ilkay Gündogan, dessen Schuss aus 20 Metern nur knapp am Tordreieck vorbeistrich, erstmals auf sich aufmerksam (17.).

Danach fanden die zuletzt zwei Mal siegreichen und vier Spiele ungeschlagenen Franken besser ins Spiel, ohne aber überzeugend nach vorne zu spielen. Das besserte sich ein wenig erst mit der Einwechslung von Marek Mintal (46.).

Schäfer rettet Nürnberg

Dennoch hatte Hoffenheim vor 40.421 Zuschauern auch in der zweiten Halbzeit die Chance, früh in Führung zu gehen: Diesmal war es Sejad Salihovic, der bei einer Doppelchance scheiterte - beide Male reagierte Club-Torhüter Raphael Schäfer hervorragend (52.).

Auf der Gegenseite prüfte U-21-Nationalspieler Eric-Maxim Choupo-Moting, der als zunächst einzige Spitze auf verlorenem Posten gestanden hatte, Hoffenheims Torhüter Timo Hildebrand (68.).

Erst in der 70. Minute kamen die Gastgeber zu ihrem ersten Eckball.

Bunjaku fehlte an allen Ecken und Enden

Beide Mannschaften mussten ohne treffsichere Angreifer auskommen. Beim Club fehlte Albert Bunjaku, der zwölf der bislang 24 Tore für die Franken erzielt hatte, Trainer Dieter Hecking bot daher anfänglich Choupo-Moting als einzigen gelernten Stürmer auf.

Hoffenheim standen die Angreifer Demba Ba und Chinedu Obasi (jeweils 5 Treffer) nicht zur Verfügung.

Beim Club war Torhüter Schäfer ein gewohnt sicherer Rückhalt.

Die übezeugendste Leistung bei Hoffenheim bot der souveräne Josip Simunic im Abwehrzentrum. Carlos Eduardo sorgte auf rechts für viel Betrieb.

Nürnberg - Hoffenheim: Daten zum Spiel


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